REFLEX - Expression of Concern (Forschung)

H. Lamarr @, München, Freitag, 09.04.2010, 15:24 (vor 4679 Tagen) @ Alexander Lerchl

Heute wurde ein "Editorial Expression of Concern" der Herausgeber ... publiziert:

Da ich mit den Ritualen des Wissenschaftsbetriebes nicht vertraut bin, frage ich: Und was bedeutet dieses Bekunden von Bedenken in aller Regel? Ist das eine Vorstufe zur Retraktion oder eher ein Feigenblättchen? Müssen die Autoren darauf reagieren?

Editorial expression of concern regarding: Pilger A et al. (2004)
No effects of intermittent 50 Hz EMF on cytoplasmic free calcium
and on the mitochondrial membrane potential in human diploid
fibroblasts, Radiat Environ Biophys 43:203–207

Ach herrjeh, das betrifft ja die NF-Abteilung der Wiener Studien! Das war mir noch gar nicht richtig bewusst geworden, dass Sie nicht allein die HF-Abteilung unter Feuer nehmen. Stehen damit jetzt alle Studien des Reflex-Projekts unter Fälschungsverdacht (NF+HF) und wie viele sind das denn eigentlich, Acht?

Interessierte Leser können um Übersendung eines Sonderdruckes (pdf) des Artikels beim Verlag bitten: radiatenvironbiophys@lrz.uni-muenchen.de
Mein Letter, auf den die Veröffentlichung des "Editorial Expression of Concern" zurückgeht und gestern erschienen ist, kann von mir angefordert werden: a.lerchl@jacobs-university.de

Danke fürs Angebot, aber ich weiß wo meine Grenzen sind.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
NF, Wien, Retraktion, Berlin, Erbgutschäden, Ulm, HF, Darmstadt, Helsinki


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