Gigaherz: Jahresrückblick eines Lügenbarons (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 12.01.2014, 16:07 (vor 3184 Tagen)

Wie der noch amtierende Gigaherz-Präsident Hans-U. Jakob den Umgang mit der Wahrheit und Andersdenkenden pflegt ist jedem bekannt, der hier regelmäßig mit liest. Es bedarf dazu keiner weiteren Belege. Doch Foren sind Drehbühnen: Was soeben noch aktuell war ist morgen schon Schnee von gestern und wird von Neuankömmlingen nur mit Mühe gefunden. Deshalb hier zum x-ten male ein Blick in die märchenhafte Lügenwelt des Gigaherz-Präsidenten, der unermüdlich für Nachschub sorgt.

Aktueller Anlass ist Jakobs Jahresrückblick auf das Jahr 2013. Die schönsten Lügen, die er dabei auftischt, sind aus meiner Sicht diese:

Februar: Prof. Dr. Alexander Lerchl Dozent an der Industriegesponserten Jacobs UNI Bremen erhebt Plagiatsvorwürfe gegen Dr. U. Warnke und merkt in seinem Eifer nicht, dass Warnke bloss sich selber abgeschrieben hat.

Wahrheit: Das Plagiat entdeckte Prof. Lerchl mit einer professionellen Software, die eigens zum Auffinden von Plagiaten entwickelt wurde. Üblicherweise werden damit Doktorarbeiten per Knopfdruck auf korrektes Zitieren hin geprüft. Was damals wirklich geschah, diese Originalquelle sagt es.

Februar: Lerchl mobbt auch Prof Dr. Dr. Varga, schon vor Jahrzehnten bekanntgeworden durch Studien an Hühnerembryonen und merkt auch hier nicht, dass dieser bereits vor 4 Jahren verstorben ist.

Wahrheit: Das, was Jakob in den Februar 2013 verlegt, fand in Wahrheit am 12. Oktober 2012 statt. Was damals wirklich geschah, diese Originalquelle sagt es.

Februar: Pfarrer Carsten Häublein begeht Suizid. Unsäglich gequält durch Mobilfunkstrahlung und noch unsäglicher gemobbt durch das Mobbingforum der Mobilfunkbetreiber namens IZgMF in München.

Wahrheit: Instrumentalisierung eines Todesfalls.

März: Die Mobbing-Zentrale der Mobilfunkbetreiber (IZgMF München) verbreitet europaweit die Falschmeldung, der 9. Nationale Elektrosmogkongress vom 20. April sei wegen Mangel an Anmeldungen abgesagt worden. Wer schon einbezahlt habe solle sofort sein Geld zurückverlangen. Mit solchen Methoden arbeiten offensichtlich Europas Mobilfunkbetreiber.

Wahrheit: Richtig, der Gigaherz-Kongress wurde in der Nacht vom 31. März zum 1. April 2013 genau 1 Sekunde vor Mitternacht abgesagt. Diese schreckliche Wahrheit ist hier konserviert worden.

Mai: Eine angehende deutsche Wissenschaftsjournalistin hält die Schweiz zum Narren. Mira Fricke, möchte den armen, unwissenden Schweizern in der Sonntagszeitung vom 12.Mai und über weiteren von der SDA verbreiteten Artikeln weismachen, Studien würden zeigen, dass Beschwerden von Menschen in der Nähe von Funknetzten oder beim Handytelefonieren reine Einbildung seien.

Wahrheit: Mira Fricke berichtete von dieser wissenschaftlichen Arbeit, die ihre Bestätigung in eine Parallelstudie (Australien) mit Windkraftgegnern bekam. Jakob konnte dem nur heiße Luft entgegen halten.

Juli: DNA Strangbrüche bei 2450MHz werden erneut nachgewiesen. Die von Prof. Dr. Lerchl und Co. erhobenen Fälschungsvorwürfe erwiesen sich einmal mehr als unhaltbar.

