Falschmeldung: Fehlgeburten wegen W-Lan-Strahlung (Medien)

H. Lamarr @, München, Montag, 18.12.2017, 20:28 (vor 697 Tagen)

Silicon-Chefredakteur Peter Marwan schreckt am 16. Dezember 2017 seine Leser auf mit der Titelzeile Studie legt Zusammenhang zwischen WLAN-Strahlung und Fehlgeburten nahe. Im Vorspann seines Artikels schreibt Marwan:

Konkret geht es um nicht-ionisierende Strahlung. Die kann außer von WLAN-Geräten auch von Mobilfunknetzen, anderen Funknetzwerke sowie zahlreichen elektrischen Geräten abgegeben werden. Höhere Strahlenbelastung kann demnach die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt verdreifachen.

Doch die dramatische Meldung ist falsch. Mit Funk hat die Studie, auf deren Volltext Marwan sogar noch ordentlich verlinkt, nicht das Geringste zu tun, denn es geht um niederfrequente Magnetfeldexposition, wie sie überall dort vorkommt, wo elektrische Ströme fließen. Je stärker die Ströme, desto stärker auch das dadurch entstehende Magnetfeld. Starke magnetische Wechselfelder sind in unmittelbarer Nähe von Hochspannungsseilen zu messen, im Nahfeld von Schweißrobotern oder (im häuslichen Umfeld) bei Nachtspeicheröfen oder Elektroherden (besonders Induktionsherde). W-Lan, Mobilfunk und Funknetzwerke verursachen keine niederfrequenten Magnetfelder, sondern hochfrequente elektromagnetische Felder, die biologisch eine völlig andere Wirkung haben. Mit zunehmendem Abstand r von stromführenden Leitern fällt die Exposition je nach Beschaffenheit der Leiter mit 1/r bis 1/r³ schnell ab, ein Verdopplung des Abstands von z.B. 10 cm auf 20 cm reduziert die Immission also mindestens auf 50 Prozent des ursprünglichen Werts und maximal auf 0,05 Prozent. Hierzulande sind bei 50 Hz Haushaltsstrom maximal 200 µT Immission (magnetische Flussdichte) zulässig.

Fehlgeburtenrisiko 3-fach erhöht
Die besagte Studie hat nun beobachtet: Wirken auf Schwangere mehr als 0,25 µT ein, steigt das Risiko einer Fehlgeburt um nahezu das 3-fache an. Das ist schlecht. Doch die Studie hat die systematische Schwäche, dass die Messwertermittlung nur an einem einzigen Tag (Tag mit typischem Tagesablauf einer Probandin) während der Schwangerschaft stattfand. Gemessen wurde über 24 Stunden hinweg mit einem "Emdex Lite".

106 Frauen waren weniger als 0,25 µT ausgesetzt, in dieser Gruppe kam es zu elf Fehlgeburten ((10,4 %).
116 Frauen waren 0,25 µT bis 0,36 µT ausgesetzt, in dieser Gruppe kam es zu 32 Fehlgeburten (27,6 %).
119 Frauen waren 0,37 µT bis 0,62 µT ausgesetzt, in dieser Gruppe kam es zu 31 Fehlgeburten (26,1 %).
112 Frauen waren mehr als 0,62 µT ausgesetzt, in dieser Gruppe kam es zu 21 Fehlgeburten (18,8 %).

Die genannten Expositionswerte sind nicht Maximalwerte oder Mittelwerte, sondern die 99. Perzentile der Messwerte (heißt: 1 Prozent der Messwerte lag höher).

Die sprunghafte Zunahme der Fehlgeburten bei Exposition > 0,25 µT ist offensichtlich. Bemerkenswert ist jedoch auch das Fehlen einer Dosis-Wirkung-Beziehung, mit steigender Exposition nimmt die Anzahl der Fehlgeburten nicht zu, sondern ab. Hier stimmt also der erwartbare biologische Gradient nicht, der einer von neun Indikatoren für einen Kausalzusammenhang zwischen Ursache und Wirkung wäre (Bradford-Hill-Kriterien).

