Eva W.: Warum sie 2006 nicht ausgezogen ist (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 05.04.2012, 01:35 (vor 3892 Tagen)

Am 3. Dezember 2006 schrieb Eva W. an den Präsidenten des Bundsamtes für Strahlenschutz:

"Meine Situation wird so unerträglich, dass ich nun endgültig aus meinem Haus muß."

Eva W. ist davon überzeugt, dass ein nahe gelegener UMTS-Funkmast, zu dem sie wegen der Abschattung durch das Nachbarhaus keine Sichtverbindung hat, ihr körperliche Beschwerden bereitet.

Heute, am 5. April 2012, wohnt Eva W. nach wie vor in dem Haus, aus dem sie vor Jahren schon ausziehen wollte.

Im Gigaherz-Forum erklärte Eva W. am 21. Februar 2012 dem Teilnehmer "Federlin", warum sie Ihre Ankündigung nicht wahr gemacht hat:

"Bevor Sie nun allerlei Rückschlüsse ziehen, warum ich immer noch in meinem Haus wohne, sozusagen in der Küche meines Hauses, einige Aufklärung. Für mich war zeitweise klar, dass ich hier nicht bleiben kann, zumal ich ja immer wieder versuchte bei Bekannten und Verwandten Logie zu finden. Und ich suchte nach einer Terrassenwohnung und später nach einem freistehenden Haus. Die Terrassenwohnung habe ich mir mit zunehmendem Wissen dann aus dem Kopf geschlagen, nachdem ja die Spargeln auf den Dächern wachsen und DECT und WLAN sowie Handys zur Lieblingsausstattung der umliegenden Nachbarn gehören, ja zum Überleben. Ich traf übrigens einmal in der Pfälzer Weinstube einen Herrn aus Schleissheim. Er beklagte sich bitter über einen Mobilfunkmast in 150m Entfernung auf selber Höhe seiner ETW. Er könne seine Terrasse nicht mehr nützen und nicht mehr schlafen. Nun trinke er jeden Abend fast eine Flasche Rotwein, damit er endlich schlafen kann. "Mensch, das können Sie doch nicht machen, da werden Sie ja krank", sagte ich. Die Antwort war: "Lieber sterbe ich am Suff, als dass ich an diesem Vieh vor meiner Terrasse verrecke." Ein Haus habe ich mir aus dem Kopf geschlagen, da ich im Alter nicht mehr alleine wo hin kann. Zudem erfolgt permanente Aufrüstung und an Plätzen die ich einmal gut fand, steht ein Mast. Ich wäre nicht die Erste, der so etwas passiert ist. Das allerdings würde ich nach einem Umzug nicht überstehen. Ich wollte ganz einfach leben, so leben wie ich vor UMTS konnte. Ich habe es aufgegeben. Es gibt keine Möglichkeit mehr."

Quelle: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=62732#62732

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Eva W.: Warum sie 2006 nicht ausgezogen ist

Kuddel, Donnerstag, 05.04.2012, 14:37 (vor 3891 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Kuddel, Donnerstag, 05.04.2012, 15:01

Eigentlich müßte sie ja nur 200 Meter weiterziehen...
...denn bereits ein "Spaziergang auf die nahegelegenen Felder, etwa 200 Meter vom Haus entfernt" bringt ihr "sofortige Besserung"...

Eva W.: Warum sie 2006 nicht ausgezogen ist

H. Lamarr @, München, Freitag, 06.04.2012, 13:28 (vor 3890 Tagen) @ Kuddel

Eigentlich müßte sie ja nur 200 Meter weiterziehen...
...denn bereits ein "Spaziergang auf die nahegelegenen Felder, etwa 200 Meter vom Haus entfernt" bringt ihr "sofortige Besserung"...

