Uni Freiburg bescheinigt Uli Weiner ES ▼ (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 29.01.2008, 18:29 (vor 4337 Tagen)

Heute brachte das ARD-Boulevard-Magazin "Brisant" unerwartet einen Beitrag über Uli Weiner. Der Ärmste wurde fix & fertig gezeigt wie er sich hinter seinem Wohnmobil übergeben musste, nachdem er in einer verstrahlten Stadt vor einer Schulklasse einen Vortrag gehalten hat. Und das Kamerateam war überall mit dabei. Der Mann sei kein Simulant hieß es bitter ernst, seine Elektrosensibilität (ES) sei ihm ärztlich von der Uni-Klinki, Freiburg, bescheinigt worden. Tatsächlich wurde dann auch der Arzt gezeigt, der dieses Attest ausstellte: Dr. Joachim Mutter. Es gibt rund 311 000 berufstätige Ärzte in Deutschland, warum attestiert ausgerechnet Dr. Mutter dem wackeren Uli, einem der treuesten Anhänger des IZgMF, seine Elektrosensibilität? Zufall? Nein, Dr. Mutter hat sich als Unterzeichner des Freiburger Appells schon vor langem zu den Mobilfunkkritikern bekannt, so wie dies z.B. auch Dr. Kern, Dr. Scheiner und Dr. Bergmann getan haben. Aber eben deshalb fehlt diesen Ärzten aus meiner Sicht die ergebnisoffene Distanz zum Untersuchungsobjekt und eben deshalb ist das Attest für mich alles andere als ein überzeugender Beweis, zumal - schlechter Journalismus - die Nähe von Dr. Mutter zu Mobilfunkkritikern in dem TV-Beitrag mit keiner Silbe erwähnt wurde. Der TV-Beitrag reiht sich für mich daher nur ein in eine Reihe ähnlich oberflächlich recherchierter Filmchen, die dem Zuschauer lediglich das glückshormontragende Gefühl vermitteln wollen, dass es ihm im Vergleich zu anderen fantastisch gut geht. Sowas ist gut für die Einschaltquote. Gegenstimmen?

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=18496

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Gutachten, Weiner, Freiburg, Einzelfall, Manipulation, Mutter, Simulant, Mietmaul, Aerzteinitiative, Attest


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