Vorsorge ist besser als Fehlgeburt
Auch wenn 200 µT zulässig sind, in Wohnräumen werden nur selten Werte über 0,2 µT erreicht. Es besteht also kein Grund zur Panik, vorsorglich sollten sich Schwangere jedoch informieren, wo mit starken Magnetfeldern zu rechnen ist und diese meiden. Wer mit dem Gedanken spielt, einen Induktionsherd anzuschaffen, sollte mMn damit vorsichtshalber besser bis nach der Schwangerschaft warten. Aufregung ist erst dann angesagt, wenn die Studie von Li et al. unabhängig repliziert werden kann, am besten gleich 2-mal. Dann dürfte sich ICNIRP dafür interessieren und erkunden, ob am Studiendesign der Wurm drin ist oder ob die abgeleiteten Grenzwerte für Magnetfeldimmission noch einmal überdacht werden müssen. Die abgeleiteten Grenzwerte (50 Hz) wurden erst 2014 von ICNIRP von 100 µT auf 200 µT angehoben mit der Begründung, dass trotz dieser Verdopplung der unverändert gültige Basisgrenzwert (2 mA/m²) sicher eingehalten werde. Der Basisgrenzwert ist der wichtigere weil der biologisch relevante Grenzwert. Abgeleitete Grenzwerte sind lediglich eine einfach messbare Hilfskonstruktion, denn der Basisgrenzwert ist so schwierig zu messen, dass dies nur in Laboren gelingt.

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Fehlgeburt für dumme Anti-Mobilfunk-Propaganda missbraucht

H. Lamarr @, München, Dienstag, 19.12.2017, 21:29 (vor 696 Tagen) @ H. Lamarr

Am 17. April 2009 schreibt Dani6188 in einem Forum:

Hallo zusammen,

am 8.4 (14 SSW) wurde bei mir festgestellt, das keine Herzschlag mehr da ist und das Kind tot ist, am 9.4. wurde dann die Ausschabung gemacht. wie geht ihr damit um? ich könnte nur noch heulen wenn ich alleine bin so wie jetzt fühle ich mich schrecklich wenn Menschen um mich herum sind geht es. ich weiß nicht was ich tun soll, alles fühlt sich so leer an und nichts macht mir mehr spass.

Am 30. April zwängte sich ein skrupelloser Anti-Mobilfunk-Troll (Ninits1) in den Strang und lud dort sein dummes Alarm-Zeugs ab in der Hoffnung auf Zuspruch oder wenigstens Aufmerksamkeit:

Meine Tochter hatte auch eine Blasenmole
Ich möchte hier gerne darauf aufmerksam machen, was meine Tochter und ich bzgl. ihrer Blasenmole erfahren haben.
Ihre Ärztin sagte ihr unumwunden, daß es ziemlich wahrscheinlich ist, daß die Mikrowellenstrahlung durch Handys, Schnurlostelefone, Sendemasten und WLAN ihre Erkrankung ausgelöst hat [dieser Ärztin gehört mMn wegen Unvermögen die Approbation entzugen, Anm. Spatenpauli]. Ich hatte mir ähnliches schon gedacht, da ich "elektrosensibel" bin, unter der Strahlung direkt leide und somit um diese Gefahren weiß.
Mir ist es wichtig, daß auch andere dies erfahren, auch wenn von offizieller Seite zum Teil noch das Gegenteil behauptet wird. Die EU-Umweltagentur, die Bundesärztekammer etc. und 1.500 Studien zeigen enorme Gefahren auf.
In der Bevölkerung sind laut einer österreichischen Studie mittlerweile 19% der Menschen elektrosensibel oder elektroallergisch (die meisten können ihre Beschwerden nur nicht richtig zuordnen). Bis in acht Jahren sollen es 50% sein (Publikationen aus sieben Ländern). Diese Menschen werden nicht mehr arbeiten können!

Dr. Wolf Bergmann/Freiburg hat schon festgestellt, daß die Krebsrate im Umkreis von 400 m um Sendemasten auf das 5-8fache gestiegen ist, in manchen Ortschaften weit mehr. Unter www.mobilfunk-oldenburg.de bspw. kann man nachlesen, daß bei Kindern nach einem Jahr Handygebrauch das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken, 5,2fach erhöht ist (das heißt nicht, daß es bei Erwachsenen sehr anders ist).
Warnen kann man ansonsten noch vor BH's mit Metallbügeln. Alles Metallene wirkt wie eine Antenne für diese Strahlung, und an einem Drüsengewebe ist dies besonders risikoreich (Krebsgefahr).

Last but not least: Die Strahlung eines jeden mobilen Telefons/WLAN etc. reicht mehrere hundert Meter weit (durch die Wände 50 m), so kann man sich vorstellen, wie stark dies am Kopf ist und auch im Umkreis von z. B. 20 Metern!
Ich hoffe, daß mein Beitrag für die eine oder andere hilfreich war. Herzliche Grüße ninits1

Der Troll Ninits1 wollte nicht trösten, nur aufdringlich missionieren. Doch niemand ging auf sein Posting ein, fragte nach oder wollte Zustimmendes/Ablehnendes dazu sagen. Für Trolle ist dies die Höchststrafe. Ninits1 verzog sich. Sein Mist aber stinkt seit nunmehr bald neun Jahren zum Himmel. Ein Fall für die Putzcologne des IZgMF.

