Konstanz-Litzelstetten: Mobilfunkgegner jubelten – kurz (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 21.01.2016, 10:12 (vor 1391 Tagen)

Wie der Südkurier am 20.01.2016 berichtet, wurde am 17. Dezember 2015 der Sendemast auf der ehemaligen Volksbank in Litzelstetten von der Deutschen Telekom abgebaut. Mobilfunkgegner jubelten zunächst. Telekom-Kunden hingegen sind verärgert, denn sie haben gegenwärtig in Litzelstetten nur noch selten Mobilfunkempfang.

Die Telekom sucht bereits nach einer Lösung. Auf einem Grundstück, das im Besitz der Telekom ist, soll vorübergehend eine mobile Mobilfunkstation auf einer LKW-Ladepritsche eingerichtet werden. Diese wird abgezogen, sobald der neue Standort einsatzbereit ist. Der neue Standort ist der bestehende Mast im Kornblumenweg, er gehört zwar Telefonica/E-Plus, darf aber von der Telekom mit genutzt werden. Weiter schreibt der Südkurier:

Günter Dolak, pensionierter Nachrichtentechnikingenieur und darüber hinaus Kämpfer für einen "humanen Mobilfunk", ist darüber gar nicht erfreut: "Wenn die Telekom dort GSM 900, GSM 1800, UMTS und LTE einrichtet, wird die Strahlung deutlich erhöht." Er ist maßlos enttäuscht, dass der Alternativstandort auf der Insel Mainau – und damit eine Verlagerung der Mobilfunkanlagen außerhalb des Wohngebiets – nicht realisiert wurde und dass auch die Möglichkeit eines Kleinzellenkonzepts nicht weiter verfolgt wurde.

Hintergrund
Konstanz: Verein Mastenfreies Wohngebiet entdeckt Elektrosmog
National Roaming: Wenn Netzbetreiber sich Sendemasten teilen
Stuttgarter Kleinzellennetz: Diagnose-Funk ausgetrickst

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Konstanz-Litzelstetten: Mobilfunkgegner jubelten – kurz

KlaKla, Donnerstag, 21.01.2016, 11:34 (vor 1391 Tagen) @ H. Lamarr

Günter Dolak, pensionierter Nachrichtentechnikingenieur und darüber hinaus Kämpfer für einen "humanen Mobilfunk", ist darüber gar nicht erfreut: "Wenn die Telekom dort GSM 900, GSM 1800, UMTS und LTE einrichtet, wird die Strahlung deutlich erhöht." Er ist maßlos enttäuscht, dass der Alternativstandort auf der Insel Mainau – und damit eine Verlagerung der Mobilfunkanlagen außerhalb des Wohngebiets – nicht realisiert wurde und dass auch die Möglichkeit eines Kleinzellenkonzepts nicht weiter verfolgt wurde.

In anbetracht, dass die anerkannte Wissenschaft davon ausgeht, das bei der Nutzung des Handys wenn übehaupt ein Risiko besteht, ist es nicht ratsam den Sendemast an den Stadtrand zu verbanden. Es ist anzunehmen, dass Herr Dolak kein Handynutzer ist und er deshalb diese auch nicht als schützenwert betrachte. Es ist schade, dass hier keine weiter Entwicklung ersichtlich ist.

WHO: Keinerlei Krankheiten durch Basisstationen

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
Mastverhinderung, Handynutzer, Anwohner

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum