Neue Studie zu Mobilfunk und gesundheitlichen Beschwerden (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Montag, 26.07.2010, 10:26 (vor 4070 Tagen)

Es ist eine neue Studie in der Zeitschrift "Umweltmedizin in Forschung und Praxis" (Heft 15 (3), S. 159 - 166 (2010))erschienen.

Titel: Ergebnisse einer Querschnittsstudie zum Zusammenhang von elektromagnetischen Feldern von Mobilfunksendeanlagen und unspezifischen gesundheitlichen Beschwerden

Autoren: Jürgen Breckenkamp; Maria Blettner; Bernd Kowall; Joachim Schüz; Brigitte Schlehofer; Sven Schmiedel; Christian Bornkessel; Ursula Reis; Peter Potthoff ; Gabriele Berg-Beckhoff

Korrespondenzautor: Dr. Jürgen Breckenkamp; E-Mail: juergen.breckenkamp@uni-bielefeld.de

Abstract (frei verfügbar): Hintergrund: Für Expositionen gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (HF-EMF) unterhalb der in den Empfehlungen der International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection definierten Grenzwerte zum Schutz der Allgemeinbevölkerung sind keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen nachgewiesen. Dennoch machen sich viele Menschen Sorgen wegen möglicher negativer gesundheitlicher Effekte durch die HF-EMF, die von Mobilfunksendeanlagen emittiert werden. Manche schreiben ihre unspezifischen gesundheitlichen Beschwerden, wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen, diesen Feldern zu.
Methode: Im Rahmen einer Querschnittsstudie wurde 4150 Personen in überwiegend städtischen Regionen ein Fragebogen zur gesundheitlichen Beeinträchtigung durch die HF-EMF von Mobilfunksendeanlagen zugeschickt. Gesundheitsbeschwerden wurden mit standardisierten Instrumenten zur Messung von Schlafstörungen, Kopfschmerzen, der Beeinträchtigung subjektiven Befindens und der mentalen und physischen Gesundheit erhoben. 3.526 Personen (Teilnahme: 85%) beantworteten den Fragebogen und 1.808 (51%) willigten ein, eine Messung mittels Dosimeter in ihrer Wohnung durchführen zu lassen. Gemessen wurde in 1.500 Wohnungen.
Ergebnisse: Die Messungen in den Schlafzimmern ergaben in den meisten Fällen sehr niedrige Expositionswerte, die unterhalb der Sensitivitätsgrenze der Dosimeter lagen. Eine Assoziation der Exposition gegenüber den HF-EMF von Mobilfunksendeanlagen mit dem Auftreten von Gesundheitsbeschwerden wurde nicht gefunden. Es zeigte sich aber ein Zusammenhang zwischen der Zuschreibung von nachteiligen Gesundheitseffekten auf Mobilfunksendeanlagen und dem Auftreten von unspezifischen gesundheitlichen Beschwerden.
Schlussfolgerungen: Trotz der Ergebnisse müssen die Sorgen um die Gesundheit wegen der Sendeanlagen und die Zuschreibung von Gesundheitsbeeinträchtigungen auf diese Anlagen ernst genommen werden. Dies erfordert eine Risikokommunikation mit den Betroffenen. Weitergehende Forschung sollte sich daher mit Prozessen der Wahrnehmung und Bewertung von EMF-Risiken in der Bevölkerung und Determinanten von Besorgnis und Ursachenzuschreibungen im Kontext von EMF befassen. (Hervorhebung von mir)

Quelle: http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/abstract/ArtikelId/11119

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Risikokommunikation, Epidemiologie, Fragebogen, Blettner, Schlafzimmer

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Ditche, Montag, 26.07.2010, 15:52 (vor 4070 Tagen) @ Alexander Lerchl

Ergebnisse: Die Messungen in den Schlafzimmern ergaben in den meisten Fällen sehr niedrige Expositionswerte, die unterhalb der Sensitivitätsgrenze der Dosimeter lagen. Eine Assoziation der Exposition gegenüber den HF-EMF von Mobilfunksendeanlagen mit dem Auftreten von Gesundheitsbeschwerden wurde nicht gefunden. Es zeigte sich aber ein Zusammenhang zwischen der Zuschreibung von nachteiligen Gesundheitseffekten auf Mobilfunksendeanlagen und dem Auftreten von unspezifischen gesundheitlichen Beschwerden.
Schlussfolgerungen: Trotz der Ergebnisse müssen die Sorgen um die Gesundheit wegen der Sendeanlagen und die Zuschreibung von Gesundheitsbeeinträchtigungen auf diese Anlagen ernst genommen werden. Dies erfordert eine Risikokommunikation mit den Betroffenen. Weitergehende Forschung sollte sich daher mit Prozessen der Wahrnehmung und Bewertung von EMF-Risiken in der Bevölkerung und Determinanten von Besorgnis und Ursachenzuschreibungen im Kontext von EMF befassen. (Hervorhebung von mir)

Quelle: http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/abstract/ArtikelId/11119


Ergebnisse: Die Messungen in den Schlafzimmern ergaben in den meisten Fällen sehr niedrige Expositionswerte, die unterhalb der Sensitivitätsgrenze der Dosimeter lagen.

Mal ´ne Frage an Sie, Alexander, steht in dem Volltext näheres/genaueres zur Sensitivitätsgrenze der Dosimeter?

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

KlaKla, Montag, 26.07.2010, 16:18 (vor 4070 Tagen) @ Ditche

Quelle: http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/abstract/ArtikelId/11119

Ergebnisse: Die Messungen in den Schlafzimmern ergaben in den meisten Fällen sehr niedrige Expositionswerte, die unterhalb der Sensitivitätsgrenze der Dosimeter lagen.

Mal ´ne Frage an Sie, Alexander, steht in dem Volltext näheres/genaueres zur Sensitivitätsgrenze der Dosimeter?

Stellen sie ihre Frage doch direkt an den Korrespondenzautor: Dr. Jürgen Breckenkamp; E-Mail: juergen.breckenkamp@uni-bielefeld.de

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Meine Meinungsäußerung

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Eva Weber, Montag, 26.07.2010, 17:47 (vor 4070 Tagen) @ Ditche

Ergebnisse: Die Messungen in den Schlafzimmern ergaben in den meisten Fällen sehr niedrige Expositionswerte, die unterhalb der Sensitivitätsgrenze der Dosimeter lagen. Eine Assoziation der Exposition gegenüber den HF-EMF von Mobilfunksendeanlagen mit dem Auftreten von Gesundheitsbeschwerden wurde nicht gefunden. Es zeigte sich aber ein Zusammenhang zwischen der Zuschreibung von nachteiligen Gesundheitseffekten auf rung und Determinanten von Besorgnis und Ursachenzuschreibungen im Kontext von EMF befassen. (Hervorhebung von mir)

Quelle: http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/abstract/ArtikelId/11119

Ergebnisse: Die Messungen in den Schlafzimmern ergaben in den meisten Fällen sehr niedrige Expositionswerte, die unterhalb der Sensitivitätsgrenze der Dosimeter lagen.

Mal ´ne Frage an Sie, Alexander, steht in dem Volltext näheres/genaueres zur Sensitivitätsgrenze der Dosimeter?

Hallo Ditche,

vielleicht gibt es in Zusammenhang mit elektromagnetischer Strahlung Dinge die gar nicht messbar sind und bzw. aufgrund geringer Messwerte und Berufung auf ausschließlich Folgen durch Erwärmung nicht erkannt werden?

Siehe häufigere Leukämie bei Kindern an AKW's. Dort wird auch nichts gemessen - und das glaube ich absolut - und trotzdem ist es so!

Eva Weber

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Ditche, Montag, 26.07.2010, 23:16 (vor 4070 Tagen) @ Eva Weber

Hallo Frau Weber,

vielleicht gibt es in Zusammenhang mit elektromagnetischer Strahlung Dinge die gar nicht messbar sind (...)

Sie spielen da auf die Meylschen-Skalarwellen an? Dieses aber hier im Forum auch nur im Abnsatz zu diskutieren halte ich für zwecklos ...

(..) und bzw. aufgrund geringer Messwerte und Berufung auf ausschließlich Folgen durch Erwärmung nicht erkannt werden?

Aus meiner Sicht sind z.B. die Empfehlungen zum noch tolerierbaren täglichen Alkoholkonsum auf 40gr. reinen Alkohol füt Männer (früher 70gr.), und das Solariumverbot für unter 18-Jährige klare Belege dafür, daß "schon mehr erkannt wurde". Siehe Nitrosativer/Oxidativer Stress in verbindung mit ElektroMagnetischen Feldern und "Reflex".

Siehe häufigere Leukämie bei Kindern an AKW's. Dort wird auch nichts gemessen - und das glaube ich absolut - und trotzdem ist es so!