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Alles nur geklaut: Wie sich Stuss fortpflanzt

H. Lamarr @, München, Dienstag, 19.12.2017, 22:39 (vor 696 Tagen) @ H. Lamarr

Doch die dramatische Meldung ist falsch. Mit Funk hat die Studie, auf deren Volltext Marwan sogar noch ordentlich verlinkt, nicht das Geringste zu tun, denn es geht um niederfrequente Magnetfeldexposition, wie sie überall dort vorkommt, wo elektrische Ströme fließen.

Quelle der Falschmeldung ist am 16.12.2017 silicon.de, das sich selbst als "Informationsnetzwerk für Technologie und Business" bezeichnet. Wie sich die Falschmeldung bislang im www ausgebreitet hat, habe ich mit dieser Google-Suchanfrage geprüft und heute folgende Treffer bekommen:

► Obwohl lupenreiner Stuss, wird die Meldung am 17. Dezember von Heilpraxisnet.de abgeschrieben und unter dem Titel Gefahren für die Gesundheit? Durch WLAN-Strahlung vermehrte Fehlgeburten weiter verbreitet. Dieser Kolporteur nennt sich "Naturheilkunde & Naturheilverfahren Fachportal". Nunja, Bildschirme sind eben nicht weniger geduldig als Papier.

► Am 18. Dezember packte wunderbar weiblich Wunderweib.de bei silicon zu [sik!] und glaubte titeln zu müssen: Führt WLAN-Strahlung zu Fehlgeburten? Studie zu möglichem Zusammenhang veröffentlicht. Dass sie Stuss geklaut haben blieb den Vollweibern verborgen.

► Wieder am 17. Dezember bediente sich Shortnews.de bei der Sekundärquelle Heilpraxisnet.de, obwohl die Meldung dort auf den 18. Dezember datiert, dampfte das Gesülze auf ein paar Zeilen ein und bietet es unter dem Titel feil: Studie: WLAN soll an immer mehr Fehlgeburten Schuld sein.

► Schon auf Seite 2 der Google-Trefferliste findet der Österreicher Jens Lumpe die silicon-Meldung so toll, dass er sie auf drei Zeilen zusammengestaucht seinen verstörten Lesern unter dem Originaltitel Studie legt Zusammenhang zwischen WLAN-Strahlung und Fehlgeburten nahe anbietet.

Ob sich jetzt noch mehr Kolporteure auf den hinteren Rängen der Trefferliste an der Falschmeldung von silicon bedienten, habe ich nicht mehr geprüft. Der billige Abgreifmechanismus, mit dem sich minderwertige Webportale ihren Content beschaffen, wird von den vorhandenen vier Beispielen bereits hinreichend dokumentiert.

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Falschmeldung, W-LAN, Naturheilkunde, Heilpraktiker, Kolportage, WLAN-Strahlung, Fehlgeburt, Fake-News

Alles nur geklaut: Wie sich Stuss fortpflanzt (II)

H. Lamarr @, München, Samstag, 23.12.2017, 21:21 (vor 692 Tagen) @ H. Lamarr

Wie sich die Falschmeldung bislang im www ausgebreitet hat, habe ich mit dieser Google-Suchanfrage geprüft und heute folgende Treffer bekommen:

Auf Seite 1 der Trefferliste gibt es heute zwei Neuzugänge:

► Am 21.12.2017 hat es auch T-Online erwischt. Das Portal titelt Eine Studie hat es untersucht: Begünstigt Wlan-Strahlung Fehlgeburten?. Doch da die Studie mitnichten die Folgen von W-Lan auf Schwangere untersucht hat, muss das Portal die Antwort auf die selbstgestellte Frage schuldig bleiben. Prädikat: besonders peinlich.

► Die Blödelseite Pravda TV (Slogan: Lebe die Rebellion | Die Seite für alle zum Aufwachen) wusste bereits am 20.12.2017: Gefahren für die Gesundheit: Im Elektrosmog – durch WLAN-Strahlung vermehrte Fehlgeburten. Der Rest ist nicht weiter der Rede wert, Pravda hat einen Eintrag bei Psiram.

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Psiram, Copy-Paste, Falschmeldung, W-LAN, Pravda, Fehlgburt

T-Online legt Wert auf Falschmeldung

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 27.12.2017, 12:31 (vor 688 Tagen) @ H. Lamarr

Prädikat: besonders peinlich.

Doch es geht noch besser: Ich habe mir heute erlaubt, T-Online-Leser mit einem Kommentar auf die Falschmeldung des Portals hinzuweisen. Erfolglos, denn der Kommentar wurde nicht freigeschaltet und nach kurzer Zeit gelöscht. Alternative Fakten haben mMn bei T-Online einen unverschämt hohen Stellenwert.