Frau W. hat, breitbandig mit Knatterbox gemessen, in ihrem Haus - auch ohne "teilabgeschirmte Küche" - im EG kleinste Werte herunter bis in den einstelligen µW/m²-Bereich. Von einem am IBN ausgebildeten Baubiologen, inzwischen "lehrt" er dort selber, wurden die niedrigen Werte mit einer Spektralmessung bestätigt. Doch was nicht sein darf, kann nicht sein: Frau W. verdächtigte den Baubiologen prompt, der niedrigen Messwerte wegen, ein Mann der fünften Kolonne im Dienst der Mobilfunker zu sein.

Bislang schweigt Frau W. über die Funkfeldeinwirkung innerhalb ihres Hauses und stellt die Situation als bedrohlich dar.

Vor Jahren hatte ich Frau W. einmal angeboten, gratis an ein paar Punkten ihres Anwesens zu messen. Sie hat das abgelehnt, hält auch mich für einen von den Bösen.

Würde sie Haus und Grund verkaufen, könnte sie sich mühelos den Rest ihrer Tage in einer feudalen Seniorenresidenz ihrer Wahl niederlassen, irgendwo am Alpenrand, wo die Berge nah sind und der Elektrosmog niedrig ist. Nur: Sie tut es nicht. Lieber leidet sie mMn so vor sich hin, dass auch München, Bayern und der Rest der Welt etwas davon hat.

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Eva W.: Warum sie 2006 nicht ausgezogen ist

charles ⌂ @, Freitag, 06.04.2012, 15:08 (vor 3890 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn man *breitbandig mit Knatterbox* misst (mit *Spitzenwerte*, sind diese Werte immer höher als mit einem Spektrumanalyser, weil dieser mittels RMS misst.

Einerseits misst ein Breitbandmessgerät nur EIN einziges Signal, nämlich das stärkste, weil er nichy die Möglichkiet hat mehrere Signale mit *Spitzenwert* zu summieren.
Anderseits kann man mit ein vernünftigem Spektrumanalyser mit entsprechende Software mehrere Pegel zusammen *summieren* lassen.

Dies hat nix mit 5e Kolonne zu tun, sondern so ist einfach die Technik.

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Eva W.: Warum sie 2006 nicht ausgezogen ist

KlaKla, Samstag, 07.04.2012, 10:21 (vor 3890 Tagen) @ H. Lamarr

Nach Ihrem Emotionalen Ausbruch zu deinem Kommentar hier kann man nun wohl davon ausgehen, dass Sie sehr niedrige Werte in ihrem Haus hat. Das ganze Theater was Sie um sich und ihre überzeugte Elektrosensibilität betreibt erscheint mir und ich denke auch anderen als ausgemachte Hysterie. Ich gehe mal davon aus, dass Sie so nicht von der Öffentlichkeit wahr genommen werden möchte. Nur so erklärt sich mir Ihr erneuter Versuch der Ablenkung statt Aufklärung und Einsicht. (Einsicht, dass ihre Aussage 2006 völlig überzogen war und Sie dazu gar nicht steht.) Man darf davon ausgehen, dass Ihre Aussagen ihrer Wahrnehmung entsprechen, dass alles muss aber nicht mehr viel mit der Realität zu tun haben.

Einerseits ist Eva W. zu bedauern, anderer Seits sollte man aber auf Sie aufmerksam machen, damit man nicht selbst instrumentalisiert wird.

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IZgMF glaublich!

H. Lamarr @, München, Sonntag, 08.04.2012, 15:24 (vor 3888 Tagen) @ KlaKla

Nach Ihrem Emotionalen Ausbruch zu deinem Kommentar hier kann man nun wohl davon ausgehen, dass Sie sehr niedrige Werte in ihrem Haus hat.

Ach herrjeh!

Werte Frau W.,

sollte ich Sie mit meinem Posting zu Ostern arg verletzt haben, so lag dies nicht in meiner Absicht und es tut mir leid. Wenn Sie Wert darauf legen bin ich bereit, das Posting zu löschen.