Ja, noch soon Thema die AKW´s und der radioaktive Müll; unter der Erde wird große Betroffenheit und Sorge ausgedrückt, über der Erde dann aber flux über Laufzeitverländerungen "beraten".

Zum Schluß würde mich noch Interessieren wie Sie denn da verbleiben wollen mit dieser Frage
(hier: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=41128 Stellen Sie da noch Meßwerte ein,
oder erklären (nur) kurz warum evtl. (nun) doch nicht? ;-)

Mit freundlichem Gruiß

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Eva Weber, Dienstag, 27.07.2010, 11:12 (vor 4069 Tagen) @ Ditche

Hallo Ditche!

vielleicht gibt es in Zusammenhang mit elektromagnetischer Strahlung Dinge die gar nicht messbar sind (...)

Sie spielen da auf die Meylschen-Skalarwellen an? Dieses aber hier im Forum auch nur im Abnsatz zu diskutieren halte ich für zwecklos ...

Nein, ich spiele nicht auf bestimmte Dinge, wie z.B. Skalarwellen an, worüber ich natürlich schon gelesen habe. Ich kann dazu nichts sagen, weil ich darüber nichts weiß. Dennoch, Tesla war ein gescheiter Mann! Was mich aber schon ein wenig irritierte, war die Aussage eines Physikers dahingehend, dass dies ja das ganze Weltbild umwerfen würde. Dies wird m.E. in der Menschheitsgeschichte, falls nicht die derzeitige Arroganz beibehalten wird bis es schließlich nicht mehr geht, schon noch ein oder sogar ein paarmal nötig sein, sollte man noch einigermaßen menschenwürdig weiterleben wollen.

Im Übrigen bin ich mittlerweile davon überzeugt, dass bzgl. elektromagnetischer Strahlung, der Überlagerung von Frequenzen, EINS UND EINS NICHT NUR ZWEI ERGIBT. Eine Erfahrung hier zur allgemeinen Belustigung! Ich lese z.B. meine Zeitung, bekomme links, also mastseitig, trotz teilweiser Abschirmung einen langsamen durchdringenden schmerzhaften Stich in die Ohrmuschel. So muss ein Laser sein! Bleibe ich dort genau sitzen, steigert sich das bis zur Unerträglichkeit, das Ohr wird heiß und hochrot, Rücke ich nur etwas weg, vielleicht 40 cm, hört das sofort auf. Ich habe natürlich schon versucht, dann irgendwie die Stelle mit dem Messgerät ausfindig zu machen, was ja eigentlich blödsinnig ist, weil ich solche Spots ja nicht finden kann, nun, unter 5 Mikrowatt. Punkt! Nun sehe ich schon wieder die lustigen Sonnengesichter kugeln, was mir aber nicht das Geringste ausmacht!

(..) und bzw. aufgrund geringer Messwerte und Berufung auf ausschließlich Folgen durch Erwärmung nicht erkannt werden?

Aus meiner Sicht sind z.B. die Empfehlungen zum noch tolerierbaren täglichen Alkoholkonsum auf 40gr. reinen Alkohol füt Männer (früher 70gr.), und das Solariumverbot für unter 18-Jährige klare Belege dafür, daß "schon mehr erkannt wurde". Siehe Nitrosativer/Oxidativer Stress in verbindung mit ElektroMagnetischen Feldern und "Reflex".

Genau! Und in Bezug auf Solarien und Hautkrebs neue Erkenntnisse, die ein Solariumverbot für unter 18-Jährige bewirken. Vor 5 Jahren hätte man sich in diesem Forum vielleicht noch totgelacht! Und hierzu gleich noch einmal: Respekt vor Präs. König vom BfS, der unumwunden erklärte, dass in verschiedenen Frequenzbereichen das Basiswissen fehlt.

Leider kann er mMn in Bezug auf Mobilfunk gar nichts tun, weil er sich ja an die wissenschaftlichen Vorgaben halten muss und mittlerweile m.E. alles an die WHO und Wirtschaft abgegeben wurde oder abgeben werden musste.

Siehe häufigere Leukämie bei Kindern an AKW's. Dort wird auch nichts gemessen - und das glaube ich absolut - und trotzdem ist es so!

Ja, noch soon Thema die AKW´s und der radioaktive Müll; unter der Erde wird große Betroffenheit und Sorge ausgedrückt, über der Erde dann aber flux über Laufzeitverländerungen "beraten".