Jetzt habe ich einen zweiten Versuch gestartet, mit einem kürzeren Kommentar:

Die Meldung oben ist falsch, die Studie hat einen Zusammenhang zwischen W-Lan und Fehlegeburten gar nicht erforscht, sondern einen Zusammenhang zwischen Magnetfeldern (hervorgerufen durch gewöhnlichen Haushaltsstrom) und Fehlgeburten.

Und dieser Kommentar war nach einigen Minuten freigeschaltet.

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T-Online-Beitrag umetikettiert auf jüngeres Datum

H. Lamarr @, München, Sonntag, 14.01.2018, 19:41 (vor 670 Tagen) @ H. Lamarr

► Am 21.12.2017 hat es auch T-Online erwischt. Das Portal titelt Eine Studie hat es untersucht: Begünstigt Wlan-Strahlung Fehlgeburten?.

Heute datiert dieser Beitrag bei T-Online nicht mehr auf den 21.12.2017, sondern auf dem 03.01.2018. Inhaltliche Veränderungen könnte ich nicht erkennen. Bemerkt habe ich die Umetikettierung nur daran, dass nach dem IZgMF-Kommentar vom 27.12.2017 bis zum 03.01.2018 kein Kommentar abgegeben wurde, dann aber gleich ein ganzer Schwung mit allerdings geringem Informationsgehalt. Ich könnte mir vorstellen, dass hier Bots mitgemischt haben.

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T-Online, Bots

Alles nur geklaut: Wie sich Stuss fortpflanzt (III)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 17.01.2018, 01:37 (vor 667 Tagen) @ H. Lamarr

Wie sich die Falschmeldung bislang im www ausgebreitet hat, habe ich mit dieser Google-Suchanfrage geprüft ...

Ein Nachzügler hat sich auf Seite 1 der Trefferliste gezwängt.

► Am 11.01.2018 erreichte die Falschmeldung Hallo : Eltern: Die Autorin dort (Julia Göge) hat mit Koppelstrichen zwischen zusammengesetzten Substantiven Probleme und entzückt ihre Leser sogar mit Kritik an der Studie: Es sei riskant, an einem einzigen Tag genommene Messwerte auf eine ganze Schwangerschaft hochzurechnen. Stimmt. Dass die Studie jedoch gar nicht W-Lan gilt, sondern den Magnetfeldern langweiliger Haushaltsgeräte, das hat Julia geflissentlich übersehen. Sie musste es, sonst hätte sie Eltern nicht so schön desinformieren können.

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Alles nur geklaut: Wie sich Stuss fortpflanzt (IV)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 25.04.2018, 12:46 (vor 569 Tagen) @ H. Lamarr

Wie sich die Falschmeldung bislang im www ausgebreitet hat, habe ich mit dieser Google-Suchanfrage geprüft ...

Ein Nachzügler hat sich auf Seite 1 der Trefferliste gezwängt.

Und noch ein Nachzügler hat sich auf Seite 1 der Trefferliste vorgearbeitet.

► Das kommerzielle Naturheil-Zentrum Hüttmann hat bei heilpraxis.net abgeschrieben und belegt durch seinen Aufmachertext ein tiefreichendes Unverständnis elementarer physikalischer Zusammenhänge. Die köstliche Formulierung, ein Zusammenhang mit WLAN-Strahlen und Fehlgeburten könne "in Aussicht gestellt" werden, macht Hüttmann aus meiner Sicht zu einem Kandidaten für die Schmäh-Preise "Die lockere Schraube" oder "Das goldene Brett":

Wie die Fachzeitschrift Scientific Reports berichtet, wurde in einer Studie der Einfluss von Magnetfeldern auf schwangere untersucht. Hierbei wurde erstmals der Schwerpunkt auf die sogenannte nicht-ionisierende Strahlung gelegt, die bisher wenig erforscht ist. Dabei konnte ein Zusammenhang mit WLAN-Strahlen und Fehlgeburten in Aussicht gestellt werden.

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Wunderweib: Auf Verbreitung von Stuss programmiert

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 25.04.2018, 11:52 (vor 569 Tagen) @ H. Lamarr

► Am 18. Dezember packte wunderbar weiblich Wunderweib.de bei silicon zu [sik!] und glaubte titeln zu müssen: Führt WLAN-Strahlung zu Fehlgeburten? Studie zu möglichem Zusammenhang veröffentlicht. Dass sie Stuss geklaut haben blieb den Vollweibern verborgen.