Leider schildern Sie in Ihrem Posting bei Gigaherz nur minutiös irgendwelche Nebenumstände, gehen aber nicht auf das ein, worum es mir geht: die Messwerte in Ihrem Haus. Ich schließe daraus, dass mein Posting inhaltlich zutreffend ist und Sie zuhause nur eine unerheblich minimale Funkimmission haben, millionenfach unter Grenzwert. Ich finde diese Feststellung wichtig zur Einordnung Ihrer Schilderungen, die den Anschein erwecken, Sie hätten eine erhebliche "Belastung" durch Funk.

Franz sollten Sie mMn aus dem Spiel lassen, der weiß nichts von meinem Posting. Ich hatte ihn vor seinem Osterurlaub angerufen und gefragt, ob er bei Ihnen gemessen hat. Das ist alles. Ich sehe das in etwa als so prekär an, als ob er mir erzählt hätte, sie würden links hinten in Ihrem Garten Tulpenzwiebeln gestreckt haben.

Befremdlich finde ich den Postingtitel Ihrer Entrüstung bei Gigaherz: IZgMF unlaublich!
Weder "Kuddel" noch "Anka" noch sonst irgendein anderer Teilnehmer des IZgMF-Forums können auch nur das Geringste dafür, wenn "Spatenpauli" etwas schreibt, was Ihnen missfällt. Also, wenn schon, dann bitte: Spatenpauli unglaublich!

Irgendwie erinnert mich dieser neuerliche Pseudoskandal an die lange Reihe der von Ihnen beklagten Pseudoskandale, wie den Al-Kaida-Skandal, den Emotionelle-Notlage-Skandal, den Rampensau-Skandal, um nur die zu nennen, die mir jetzt spontan eingefallen sind.

Hintergrund
Wenn jeder Schlag zum Tiefschlag wird

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Kein Pardon: Rache ist Blutwurst

H. Lamarr @, München, Montag, 09.04.2012, 22:42 (vor 3887 Tagen) @ H. Lamarr

Nach Ihrem Emotionalen Ausbruch zu deinem Kommentar hier kann man nun wohl davon ausgehen, dass Sie sehr niedrige Werte in ihrem Haus hat.

Ach herrjeh!

Werte Frau W.,

sollte ich Sie mit meinem Posting zu Ostern arg verletzt haben, so lag dies nicht in meiner Absicht und es tut mir leid. Wenn Sie Wert darauf legen bin ich bereit, das Posting zu löschen.

Frau W. hat inzwischen auf mein Posting reagiert, geht jedoch mit keinem Wort auf mein Angebot ein, das Posting mit dem ich "eindeutig das erträgliche Maß überschritten" habe, nachträglich zu löschen. Also darf das Posting weiter leben.

Das mag nun jeder werten wie er möchte, aus meiner Sicht weiß Frau W. es insgeheim eben doch zu schätzen, dass Sie von mir mit der Eva-W.-Reihe sozusagen eine 3-Liter-Flasche mit Energiebrause zu Ostern geschenkt bekommen hat. Andere schenken nur Eierlikör.

Okay, okay, ich halt ja schon den Mund, und koste das nicht weiter aus.

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Kein Pardon: Rache ist Blutwurst

AnKa, Dienstag, 10.04.2012, 09:18 (vor 3887 Tagen) @ H. Lamarr

Frau W. hat inzwischen auf mein Posting reagiert, geht jedoch mit keinem Wort auf mein Angebot ein, das Posting mit dem ich "eindeutig das erträgliche Maß überschritten" habe, nachträglich zu löschen.

Das ist kein Wunder. Ihr dürfte es weniger um das Thema, aber umso mehr um das Erregen von Aufmerksamkeit gehen. Hauptsache, es geht um sie selbst. Da ist jede Schlammschlacht, die es ihr zu inszenieren gelingt, recht.

Mehr ist nicht dahinter.

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