Präs. König hat sich bei Asse sehr stark gemacht, dies hat ebenso auf Gorleben übergegriffen. Heute ist es still geworden, denn die Laufzeiten sollen verlängert werden, wieder ein Riesengeschäft.

Zum Schluß würde mich noch Interessieren wie Sie denn da verbleiben wollen mit dieser Frage
(hier: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=41128 Stellen Sie da noch Meßwerte ein,
oder erklären (nur) kurz warum evtl. (nun) doch nicht? ;-)

Ich habe zweimal vermessen lassen. Diese Werte gebe ich nicht bekannt, auch müsste ich erst fragen, ob ich die Messergebnisse veröffentlichen darf. Meine eigenen Messungen sind nicht fachmännisch. Ich nehme das Messgerät äußerst selten zur Hand, da ich in kürzester Zeit den Strom spüre. Was Sie in dem Film gesehen haben, war schon das absolute Limit, dann hätte ich es fallen gelassen.
Auch wieder was zum Lachen für das Forum!

Wenn 20.000 Mikrowatt in Häusern mit dem Kommentar "weit unter den Grenzwerten" versehen werden, obwohl die Bewohner es dort nicht mehr aushalten, wenn 1250 Mikrowatt in meinem Garten und nur höchstens 50 Mikrowatt beim Nachbarn, in nur 6 m Entfernung, unmittelbar nacheinander wiederholt gemessen, und die Bundesnetzagentur sagt, dies sei völlig normal, wenn 120.000 Mikrowatt in Ruheräumen Vorsorge bedeuten und ich schon schauen muss, schnell aus dem Marien-Platz-Untergeschoss herauszukommen, bei "nur" ca.60.000 Mikrowatt, dann ist für mich die ganze Messerei ohne Belang.

Wenn ich an meinem Befinden merke, dass der Mast abgeschaltet sein muss, ich hingehe und 2 Monteure dran sehe, nachhause gehe und mir während des entspannten Zeitunglesens einfällt, dass ich ja neuerdings ein Messgerät habe und im Haus 0,0 und im Garten an der schlimmsten Stelle nur 1 Mikrowatt messe, und die Monteure von 4 Personen gesehen wurden, was ich schriftlich habe, und mir von befugten Leuten immer wieder zu diesem Datum keine Auskunft gegeben wird, und der Betreiber nach über 2 Monaten noch behauptet, man war den ganzen betreffenden Monat nicht an der Antenne, dann, glauben Sie mir, weiß zumindest ich, was da gespielt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Eva Weber

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Ditche, Mittwoch, 28.07.2010, 03:05 (vor 4068 Tagen) @ Eva Weber
bearbeitet von Ditche, Mittwoch, 28.07.2010, 03:37

Hallo Frau Weber,

vielen Dank für Ihre erklärende-, erhellende- und informative Antwort.

Vielleicht noch soviel: Was halten Sie denn von der Idee, dass spatenpauli mal bei Ihnen vorbeischaut und Meßungen durchführt?

Also ich traue ihm durchaus eine kompetente "Datenerfassung" zu und diese könnte dann ja, mit Ihrem Einverständniss, hier ins Forum gestellt werden.

Wär´ das was?

Mit freundlichem Gruß,
Thomas

(@ spatenpauli: Vorweck `tschuldigung für den möglichen "Datenerfassungsauftrag" ..., den Sie aber angeboten hatten. ;-) )

---

Upps, Nachtrag um 03.30 Uhr: Korrekt wäre eigentlich "Ditche"..., damit aber freundlich zu Grüßen bleibt/ist für mich irgendwie "komisch".

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Eva Weber, Mittwoch, 28.07.2010, 08:35 (vor 4068 Tagen) @ Ditche

Hallo Ditche,

vielen Dank für Ihre erklärende-, erhellende- und informative Antwort.

Vielleicht noch soviel: Was halten Sie denn von der Idee, dass spatenpauli mal bei Ihnen vorbeischaut und Meßungen durchführt?

Also ich traue ihm durchaus eine kompetente "Datenerfassung" zu und diese könnte dann ja, mit Ihrem Einverständniss, hier ins Forum gestellt werden.

Wär´ das was?