Der Webauftritt "Wunderweib" ist ein Produkt der Bauer-Verlagsgruppe, Hamburg. Gar nicht wunderbar, sondern seicht und substanzlos geht es bei Wunderweib immer dann zu, wenn die Chance besteht, Stuss über Elektrosmog zu verbreiten. Jüngstes Beispiel (Auszug):

Niemand kann bisher genau sagen, was die Strahlungen von Smartphones und Laptops langfristig anrichten. Doch klar ist, dass sie für Schlafstörungen, Erschöpfung, Kopfschmerzen, und Migräne mitverantwortlich sind. Wer im Alltag von Elektrosmog nur so umzingelt ist, will sich wenigstens im Urlaub mal so richtig erholen. Entzugserscheinungen bei den Gästen sind vermutlich vorprogrammiert [sik!], aber man sollte es auf den Versuch ankommen lassen.

Zu diesem Stuss will sich noch nicht einmal eine Autorin bekennen, der Artikel ist anonym veröffentlicht worden. Das Geschäftsmodell des Wunderweibs erinnert an die Angst schürenden Praktiken des Kopp-Verlags.

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Falschmeldung à la Gigaherz-Jakob

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 20.12.2017, 16:32 (vor 695 Tagen) @ H. Lamarr

Die besagte Studie hat nun beobachtet: Wirken auf Schwangere mehr als 0,25 µT ein, steigt das Risiko einer Fehlgeburt um nahezu das 3-fache an.

Als ob das alles nicht schon Schlimm genug wäre, muss jetzt auch noch der Gigaherz-Präsident seine Desinformation einbringen. Der Ex-Elektriker aus Schwarzenburg lässt wissen:

Selbstverständlich hat auch die hochfrequente Leistungsflussdichte eine magnetische sowie eine elektrische Komponente.

Wer hätte das gedacht! Und es stimmt sogar, was der Desinformationsgenerator schreibt, bis drauf, dass Jakob noch immer nicht kapiert hat, worum es momentan überhaupt geht: Es geht NICHT um Hochfrequenz, sondern um schnöde Niederfrequenz (60 Hz). In der besagten Studie kommt der Begriff "WiFi" oder "W-Lan" überhaupt nicht vor. Und deshalb ist das, was mein bester Freund in der Schweiz da für W-Lan zusammengestopselt hat, nichts anderes als versuchter und vollendeter BLÖDSINN. Jakob bringt völlig grundlos W-Lan ins Spiel, das Startposting von "ralf_b" erwähnt W-Lan mit keiner Silbe, zitiert nur völlig korrekt die Exposition gegenüber Magnetfeldern. Offensichtlich hat Herr Jakob im IZgMF-Forum diesen Strang besucht, den Inhalt jedoch nicht richtig verstanden ...

Doch es kommt noch schlimmer: Jakob rechnet auf Plem-Plem-Grundlage eine elektrische Plem-Plem-Feldstärke von 0,075 V/m aus. Das sind 75 mV/m oder 15 µW/m²! Ein lächerlich geringer Wert, etwa Faktor 67 unter dem schweizer Vorsorgewert von 5 V/m, nicht einmal Spinner wie Jakob würden bei so einem Wert das Risiko einer Fehlgeburt vermuten. Doch der Gigaherz-Präsident erkennt gar nicht mehr, was er da ausgerechnet hat, er setzt ohne Sinn und Verstand lediglich Werte in Formeln ein und zweifelt das Ergebnis nicht an, selbst wenn es noch so hirnrissig ist.

Auch eine Urheberirritation um eine dilettantisch zusammengestellte kleine Formelsammlung ist zu vermelden (Titel: Umrechnungsformeln im hochfrequenten Europameisterschafts-Feld). Jakob behauptet er hätte diese seit 15 Jahren auf seiner Website, doch Jakob ist ein notorischer Lügner. Eine auffallend ähnliche Formelsammlung reklamiert jedoch auch umweltanalytik.com für sich. Keiner von beiden nennt eine Quelle. Mindestens einer von beiden ist daher mit ziemlicher Sicherheit ein Plagiator.

[Admin: Posting editiert (ergänzt) am 21.12.17, 17:00 Uhr]

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Jakob, NF, Schweiz, Falschmeldung, Lüge, Elektriker, Plagiat, Drama-Queen

Herr Lehrer Jakob, bitte vorrechnen!

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 20.12.2017, 17:11 (vor 695 Tagen) @ H. Lamarr

Auch eine Urheberirritation um eine dilettantisch zusammengestellte kleine Formelsammlung ist zu vermelden (Titel: Umrechnungsformeln im hochfrequenten Europameisterschafts-Feld).

