Grundsatzfrage: Müssen Studienkritiker bipolar kritisieren? (Allgemein)

Doris @, Freitag, 31.05.2013, 13:02 (vor 3530 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Doris, Freitag, 31.05.2013, 14:07

Ich meine, "ths" und "Doris" können der Forderung von Eiriksson durchaus etwas abgewinnen.

Ich kann Herrn Eiriksson und allen derartigen Kritikern gar nichts abgewinnen, da sie in den meisten Fällen nur verdächtigen, unterstellen, pöbeln und irgendwelchen Verschwörungstheorien nachhängen. Weiterhin arbeiten sie meistens mit altem bereits überholtem oder einseitigem Material und tragen deshalb nicht zum Fortschritt bei. Ein weiterer Punkt ist, es sind oft elektrosensible Personen, auch Eiriksson gehört dazu. Für mich schwierig im Umgang, weil absolut nicht mehr ergebnisoffen.

Was die Frage betrifft, ob Studienkritiker bipolar kritisieren müssen, habe ich für mich eine klare Position.

Ja und das hat für mich was mit Vertrauen zu tun.

Ich bin Nutzerin dieser Technik, weil ich in einem Job arbeite wo dies nicht anders geht und ich habe Kinder, die diese Technik nutzen.

Ich sehe diese Technik mittlerweile grundsätzlich als positiv, hilfreich und bereichernd in vielen Lebenssituationen.

Ich sehe die Marktdurchdringung und ich sehe, dass es nichts Vergleichbares gibt, was von klein bis groß so intensiv genutzt wird.

Und all die Menschen müssen darauf vertrauen, dass sie ein sicheres Produkt benutzen. Und ich möchte mich darauf verlassen können, dass diejenigen, welche die Verantwortung tragen aufrichtig daran interessiert sind den Menschen ein sicheres Produkt zu bieten.

Nächster Punkt:

Natürlich sollte „wuff“ auch beide Seiten kritiseren. Als er sich nicht mit der REFLEX Kritik auseinandersetzte, obwohl er sich als Studienkritiker ausgab, wurde er für mich gänzlich uninteressant und unglaubwürdig. Einseitigkeit ist für mich persönlich in dieser Diskussion der Genickbruch. Aber wer ist „wuff“, wie bedeutend ist er für die Menschheit.?

Dr. Adlkofer ist ein alter Mann und hat eine Vergangenheit hinter sich, die ihn für mich, was das Vertrauen betrifft, unglaubwürdig macht. Und welches Gewicht hat Dr. Adlkofer heute noch in den entscheidenen Gremien?

Dr. Lerchl befindet sich in einer bedeutenderen Position und von ihm würde ich erwarten, dass er kritisch nach beiden Seiten ist. Er hat ganz offensichtlich die Fähigkeit, Schwachstellen zu erkennen, deshalb gehe ich davon aus, dass er auch Schwachstellen in entwarnenden Studien erkennt und diese offen benennen könnte.

Er schießt sehr schnell und oft überemotional und zwar in die Richtung aus der positive Effekte gemeldet werden. Der Wunsch nach Gerechtigkeit kann es nicht sein, denn seine Emotionen verlassen ihn, wenn es um entwarnende Studien geht. Seine Studienkritiken meine ich, sind mittlerweile auch geprägt von persönlichen Motiven und er bedient sich mMn fragwürdiger Hilfsmittel. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum sich nichts bewegt. Wer möchte schon gerne zwischen die Fronten kommen und wer möchte das nächste Opfer sein.

Ich zweifle auf keinen Fall seine fachliche Kompetenz an, er hat einiges erreicht und ich halte es auch für absolut wichtig, dass Schrottstudien vom Mark genommen werden, denn sie verwässern den wissenschaftlichen Stand.

Aber durch eine so einseitige Haltung gehört er für mich nicht zu den Persönlichkeiten, bei denen ich mich sicher fühlen würde.

Eine entwarnende Studie, vor allen Dingen von bedeutenden Wissenschaftlern und dazu gehören Rubin, Schüz und auch Dr. Lerchl gehört mit zur Grundlagenbildung für Grenzwerte, für Vorsorgemaßnahmen für evtl. weitere Forschungsprojekte. Und deshalb muss sie sauber dastehen. Eine Studie, die was findet, die erregt vielleicht im ersten Moment Aufsehen, aber dann wird versucht sie zu replizieren und danach nehmen die Dinge sowieso ihren Lauf.

An bedeutende Wissenschaftler, die mit am Schalthebel sitzen, habe ich eine größere Erwartungshaltung und sie tragen für mich eine größere Verantwortung.

Bedeutende entwarnende Studie, die nicht öffentlich diskutierte starke Mängel enthalten, behindern mMn auch weitere wichtige Forschung.

Tags:
Erwartungshaltung


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