Nein, das wäre nichts! Die Gründe glaube ich ausführlich dargelegt zu haben. Dies diente nur zu weiteren Auslassungen bzgl. der vielfach erklärten "Hetzerin" und Anderen in diesem Forum. Im Übrigen, sehe ich gar keine Chance bei einem Grenzwert von 10 Mill. Mikrowatt mit Messungen irgend etwas belegen bzw. bewirken zu können, ja auch nur irgend eine Diskussion führen zu können, die ES, ich schreibe das nicht gerne, aber von Funk Betroffene darf ich nicht schreiben, nicht weiterer Verunglimpfung und Psychiatrisierung aussetzt. Wie Dr. Weiss auf einer Rede in Berlin zum DMF in etwa sagte, wird die Strahlung weiterhin zunehmen. Also was soll es!

MMn kommt diese enorme Aufrüstung einer Technik, deren Ungefährllichkeit ja belegt sein soll, die aber von Versicherern nicht versichert wird, mMn aus weiser Vorsaussicht, in meinen Augen einer blanken Verurteilung von Menschen gleich. D.H. es gibt Menschen, ja eine Gruppe, die man der Einfachheit halber, wie mir das Prof. Lerchl schriftlich gab, einer "subjektiv empfundenen Notlage" zuordnet, um ein Problem, das m.E. keines sein darf, abzuwehren. Es ist für mich hier alleine die Frage, wie hoch der Prozentsatz sein muss, bis Reaktionen
und Technikveränderungen eingeleitet werden.

Aktionen, wie sie uns hier Ex-Mobilfunker, die er ja, wie er schreibt bereits begonnen hat, vorstellt, werden hierzu weltweit wenig hilfreich sein.

Mit freundlichen Grüßen

Eva Weber

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Roger @, Mittwoch, 28.07.2010, 09:00 (vor 4068 Tagen) @ Eva Weber

Wie Dr. Weiss auf einer Rede in Berlin zum DMF in etwa sagte, wird die Strahlung weiterhin zunehmen. Also was soll es!

Da habe ich keinen Zweifel , die Strahlung durch die Sonne wird sich im Laufe der nächsten Jahre drastisch erhöhen. Verschiedene Firmen richten sich schon drauf ein . So sah ich die letzten Tage, Angebote über Reisen nach Norwegen /Schweden ! wegen den kommenden starken Sonnenwinde und deren Aurora-boralies. . Das Aurora-Oval bedeckt schon derweil ganz Schweden und auch Schottland. Auch der Sonnenwind ist schon im roten Bereich. Und es ändert sich das Magnetfeld der Erde . Arbeit nicht nur für niederländische Esoterik-Firmen.:-)

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Eva Weber, Mittwoch, 28.07.2010, 17:18 (vor 4068 Tagen) @ Roger

Wie Dr. Weiss auf einer Rede in Berlin zum DMF in etwa sagte, wird die Strahlung weiterhin zunehmen. Also was soll es!

Da habe ich keinen Zweifel , die Strahlung durch die Sonne wird sich im Laufe der nächsten Jahre drastisch erhöhen. Verschiedene Firmen richten sich schon drauf ein . So sah ich die letzten Tage, Angebote über Reisen nach Norwegen /Schweden ! wegen den kommenden starken Sonnenwinde und deren Aurora-boralies. . Das Aurora-Oval bedeckt schon derweil ganz Schweden und auch Schottland. Auch der Sonnenwind ist schon im roten Bereich. Und es ändert sich das Magnetfeld der Erde . Arbeit nicht nur für niederländische Esoterik-Firmen.:-)

Rede Dr. Wolfgang Weiss, Leiter des Fachbereichs Strahlenschutz und Gesundheit des Bundesamtes für Strahlenschutz zur Abschlusskonferenz des Deutschen Mobilforschungsprogramms, Berlin, 17.06.2008

Ich zitiere:

Wir können derzeit nicht voraussagen, welche neuen Funktechnologien sich durchsetzen werden. Aber es ist schon heute vorhersehbar, dass die Zahl und Komplexität der Technologien und damit der Szenarien zur Strahleneinwirkung weiterhin zunehmen werden. Es ist sehr bedauerlich, dass bislang neue Technologien, die elektromagnetische Strahlung anwenden, in der Regel ohne die Beteiligung des Strahlenschutzes entwickelt werden. Wenn jedoch der Strahlenschutz erst nach abgeschlossener Produktentwicklung ansetzen kann, sind allenfalls noch kleinere Änderungen möglich, und nicht eine gründliche Minimierung der ausgesendeten Strahlung. Ein Beispiel für eine aus technischer Sicht völlig unnötige Strahlenbelastung sind schnurlose Festnetztelefone nach dem DECT Standard: Deren erwünschte Funktionsweise lässt sich auch mit erheblich geringerer Strahleneinwirkung erreichen." Zitat Ende.