In der Jakob-Formelsammlung findet sich der ungemein erhellende Leersatz:

Wem der Kopf noch zu wenig raucht, kann mittels einfacher Dreisatzrechnung das magnetische Feld noch von A/m in die Induktion B in Mikrotesla (μT) umrechnen.
1A/m = 1.256 μT

Da schau an, für einen Dyskalkuliker nicht übel! Doch wenn das alles so einfach ist, dann fordere ich Hans-U. Jakob hier und jetzt dazu auf, in seinem Forum den sensationellen Dreisatz zu veröffentlichen, der zu der Gleichung führt:
1 A/m = 1,256 μT

Zur Erinnerung was ein Dreisatz ist, hier ein Beispiel aus Wikipedia: In 3 Stunden legt ein Fahrzeug bei konstanter Geschwindigkeit 240 km zurück, wie weit kommt es in 7 Stunden?

Und damit kein Missverständnis aufkommt: Die magnetische Feldkonstante μ0 scheidet als Erklärung aus, sie wird in der Formelsammlung des Ex-Elektrikers nicht erwähnt, kann deshalb in der "einfachen Dreisatzrechnung" gar nicht vorkommen.

Ich bin gespannt, was Jakob bringen wird. Zugleich ahne ich aber, dass er wieder einmal den Schwanz einziehen und schweigen wird – wie immer, wenn es peinlich für ihn wird. Denn es gibt für den Gigaherz-Präsident keinen Weg, sauber aus der Nummer herauszukommen, die er sich selbst mit seiner dummen Angeberei eingebrockt hat.

Mit einem Dreisatz ist dem Zusammenhang zwischen magnetische Feldstärke H (A/m) und der magnetischen Flussdichte B (T) nicht beizukommen. Denn dieser Zusammenhang kommt ganz anders, nämlich durch die magnetische Leitfähigkeit µ zustande.

µ = B/H oder B = µ × H oder H = B/µ

Für µ gilt: µ = µr × µ0

µr ist die Permeabilitätszahl (materialabhängig, dimensionslos, in Luft µr ≈ 1)
µ0 ist die magnetische Feldkonstante 1,2566 × 10^-6 N/A²

Daraus folgt, wie "einfach" zu erkennen ist ;-):

Wenn H = 1 A/m, dann ist in Luft B = µ × H = 1,2566 µT
oder kurz
1 A/m = 1,2566 µT

Wer sich für Details interessiert, bitte hier entlang.

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Herr Lehrer Jakob, bitte vorrechnen!

hans, Mittwoch, 20.12.2017, 18:46 (vor 695 Tagen) @ H. Lamarr

Zur Erinnerung was ein Dreisatz ist, hier ein Beispiel aus Wikipedia: In 3 Stunden legt ein Fahrzeug bei konstanter Geschwindigkeit 240 km zurück, wie weit kommt es in 7 Stunden?

528 km

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Hunde die bellen beissen nicht. Wuff.
Ein Gnadenschuss wäre eine schnelle und menschliche Lösung (Zitat Eva Weber, München)

Herr Lehrer Jakob, bitte vorrechnen!

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 20.12.2017, 19:44 (vor 695 Tagen) @ hans

Zur Erinnerung was ein Dreisatz ist, hier ein Beispiel aus Wikipedia: In 3 Stunden legt ein Fahrzeug bei konstanter Geschwindigkeit 240 km zurück, wie weit kommt es in 7 Stunden?

528 km

:clap: "hans", du sollst doch nicht immer 1000 – 1 rechnen.

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Herr Lehrer Jakob, bitte vorrechnen!

hans, Mittwoch, 20.12.2017, 23:22 (vor 695 Tagen) @ H. Lamarr

Moment. Alle 2 Stunden soll man eine Pause machen. Die dauert, bis alle gepinkelt haben, 30 Minuten. In 3 Stunden Fahrzeit gibt es somit eine Pause. In sieben Stunden jedoch drei.
Womit wir in den 3h Fahrzeit auf eine Nettofahrzeit von 2.5h kommen was einen Schnitt von 96km/h gibt. In 7h mit 3 Pausen wären das dann 5.5h Nettofahrzeit. 5.5 mal 96 km/h gibt 528 km.

Jetzt kann man natürlich sagen, dass es nach der Weiterfahrt nach 2.5 Stunden ja wieder 2 Stunden dauert bis zur nächsten Pause. Das wäre dann von Stunde 4.5 bis 5. Bis 7 Stunden Fahrzeit braucht man somit keine Pause mehr. Gibt somit nur zwei Pausen.
Womit wir in den 3h Fahrzeit auf eine Nettofahrzeit von 2.5h kommen was einen Schnitt von 96km/h gibt. In 7h mit 2 Pausen wären das dann 6h Nettofahrzeit. 6 mal 96 km/h gibt 576 km.

Womit man mit zwei Pausen sogar weiter kommt als wenn man einfach durchfährt :wink:

Noch Fragen?

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Aber der "hans", der kann's ...

