T-Mobile und die ECOLOG-Studie (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 28.04.2007, 01:13 (vor 5389 Tagen) @ charles

Es tut mir leid, aber ich lese im Text von Ecolog etwas anderes. Jedenfalls keine "Mobilfunkkritikerlüge".

Stimmt, im Text des Ecolog-Instituts ist nichts von einer Mobilfunkkritikerlüge zu lesen, selbige wird dort lediglich pulverisiert ohne beim Namen genannt zu werden.

Noch vor einigen Jahren wurde im Zusammenhang mit der Ecolog-Studie gerne erwähnt, dass T-Mobile die Veröffentlichung der Studie unterdrücken wollte. Solche Behauptungen gehen einem, wenn man sie immer wieder hört, irgendwann so in Fleisch & Blut über, dass man später nicht mehr weiß, woher die Information überhaupt gekommen ist. Auf der Suche nach der Quelle hatte ich zuerst einmal die Bürgerwelle und Omega in Verdacht - beide aber sind überraschenderweise unbeteiligt, jedenfalls habe ich heute nichts gefunden, was belegt, dass sie es waren, die die Behauptung in die Welt gesetzt haben. Die Spuren sind nach so vielen Jahren schon stark verweht. Nur beim Institut für gesundes Wohnen und Leben (IGWL) ist die krasse Form der Unterstellung noch in einem PDF konserviert (hier in der HTML-Ansicht - ganz nach unten scrollen):

Die brisanteste Studie des Jahres zu diesem Thema (zur Zeit heiß diskutiert im Bundestag!) wurde vom Hannoveraner Ecolog-Institut durchgeführt. Das Institut erhielt zusammen mit anderen Forschungsstellen von der Telekom-Tochter T-Mobil den Auftrag, eine Studie über die gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks zu erstellen. Das Ergebnis fiel nicht im Sinne des Auftraggebers aus. T-Mobil wollte die katastrophalen Ergebnisse dieser Studie nicht veröffentlichen und hat versucht, die Veröffentlichung zu verhindern. Das Ecolog-Institut entschied sich angesichts bedrohlicher Hinweise jedoch gegen seinen Auftraggeber und für die Veröffentlichung.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
ECOLOG-Institut, Neitzke


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