Kärnten: treiben Landesrat Köfer persönliche Motive an? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 15.04.2016, 12:59 (vor 2966 Tagen) @ H. Lamarr

Wie man sich denken kann, habe ich aus meinem Herzen keine Mördergrube gemacht, und meine begründete Meinung über den Vorstoß des Landesrates und über die Argumente des persönlichen Referenten Richtung Klagenfurt geschickt. Getreu dem Motto: Alles hat eine Wirkung größer Null.

Ach du meine Güte!

In diesem Fall dürfte meine Erwiderung an das Büro des Landesrates keinerlei Wirkung zeigen. Denn wie das FMK ausführt, ist Herr Köfer infolge eines unzulässigen abschlägigen Baubescheides gegen eine Mobilfunkstation (nicht rechtskräftig) wegen Amtsmissbrauch verurteilt worden. Das IZgMF berichtete seinerzeit über diesen ungewöhnlichen Fall. Was Mobilfunk und Mobilfunkindustrie anbelangt ist angesichts dieser Historie der Landesrat mit Sicherheit nicht leidenschaftslos und objektiv, leicht möglich, dass er wegen der Verurteilung "auf Rache sinnt" und der Mobilfunkindustrie Steine in den Weg legt, wo er kann.

Kommentar: Das gegenwärtige Manöver mit seiner Resolution ist jedoch mit hoher Sicherheit zum Scheitern verurteilt, was die Stimmung des Regierungsmitglieds gegenüber der Industrie weiter in den Keller rutschen lassen dürfte. Zu recht, denn wegen Frustration darf auch ein Landesrat sein Amt nicht dazu missbrauchen, mit gezielter Schikane persönliche Genugtuung zu suchen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Köfer, Amtsmissbrauch


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