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 21.12.2017, 18:32 (vor 694 Tagen) @ hans

Moment. Alle 2 Stunden soll man eine Pause machen. Die dauert, bis alle gepinkelt haben, 30 Minuten. In 3 Stunden Fahrzeit gibt es somit eine Pause. In sieben Stunden jedoch drei.
Womit wir in den 3h Fahrzeit auf eine Nettofahrzeit von 2.5h kommen was einen Schnitt von 96km/h gibt. In 7h mit 3 Pausen wären das dann 5.5h Nettofahrzeit. 5.5 mal 96 km/h gibt 528 km.

Jetzt kann man natürlich sagen, dass es nach der Weiterfahrt nach 2.5 Stunden ja wieder 2 Stunden dauert bis zur nächsten Pause. Das wäre dann von Stunde 4.5 bis 5. Bis 7 Stunden Fahrzeit braucht man somit keine Pause mehr. Gibt somit nur zwei Pausen.
Womit wir in den 3h Fahrzeit auf eine Nettofahrzeit von 2.5h kommen was einen Schnitt von 96km/h gibt. In 7h mit 2 Pausen wären das dann 6h Nettofahrzeit. 6 mal 96 km/h gibt 576 km.

Womit man mit zwei Pausen sogar weiter kommt als wenn man einfach durchfährt :wink:

Noch Fragen?

Nein, euer Ehren, ich gebe mich ihrem einsteinig genialem Plädoyer kampflos geschlagen :yes:.

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Aber der "hans", der kann's ...

hans, Freitag, 22.12.2017, 13:26 (vor 693 Tagen) @ H. Lamarr

Und wieder einen zu Tode geschwafelt :wink:

Und bevor ich es vergesse: Schöne Festtage und einen guten Rutsch ins 2018 :waving:

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Aber der "hans", der kann's ...

H. Lamarr @, München, Freitag, 22.12.2017, 23:21 (vor 693 Tagen) @ hans

Und wieder einen zu Tode geschwafelt :wink:

Ja, schau nur, was du wieder angestellt hast: Higmacht hastn!

Und bevor ich es vergesse: Schöne Festtage und einen guten Rutsch ins 2018 :waving:

Danke, wir wünschen selbiges gerne auch dir und den deinen.

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Lehrer Jakob schweigt ...

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 21.12.2017, 17:27 (vor 694 Tagen) @ H. Lamarr

Da schau an, für einen Dyskalkuliker nicht übel! Doch wenn das alles so einfach ist, dann fordere ich Hans-U. Jakob hier und jetzt dazu auf, in seinem Forum den sensationellen Dreisatz zu veröffentlichen, der zu der Gleichung führt:
1 A/m = 1,256 μT

24 Stunden später: Die Drama-Queen aus Schwarzenburg schweigt.

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Lehrer Jakob kneift

H. Lamarr @, München, Freitag, 22.12.2017, 19:04 (vor 693 Tagen) @ H. Lamarr

Ich bin gespannt, was Jakob bringen wird. Zugleich ahne ich aber, dass er wieder einmal den Schwanz einziehen und schweigen wird – wie immer, wenn es peinlich für ihn wird. Denn es gibt für den Gigaherz-Präsident keinen Weg, sauber aus der Nummer herauszukommen, die er sich selbst mit seiner dummen Angeberei eingebrockt hat.

Herrje, ich habe mich geirrt! Herr Jakob schwieg nur einen Tag, am zweiten schon bezog er Stellung. Aber wie! Hätte er man besser weiter seinen Mund gehalten ...

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Jakob, Dummbatz

Falsch verstehen à la Gigaherz-Jakob

hans, Mittwoch, 20.12.2017, 18:54 (vor 695 Tagen) @ H. Lamarr

Quelle Wer findet den Fehler den unser Hans-Ueli hier macht?

Er scheint je länger desto weniger in der Lage zu sein Texte zu verstehen. Hatte er vor Jahren damit schon Mühe, wird es langsam dramatisch.

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Falsch verstehen à la Gigaherz-Jakob

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 20.12.2017, 20:00 (vor 695 Tagen) @ hans

Quelle Wer findet den Fehler den unser Hans-Ueli hier macht?

Da EM-Strahlung eine Ausbreitungscharakteristik wie Licht hat, nützt auch eine Teilabschirmung nur wenig.

Das ist bei den Mobilfunkfrequenzen Quarck. Wäre es so, wie er es behauptet, wäre Schirmung (nicht Abschirmung) kinderleicht.
Treffer?

In dem Strang lässt er es auch an anderer Stelle, etwas weiter oben, richtig krachen:

Bitte korrigieren Sie als erstes Ihre Messwerte. Reden Sie jetzt vom Mikrowatt oder Milliwatt pro m².

