Golem: "professionelle" Berichterstattung über LTE-Immission (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 17.01.2013, 12:21 (vor 3297 Tagen)

Der Online-Nachrichtendienst Golem zeigt sich von seiner Schattenseite. Anlass der Rüge ist die veröffentlichung eines wenig qualifizierten Berichts, der auf einer Presse-Information des IZMF beruht.

Titelte das IZMF noch: LTE-Regelbetrieb führt zu Anstieg der Mobilfunkimmissionen auf sehr niedrigem Niveau

... liest es sich bei Golem dramatischer: LTE führt zu Anstieg der Mobilfunkimmissionen

Anlass dieses Postings aber ist die Entwertung des IMST, die in dem Golem-Bericht gleich an vorderster Stelle zu lesen ist: Das IMST wurde bereits wegen "zweifelhafter industrienaher Messstrategie" kritisiert.

Das ist hart, denn der, der kritisierte ist der BUND. Doch der wiederum ist in Sachen Mobilfunk so frei von Eigenkompetenz, dass ich ihm jegliche Berechtigung abspreche, das IMST zu kritisieren. Dieses Kompetenzdefizizt des BUND äußert sich am deutlichsten am Positionspapier dieses Vereins zu Mobilfunk, darin wurden Handys bekanntlich vergessen, weil der BUND nur auf Sendemasten starrt. Warum das so ist haben wir hier im Forum wiederholt thematisiert. Golem geht leider nicht in die Tiefe, sondern plätschert an der Oberfläche der Debatte herum, in den seichten Gewässern, die sich mit ein paar Minuten Internetrecherche auf Warmduschtemperatur bringen lassen. Dies macht die Meldung tendenziös und damit wertlos, dann schon lieber das Original anstelle der Kopie.

Hintergrund
BUND im IZgMF

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
BUND, Gerücht, Kompetenzdefizit, LTE, Messung, IMST


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