Verflechtungen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 13.04.2011, 18:51 (vor 3889 Tagen) @ H. Lamarr

Das Postulat steht im krassen Gegensatz zu der erst vor wenigen Tagen publizierten UMBN-Begleitstudie, die für die Schweiz ein sehr mäßiges Interesse der Bevölkerung am Melden von Körperbeschwerden infolge EMF-Einwirkung ausweist.

Die Welt ist klein, die Schweiz noch kleiner.

Frau Dr. med. Gilli, deren Standpunkt zu EMF im Internet leicht zu recherchieren lässt, zeichnet nicht nur für das Postulat verantwortlich, sie ist zugleich Mitglied der AefU, also eben jener Ärzte-Vereinigung, die das UMBN-Projekt initiiert hat. Es sieht daher nicht unbedingt danach aus, dass die Vorlage des Postulats und die Veröffentlichung der UMBN-Begleitstudie in keinem Zusammenhang zueinander stehen.

Spekulation ein
Möglicherweise hat Frau Gilli - in Erwartung einer deutlich höheren Resonanz auf das UMBN-Projekt - das Postulat vorbereitet, und wollte es jetzt trotz des mageren Ergebnisses nicht in die Tonne treten.
Spekulation aus

2007 gibt die Schweizer Nationalrätin frank und frei Einblick in das, was sie antreibt: "Bald sind Wahlen – da können jene Politiker gewählt werden, die sich zum Schutz vor Mobilfunkantennen engagiert haben." Das ist zwar erfrischend ehrlich, bei dem Gedanken, dass Frau Gilli womöglich beratend über die "Echtheit" von EHS befindet, kriege ich aber Bauchschmerzen. Dr. med. Edith Steiner, die das UMBN-Projekt letztlich maßgebend prägt, ist da mMn deutlich objektiver und kritischer eingestellt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Filz, Lobbyismus, Gilli, Verflechtung, Umweltmedizinisches Beratungsnetz


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