Was meinst du: Warum hätte er sich diese Rückfrage ersparen (nicht sparen) können? Nicht gemeint ist der semantische Kalauer, der in der Aufforderung steckt, die Messwerte (als erstes) zu korrigieren.

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Falsch verstehen à la Gigaherz-Jakob

hans, Mittwoch, 20.12.2017, 23:07 (vor 695 Tagen) @ H. Lamarr

Also, meiner Meinung nach wäre das mal der Hauptfehler:
Zitat Fragender: Abschirmung Dachwohnung / Über der Küche haben wir den Dachboden mit der Folie ausgelegt und in der Küche selber die Dachschräge zu den Funkmasten hin

Antwort / Zitat Hans-Ueli: In einem Abstand von 50m wird Ihre Wohnung wahrscheinlich von der Seite angestrahlt und nicht von oben. Da nützt es nicht viel, wenn Sie die Decke abschirmen.

Oder mache ich einen Denkfehler?

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Tags:
Abschirmung

Gigaherz-Jakob vs. Spinatkonsum

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 21.12.2017, 18:03 (vor 694 Tagen) @ hans

Also, meiner Meinung nach wäre das mal der Hauptfehler:
Zitat Fragender: Abschirmung Dachwohnung / Über der Küche haben wir den Dachboden mit der Folie ausgelegt und in der Küche selber die Dachschräge zu den Funkmasten hin

Antwort / Zitat Hans-Ueli: In einem Abstand von 50m wird Ihre Wohnung wahrscheinlich von der Seite angestrahlt und nicht von oben. Da nützt es nicht viel, wenn Sie die Decke abschirmen.

Oder mache ich einen Denkfehler?

Ich weiß nicht, worauf du hinaus willst, "hans".

Jakob drückt sich sich so widersprüchlich aus, dass eigentlich alles falsch ist, was er schreibt. Denn selbstverständlich kann bei 50 Meter Abstand die Strahlung von oben kommen, wenn das Nachbarhaus mit der Antenne auf dem Dach deutlich höher ist. Bei 50 Meter horizontaler Distanz bist du schon aus dem Funkschatten raus und eine Nebenkeule erschlägt dich von (schräg) oben. Eigentlich müsste Jakob das wissen.

Dann schreibt unser Freund "Es bedingt vielmehr eine lückenlose Abschirmung der Seitenwände in Richtung Antenne", was nichts anderes als eine Teilabschirmung ist. Ein paar Zeilen später behauptet er dann das Gegenteil, eine Teilabschirmung nutze nur wenig.

Der arme Ossi hat sich seither auch nicht mehr gemeldet, möglicherweise hat er erkannt, dass er mit Jakob nicht weiter kommt. Denn wäre der Gigaherz-Präsident vom Fach, hätte er zuallerst fragen müssen, ob der Fragesteller an seiner Giga-Knatterbüchse (erkennbar daran, weil er nicht mehr als 2 mW/m² messen kann) den Schalter auf Effektivwert oder Spitzenwert stehen hat. Jede Wette, er steht unzulässigerweise auf "Spitzenwert", um möglichst hohe Messwerte zu bekommen. Wir haben's damals genauso gemacht, um das Schreckliche noch schrecklicher zu machen. Kann man als Laie auch tun, faierweise sollte dann aber dazugesagt werden, dass es um Spitzenwerte geht, denn jeder Fachmann misst Effektivwerte, um einen Vergleich mit den Grenzwerten (ebenfalls Effektivwerte) anstellen zu können.

Ich würde den Mann fragen, warum überhaupt er glaubt, schirmen zu müssen. Die 2 mW/m², die er nur hat, wenn er sich gegen seine Dachschräge in der Küche presst, sind bestenfalls 5000-fach unter Grenzwert, schlimmstenfalls 2500-fach. Da isses schlichtweg absurd, was er vorhat. Wäre Jakob kein Spinner, müsste selbst er das dem Fragesteller zu verstehen geben. Mein Vorschlag wäre ein anderer: Mehr Spinat essen, um die Schirmung von innen heraus zu stärken, das ist gesund und wirkt dort, wo es soll :cool:.

Und dann wäre noch die Frage aller Fragen an den Ossi zu stellen: Hascht a Handy?

Wie war das gleich nochmal?

"Sie können sich rd. 2 1/2 Jahre lang Tag für Tag in 100 m Abstand zu einer städtischen Mobilfunk-Basisstation aufhalten. Ihr Kopf nimmt in dieser Zeit nicht mehr Energie auf als bei einem einzigen 45-Minuten-Gespräch mit einem schon ziemlich strahlungsarmen Handy!"

Und jetzt du, Hans(-Ulrich).

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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