Wahrheit: Die Dreistigkeit von Jakob (es könnte leicht auch etwas anderes sein) erreicht hier ihren Höhepunkt im Jahr 2013. Die angebliche Bestätigung der unter Fälschungsverdacht stehenden "Reflex"-Studie ist in Wahrheit eine Doktorarbeit, deren entscheidenden Experimente noch vor der "Reflex"-Studie stattfanden (siehe hier). Typisch für Jakob: Im Juli wurden zwei wichtige Replikationsstudien publiziert, die für "Reflex" tödlich sind, Jakob verschweigt gegenüber seinen Lesern beide Studien. Es ist nicht zu fassen: Deutlicher kann der unbeirrbare Manipulationswille des Vereinspräsidenten nicht zum Ausdruck kommen, und dennoch sieht er sich selbst als Held.

Juli: Perfider Angriff auf die Internetseite Gigaherz.ch. Die Seite war jedoch nach 4 Stunden Nachtarbeit unseres IT-Spezialisten wieder online. Im Mobbingforum IZgMF der Mobilfunkbetreiber, hatte man morgens um 2 Uhr bereits mit einer Siegesfeier begonnen. Umso längere Gesichter dort, als um 6 Uhr morgens Gigaherz wieder weltweit zu empfangen war. Drahtzieher des Angriffs war ein gewisser Prof. Dr. Alexander Lerchl von der privaten, Industrie-gesponserten Jacobs-UNI in Bremen.

Wahrheit: Wer die Wahrheit kennt, möchte Herrn Jakob raten, die Tagesdosis Donepezil auf 10 mg zu erhöhen. Doch zur Sache: Die lange Kette von Beleidigungen, die Jakob gegenüber Prof. Lerchl aussprach, ist ab 2010 dokumentiert. Als sich dann im Juni 2013 herausstellte, dass Jakob seine Website auf einem Webserver in Deutschland speichert, genügte nur eine Anfrage bei seinem Hoster - und Jakob musste in die Schweiz verschwinden. In letzter Minute versuchte Jakob noch das drohende Unheil zu verhindern, der deutsche Hoster aber kannte kein Pardon und warf ihn hinaus.

August: In der Deutschen Wochenzeitschrift „Die Zeit“ Nr.35 vom 22. August 2013 stand ein 3-seitiger Artikel mit dem Titel „Verstrahlt, der unsichtbare Feind“.
Hier wurden Elektrosmog-Betroffene auf eine Art und Weise dargestellt, wie sie hinterhältiger kaum sein könnte. Die verantwortlichen Journalisten hatten sich zuvor bei verschiedenen Schutzorganisationen unter dem Vorwand der Betroffenheit und Anteilnahme eingeschlichen, um diese hinterher auf äusserst perfide Art lächerlich zu machen. So auch bei Gigaherz

Wahrheit: Gigaherz muss nicht lächerlich gemacht werden. Gigaherz ist lächerlich. Ein paar Anmerkungen zur Sache gibt es hier.

Oktober: Einer der weltweit grössten Rückversicherer warnt vor den Risiken. [sik!] elektromagnetischer Felder, wie von Stromleitungen, Sendeanlagen und Mobiltelefonen ausgehend. Diese werden in der Sparte Unfälle unter den 3 potentiell höchsten Risiken eingereiht. (!) Dies mit einer Eintretenswahrscheinlichkeit von über 10 Jahren ab heute. Dies wegen deren weiterhin ungebremst ansteigenden Ausbreitung.

Wahrheit: Jakob hat nicht begriffen wie Versicherer ticken. Wenn die von "Risiken" sprechen, meine sie ihr eigenes Risiko, einen Schadensfall regulieren zu müssen, wobei als Schadensfall bereits das Prozessrisiko gesehen wird. Für Swiss-Re sind elektromagnetische Felder nur ein typisches "Phantomrisiko", das sind Risiken, die sich Leute einbilden, die in Wahrheit jedoch nicht existieren oder viel kleiner als von Versicherten befürchtet sind.

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Sicherheitshinweis: Wer glaubt, dass das, was Jakob in seinem Jahresrückblick sonst noch erzählt, hier jedoch unwidersprochen blieb, richtig ist, der glaubt auch, nachts sei es kälter als draußen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Reflex, Querulant, Lügen, Cyber-Mobbing, Fälschungsverdacht, Phantomrisiko, Swiss Re


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