FMK: AUVA-Studie bestätigt: Keine Gefahr durch Mobilfunk (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Dienstag, 20.09.2016, 12:33 (vor 1090 Tagen)

20.09.2016, 11:24 | OTS0074 | Forum Mobilkommunikation - FMK

FMK: AUVA-Studie bestätigt: Keine Gefahr durch Mobilfunk
Datensätze [der] von der AUVA beauftragten ATHEM2-MobilfunkStudie geben Entwarnung – dennoch „warnt“ die AUVA?

Wien (OTS) - In diesen Tagen präsentierte die AUVA die von ihr beauftragte ATHEM2-Studie. Dabei wurde untersucht, ob das Telefonieren mit Handy und Smartphone gesundheitsschädigende Auswirkungen hat.

Die gute Nachricht: Keine Wirkungen gefunden – selbst bei 16 stündiger Exposition

Bei der Lektüre des zur Verfügung gestellten Zahlenteils der Studie kommen nicht nur die Autoren zu dem Schluss, dass, Zitat, „Keine der gefundenen Wirkungen den Schluss auf direkte gesundheitsschädliche Wirkungen zu(lassen)“. Weiters ist auf Seite 164 des fast 190 Seiten starken Papiers zu lesen: „Um zu untersuchen, ob es bereits nach einer akuten Exposition bereits zur Ausbildung von Mikrokernen kommt (Hinweis auf akute permanente DNA-Schädigung) führten wir ein Kleinkern-Experiment durch und stellten fest, dass eine einmalige 16 stündige Exposition zu keinen bleibenden DNA-Schäden führt.“

Dennoch gibt die AUVA Tipps, um ein angebliches Risiko zu mindern, die – ganz abgesehen davon, dass einige davon technischer Unsinn sind – suggerieren, dass das Telefonieren mit dem Mobiltelefon gesundheitsschädlich ist. Dem steht aber der zusammengefasste, anerkannte, wissenschaftliche Kenntnisstand der Weltgesundheitsorganisation WHO entgegen. Die WHO stellt fest, dass „Warnungen“ wie diese sehr wohl zu unbestimmten Beschwerden führen können, die jedoch nicht auf die „Handystrahlung“ sondern viel mehr auf die dadurch geschürte Angst zurückzuführen ist.

Rückfragehinweis:
Gregor Wagner
Pressesprecher
Forum Mobilkommunikation – FMK
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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
DNA-Schäden, AUVA, ATHEM-Projekt, Mosgöller, FMK, Entwarnung, Endbericht

Athem und Athem-2 kein Peer-Review-Verfahren durchlaufen

KlaKla, Montag, 17.10.2016, 16:11 (vor 1063 Tagen) @ Alexander Lerchl

Athem und Athem-2-Projekt der AUVA sind kein Peer-Review-Verfahren durchlaufen.

Peer Review Verfahren garantiert die Einhaltung wissenschaftlicher Standards. Begutachtung durch Gleichrangige, nicht durch Laien oder selbst ernannte möchte gern Experten. Irgendwie wirkt das mMn nicht ganz sauber.

Ist die Auva-Studie die 3. Replikation von Reflex (HF)?
Athem/Auva-Studie: Wissenschaftliche Projektleitung unklar
Wikipedia, 2016 - Desinformation über "Reflex"-Replikation
UMTS-Studie: Manipulationsverdacht entkräftet
Medizinische Uni Wien zahlte Honorar für UMTS-Studie zurück

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Peer-Review, AUVA, ATHEM-Projekt, Kundi, Mosgöller, Kuster, Expositionskammer, Verblindung, Athem-2

Athem und Athem-2 kein Peer-Review-Verfahren durchlaufen

H. Lamarr @, München, Montag, 17.10.2016, 17:59 (vor 1063 Tagen) @ KlaKla

Peer Review Verfahren garantiert die Einhaltung wissenschaftlicher Standards.

Würde ich an deiner Stelle vor Gericht nicht wiederholen. In der Theorie mag das was du sagst zutreffen, in der Praxis funktioniert das Peer-Review-Verfahren häufig, aber (garantiert) nicht immer.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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