Eva Weber

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Roger @, Mittwoch, 28.07.2010, 17:31 (vor 4068 Tagen) @ Eva Weber

Wie Dr. Weiss auf einer Rede in Berlin zum DMF in etwa sagte, wird die Strahlung weiterhin zunehmen. Also was soll es!

Da habe ich keinen Zweifel , die Strahlung durch die Sonne wird sich im Laufe der nächsten Jahre drastisch erhöhen. Verschiedene Firmen richten sich schon drauf ein . So sah ich die letzten Tage, Angebote über Reisen nach Norwegen /Schweden ! wegen den kommenden starken Sonnenwinde und deren Aurora-boralies. . Das Aurora-Oval bedeckt schon derweil ganz Schweden und auch Schottland. Auch der Sonnenwind ist schon im roten Bereich. Und es ändert sich das Magnetfeld der Erde . Arbeit nicht nur für niederländische Esoterik-Firmen.:-)

Rede Dr. Wolfgang Weiss, Leiter des Fachbereichs Strahlenschutz und Gesundheit des Bundesamtes für Strahlenschutz zur Abschlusskonferenz des Deutschen Mobilforschungsprogramms, Berlin, 17.06.2008

Ich zitiere:

Wir können derzeit nicht voraussagen, welche neuen Funktechnologien sich durchsetzen werden. Aber es ist schon heute vorhersehbar, dass die Zahl und Komplexität der Technologien und damit der Szenarien zur Strahleneinwirkung weiterhin zunehmen werden. Es ist sehr bedauerlich, dass bislang neue Technologien, die elektromagnetische Strahlung anwenden, in der Regel ohne die Beteiligung des Strahlenschutzes entwickelt werden. Wenn jedoch der Strahlenschutz erst nach abgeschlossener Produktentwicklung ansetzen kann, sind allenfalls noch kleinere Änderungen möglich, und nicht eine gründliche Minimierung der ausgesendeten Strahlung. Ein Beispiel für eine aus technischer Sicht völlig unnötige Strahlenbelastung sind schnurlose Festnetztelefone nach dem DECT Standard: Deren erwünschte Funktionsweise lässt sich auch mit erheblich geringerer Strahleneinwirkung erreichen." Zitat Ende.

Eva Weber

Die Sonnen"technologie" geht schon seit gut 4 Mrd. Jahren . Für die Erde und für mich nicht als Nachteil .:-)

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Eva Weber, Mittwoch, 28.07.2010, 17:46 (vor 4068 Tagen) @ Roger

Die Sonnen"technologie" geht schon seit gut 4 Mrd. Jahren . Für die Erde und für mich nicht als Nachteil .:-)

Habe ich jemals behauptet, dass, wie Sie es nennen, die "Sonnen-Technologie" einen Mangel aufweist, der der Erde und Ihnen und auch mir zum Nachteil gereicht? Im Gegenteil, ich sage: Das hat der "Liebe Gott" gemacht und der kann halt manches besser als Physiker, Elektrotechniker usw., die der Meinung sind, alles zu wissen und dass da nichts ist, was sie evtl. noch dazulernen könnten!

Eva Weber

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

cassandra, Freitag, 20.08.2010, 15:30 (vor 4045 Tagen) @ Eva Weber

Habe ich jemals behauptet, dass, wie Sie es nennen, die "Sonnen-Technologie" einen Mangel aufweist, der der Erde und Ihnen und auch mir zum Nachteil gereicht? Im Gegenteil, ich sage: Das hat der "Liebe Gott" gemacht und der kann halt manches besser als Physiker, Elektrotechniker usw., die der Meinung sind, alles zu wissen und dass da nichts ist, was sie evtl. noch dazulernen könnten!

Interessant. Schon mal was von Hautkrebs gehoert? Von Sonnenstich, Hitzekrampf, Hitzekollaps, Hitzeerschöpfung oder Hitzschlag? Nachgewiesene(!) Risiken!

Und Mobilfunk? Was soll da sein? Physikalisch ueberhaupt nicht plausibel. Ich waere dafuer, dass die selbsternannten EHS erst einmal ein Physikstudium absolvieren und geeignete Kenntnisse erwerben. Allein die Aussage "Millionen Mikrowatt" ist schon nicht zum lachen, sondern eher zum Weinen! Oder bestellen Sie an der Kaesetheke auch "100 Millionen Mikrogramm Edamer"?

