Tetra-Moratorium - Diagnose-Funk (Allgemein)

KlaKla, Samstag, 04.02.2012, 11:17 (vor 3186 Tagen)
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 04.02.2012, 11:49

Aktuell versucht Diagnose-Funk Politiker aus der untersten Ebene für seine Ideologie zu gewinnen.

Pressemitteilung von Diagnose-Funk (aus der Boulevard-Ecke des Hese-Project)

Diagnose-Funk fordert bundesweit TETRA-Moratorium und öffentlichen Prüfstand

Die Landesverbände der Umwelt- und Verbraucherorganisation Diagnose-Funk e.V. sind dem Vorbild des Diagnose-Funk Landesverband Bayern gefolgt und haben in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen alle Bürgermeister angeschrieben und zu einem bundesweiten TETRA-Moratorium aufgerufen. Darin wird allen Kommunen empfohlen, die bisherigen Beschlüsse zur Genehmigung von Senderstandorten für den Digitalfunk zu überprüfen und ein Moratorium bei der jeweiligen Landesregierung zu beantragen.
Ansprechpartner: Jörn Gutbier aus Herrenberg

Das nenne ich Lobbyarbeit.

Herr Gutbier ist mMn kein einfacher Bürger der sich sorgt.
Er ist Vorstandsmitglied des Anti-Mobilfunk Vereins Diagnose-Funk, politisch aktiv für die Grünen im Stadtrat Herrenberg, Mitglied beim BUND, bei der Kompetenzinitiative e.V. und verdient sein Geld mit baubiologieschen Messungen nach den Vorgaben von Maes, IBN.

Seine Meinung finden sie u.a. auf der Webseite des Vereins „IG Mobilfunk in Herrenberg und Umgebung e.V.“.
Ob er auch Mitglied des Angst schürenden Vereins ist, ist mir nicht zweifelsfrei klar.

Bei Herrn Gutbier sehe ich einem klaren Interessenkonflikt, da er tätig ist als Baubiologe.
Sein Geschäft funktioniert unter der Annahme dass Funkstrahlung krank macht.

Mit seinem Aufruf zum Tetra-Moratorium versucht er politische Gehilfen zu finden, die ihn in seinem Anliegen unterstützen und seine Annahme Funkstrahlung macht krank nicht in frage stellen. Wenn in irgend einem Bundesland ein Tetra-Moratorium erfolgreich wäre, so würde vermutlich die Presse darüber berichten und die diffusen Ängste der Bürger sorgen dafür, dass die Geschäfte der Baubiologen weiter florieren. Damit wäre die Lobbyarbeit von Herrn Gutbier erfolgreich.

Die seriöse Wissenschaft sieht keine Gesundheitsgefahr ausgehend von Funkmasten, anders sehen das jedoch Wissenschaftler die aus derEcke der Esoterik kommen, auf die Mobilfunkgegner überwiegend zurückgreifen. Damit das nicht so deutlich wird, lässt man in vielen Fällen einfach die Namen der Wissenschaftler weg.
Bürgermeister sollten sich nicht vor den Karren spannen lassen und Gutbiers Forderung unterstützen, andernfalls müssten sich sich gefallen lassen, als nützliche Idioten in die Geschichte der Mobilfunk Debatte ein zu gehen. Diagnose-Funk informiert tendenziös und das mVn weil Geschäftemacher dahinter stecken.

Unabhängige Informationen bekommt man beim Bundesamt für Strahlenschutz.

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BUND, Die Grünen, TETRA, Diagnose-Funk, Ideologie, Baden-Württemberg, Gehilfe, Aufruf, Prüfstand, Gutbier, Moratorium, Betroffenheitsprinzip, Dinger

Bayern-Grüne mehrheitlich für Tetra

H. Lamarr @, München, Samstag, 04.02.2012, 13:55 (vor 3186 Tagen) @ KlaKla

Aus gut unterrichteter Quelle habe ich erfahren, die Mehrheit der Grünen im Bayerischen Landtag ist nicht etwa gegen Tetra, sondern für Tetra. Sollte diese für mich unerwartete Nachricht zutreffen, wäre dies - im Bereich Elektrosmog - eine begrüßenswerte Rückkehr der Grünen zur Vernunft. Dem Vernehmen nach distanzieren sich die Grünen auch von der fixen Idee einiger ideologisch fixierter Sendemastengegner, Funkwellen würden Bäume im Freistaat entlauben und entnadeln. Die Mission der Baumthesenverfechter Dr. med. C. Waldmann-Selsam (Bayern) und Dr. V. Schorpp (Baden-Württemberg) dürfte damit an einem Wendepunkt angekommen sein.

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Moratorium

Zwei Herren vom Herrenberg

H. Lamarr @, München, Freitag, 08.06.2012, 19:38 (vor 3061 Tagen) @ KlaKla

Herr Gutbier ist mMn kein einfacher Bürger der sich sorgt.
Er ist Vorstandsmitglied des Anti-Mobilfunk Vereins Diagnose-Funk, politisch aktiv für die Grünen im Stadtrat Herrenberg ...

Wie klein die Welt doch ist. Ausgerechnet im Herrenberg haust auch eine besonders aggressive Interessengemeinschaft gegen Mobilfunk, die sich in der Hetzjagd auf einen Wissenschaftler der SSK in geradezu unglaublicher Weise hervor getan hat.
:uebel:

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www.tetra-moratorium.de ist untergegangen

H. Lamarr @, München, Sonntag, 29.09.2013, 03:02 (vor 2583 Tagen) @ KlaKla

Leise ist sie ausgeklungen, die Privatinitiative von Herrn Diefenthaler aus Memmingen. So leise, dass es niemandem aufgefallen ist.

Gemeinsam mit den Bayern von Diagnose-Funk stellte Diefenthaler einst guter Hoffnung die Website www.tetra-moratorium.de ins Netz (ehemaliger Webauftritt). Das war im Frühjahr 2011. Und auf der Begrüßungsseite gaben zwei Granden von Diagnose-Funk-Bayern eine Fehleinschätzung zum besten:

Für Ihr Interesse an diesem komplexen Thema sowie Rückmeldungen über geführte Diskussionen und gefasste Beschlüsse in Ihren kommunalen Gremien bedanken wir uns im Voraus.

Mit dem Interesse muss es dann Schwierigkeiten gegeben haben. Denn seit Herbst 2012 ist Diefenthalers Website de facto tot, sie dient nur noch als unsichtbare Weiterleitung www.tetra-moratorium.de (aktueller Webauftritt) auf die Tetra-Abteilung des Anti-Mobilfunk-Vereins Diagnose-Funk.

Warum die Extra-Site fürs "Moratorium" aufgegeben wurde liegt auf der Hand. Zum einen entwickelte sich der Widerstand gegen Tetra bei weitem nicht so wie erhofft, und zum anderen wird allen Unkenrufen zum Trotz das BOS-Netz Netzabschnitt für Netzabschnitt unerbittlich weiter ausgebaut, den Stand im September 2013 zeigt die Grafik unten. In so einem Umfeld wirkt ein Moratorium gegen Tetrafunk wie ein Wegweiser zum Münchener Hofbräuhaus - wenn dieser am Äquator steht: Nett, aber völlig fehl am Platz.


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ÖDP, Moratorium, Fortschrittsanzeige, Memmingen, Diefenthaler

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