Motivation von Pilger (Forschung)

Alexander Lerchl @, Sonntag, 11.04.2010, 16:15 (vor 5188 Tagen) @ Doris

Da die Antwort von Herrn Pilger aber nicht ausreichte, um meine Argumente zu entkräften, haben die Herausgeber diesen Expression of Concern geschrieben. Wenn die Untersuchung ergibt, dass die Daten gefälscht wurden, wird die Arbeit unmittelbar zurückgezogen.

Was komisch erscheint ist, dass Alexander Pilger, der mit seiner Arbeit ja ebenfalls in der Kritik steht, derjenige war, der die Sache ins Rollen gebracht hat.

(Im vergangenen April entdeckte der Wiener Laborleiter Alexander Pilger auf K.s Arbeitstisch ein Laborbuch mit verdächtigen Aufzeichnungen, die Pilger sofort als massiven Fälschungsverdacht interpretierte....)

Die Darstellung im profil ist nicht genau. Der Artikel vom 24.11.2008 sagt "im vergangenen April", man könnte also vielleicht annehmen, es sei der April 2007 gewesen. Es war aber der April 2008. Siehe folgenden Ausschnitt aus dem Protokoll des Rates für Wissenschaftsethik vom 24.07.2008:

[image]
Ansonsten ist mir die Rolle von Herrn Pilger in diesem ganzen Theater auch nicht klar. Warum er jetzt vehement die Daten verteidigt, auch mit Hilfe von Prof. Kundi, trotz der geballten Faktenlage? Man kann nur den Kopf schütteln.

Vielleicht liegt es ja daran, dass verschiedene Personen nicht mehr zurück können und hoffen, dass irgendwann Gras über die Sache gewachsen ist. Ermutigt werden sie in der Hoffnung, dass nichts geschieht, nicht zuletzt durch die Zeitschriften, die trotz inzwischen drei "Expressions of Concern" keine der Arbeiten zurückgezogen haben.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Interessenkonflikt, Kundi, Laborantin, Ethik, Laborbuch, Expositionskammer, Pilger


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