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

H. Lamarr @, München, Freitag, 20.08.2010, 18:54 (vor 4045 Tagen) @ cassandra

Oder bestellen Sie an der Kaesetheke auch "100 Millionen Mikrogramm Edamer"?

:clap:

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Eva Weber, Freitag, 20.08.2010, 21:02 (vor 4045 Tagen) @ cassandra

Habe ich jemals behauptet, dass, wie Sie es nennen, die "Sonnen-Technologie" einen Mangel aufweist, der der Erde und Ihnen und auch mir zum Nachteil gereicht? Im Gegenteil, ich sage: Das hat der "Liebe Gott" gemacht und der kann halt manches besser als Physiker, Elektrotechniker usw., die der Meinung sind, alles zu wissen und dass da nichts ist, was sie evtl. noch dazulernen könnten!

Interessant. Schon mal was von Hautkrebs gehoert? Von Sonnenstich, Hitzekrampf, Hitzekollaps, Hitzeerschöpfung oder Hitzschlag? Nachgewiesene(!) Risiken!

Natürlich! Doch jeder halbwegs vernünftige Mensch legt sich nicht stundenlang in die pralle Sonne und damit er Gesundheit (schön braun) vorspiegeln kann, auf die Sonnenbank. Wobei ich jetzt wieder differenzieren würde - aber sicher kann mir das hier jemand erklären - zwischen Infrarot-Strahlung (Hitzschlag) und UV-Strahlung (Hautkrebs). Jedenfalls unter 18 hat m.E. das BfS Solarienbesuch nun verboten oder zumindest davor gewarnt. Man hat also dazugelernt! Hat etwa die Physik über Folgeschäden nicht Bescheid gewusst? Ansonsten unglücklich genug, wer aus anderen Gründen Hitzekollaps, Erschöpfung, Hitzschlag etc. bekommt. Es handelt sich doch auch noch um nicht ionisierende Strahlung mit der übrigens nachts Ruhe ist! An Hochspannungsleitungen besteht Gefahr erhöhter Kinderleukämie, nicht ionisierende Strahlung. An AKW's ist erhöhte Kinderleukämie nachgewiesen. Ionisierende Strahlung! Man misst nichts! Wie ist das also möglich? Nur der Bereich des Mobilfunks ist trotz immenser Steigerung in zwei Jahrzehnten ohne jegliche Folgen, das meinen Sie doch.

Übrigens, wie kommt das, dass Menschen die unter Funk leiden, häufig über Brennen der Haut bis zur Rötung berichten? Bei mir z.B. in der nordseitigen Küche und das bei robustester Haut zeitlebens.

Und Mobilfunk? Was soll da sein? Physikalisch ueberhaupt nicht plausibel.


Schon einiges hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte geändert und manche Erkenntnis musste revidiert werden. Dieser Absolutheitsanspruch auf das letzte Wissen ist es, der mich an manchen Wissenschaftlern und Technikern zweifeln lässt. Ist die Physik bereits am Endpunkt des Wissens angekommen und kennt sie bis ins Letzte die Auswirkungen von Strahlung auf das Leben generell? Warum sagt man denn dann nicht, das macht niemals etwas, sondern man sagt dazu "bis heute"?
Warum sagt denn die WHO schon 1999 z.B. "Keine Normierungsbehörde hat Grenzwerte mit dem Ziel erlassen, vor langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen wie einem möglichen Krebsrisiko zu schützen?" So ähnlich ist das doch! Aber Sie können es sicher richtig zitieren, bevor ich mir hier wieder "Die Hetzerin" einhandle.

Ich waere dafuer, dass die selbsternannten EHS erst einmal ein Physikstudium absolvieren und geeignete Kenntnisse erwerben.

Ich wäre z.B. nicht dafür, wenn Sie zum Arzt müssten und meinen Sie hätten Blinddarm und er sagt Ihnen, machen Sie erst mal ein Medizin-Studium, bevor Sie hier was sagen. Mein Arzt erzählte mir das Gottseidank nicht, obwohl er sagte es sei nicht der Blinddarm. Schließlich ging ich einfach in eine Klinik-Ambulanz, weil es mir schlichtweg zu dumm wurde. Auch der Arzt sagte mir nicht, werden Sie erst mal Chirurg bevor sie reden. Nun war es halt doch der Blinddarm auch ohne Studium. Und mein Arzt hatte nicht die Arroganz zu sagen, er wisse alles.

