Senderdichte und Krebserkrankungen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 06.12.2005, 14:44 (vor 6706 Tagen) @ Fee

Ist es überhaupt noch möglich, durch epidemiologische Studien etwas zu beweisen bei schon nur vom Elektrosmog her diversen Faktoren wie niederfrequente Belastungen, DECT, WLAN, eigene und von Nachbarn, da müsste bei jeder Person individuelle Dosimetrie festgestellt werden.

Guter Einwand, die DECT- und WLAN-Biester in den eigenen vier Wänden dürften kaum zu vernachlässigen sein.

Dr. Evi Vogel (Bayr. Umweltministerium) sagte mal auf einer Veranstaltung im Bayr. Landtag sinngemäß, epidemiologische Studien seien zwar ganz nett und taugten auch als Unterstützungsmaßnahme, wegen der vielen nicht beherrschbaren Unwägbarkeiten hätten derartige Studien aber prinzipiell keine hohe Aussagekraft. Logischerweise fördert das Bayr. Umweltministerium in Gestalt von Dr. Jutta Brix deshalb auch die Entwicklung praxistauglicher Personendosiometer, damit man nicht länger auf Kaffeesatzlesereien angewiesen ist wenn's darum geht, die Feldbelastung von Personen über längere Zeiträume zu bestimmen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
DECT, W-LAN, Vogel, Personendosimeter, Immissionsquelle, Brix, Kaffeesatzlesung


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