Allein die Aussage "Millionen Mikrowatt" ist schon nicht zum lachen, sondern eher zum Weinen! Oder bestellen Sie an der Kaesetheke auch "100 Millionen Mikrogramm Edamer"?

Mit Edamer kenne ich den Spruch noch nicht, dafür mit einer Maß Bier! Aber ich habe mir tatsächlich weder mikrowatt- noch milliwattweise diesen Dreck in mein Haus bestellt und in meinen Garten. Ich werde meinen Bäumen die Grenzwerte erklären und deren Bestätigung durch die unfehlbare Physik. Vielleicht geht es ihnen dann besser oder sollten sie Physik studieren?

Eva Weber

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Christopher, Freitag, 20.08.2010, 21:35 (vor 4045 Tagen) @ Eva Weber

Und Mobilfunk? Was soll da sein? Physikalisch ueberhaupt nicht plausibel.

Schon einiges hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte geändert und manche Erkenntnis musste revidiert werden. Dieser Absolutheitsanspruch auf das letzte Wissen ist es, der mich an manchen Wissenschaftlern und Technikern zweifeln lässt. Ist die Physik bereits am Endpunkt des Wissens angekommen und kennt sie bis ins Letzte die Auswirkungen von Strahlung auf das Leben generell? Warum sagt man denn dann nicht, das macht niemals etwas, sondern man sagt dazu "bis heute"?

Widersprechen Sie sich nicht selbst? Einerseits reden Sie von einem "Absolutheitsanspruch", andererseits gestehen Sie ein, daß die Physiker selbst - die es in ihrer Geschichte ja schon mehrfach vollbracht haben, überkommene Weltbilder über den Haufen zu werfen - ihren Wissensstand relativieren. Absolutheit beanspruchen die Naturwissenschaften nicht in Bezug auf ihre Theorien - die sind immer nur gültig "bis auf weiteres". Aber die Art und Weise, wie wissenschaftliche Erkenntnis gesammelt werden muß, damit sie gültig wird - darauf wird zurecht mit Vehemenz gepocht.

Allein die Aussage "Millionen Mikrowatt" ist schon nicht zum lachen, sondern eher zum Weinen! Oder bestellen Sie an der Kaesetheke auch "100 Millionen Mikrogramm Edamer"?

Mit Edamer kenne ich den Spruch noch nicht, dafür mit einer Maß Bier! Aber ich habe mir tatsächlich weder mikrowatt- noch milliwattweise diesen Dreck in mein Haus bestellt und in meinen Garten. Ich werde meinen Bäumen die Grenzwerte erklären und deren Bestätigung durch die unfehlbare Physik. Vielleicht geht es ihnen dann besser oder sollten sie Physik studieren?

Interessant, einerseits schreiben Sie von einem (bestenfalls gefühlten) "Absolutheitsanspruch" der Physik , andererseits setzen Sie aber Ihre eigenen (fehlbaren!) Beobachtungen als absolut. Bei der Physik stört Sie der empfundene Absolutheitsanspruch - bei sich selbst legen Sie aber weit weniger strenge Bedingungen an. Verwundert Sie das nicht?

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Eva Weber, Freitag, 20.08.2010, 23:39 (vor 4045 Tagen) @ Christopher

Interessant, einerseits schreiben Sie von einem (bestenfalls gefühlten) "Absolutheitsanspruch" der Physik , andererseits setzen Sie aber Ihre eigenen (fehlbaren!) Beobachtungen als absolut. Bei der Physik stört Sie der empfundene Absolutheitsanspruch - bei sich selbst legen Sie aber weit weniger strenge Bedingungen an. Verwundert Sie das nicht?

Nein, es verwundert mich nicht, weil ich es seit 5 1/2 Jahren erlebe. Ich frage mich, was man wohl einmal den Menschen erzählt, die man so ohne weiteres für psychisch krank erklärte, wenn man feststellt - und z.T. sind ja die Studien schon da (z.B. Russische Langzeitstudien) - dass es eben doch gesundheitliche Auswirkungen im athermischen Bereich bzw. unter den Grenzwerten gibt. "Nun, da habt ihr eben Pech gehabt!" Wir wussten es zwar im Endeffekt nicht sicher, aber wir rüsteten weiterhin auf bis zum Anschlag, auch für die unnötigsten Dinge, obwohl weltweit von gesundheitlichen Beeinträchtigungen gesprochen wurde.

Wie war es denn z.B. mit den Holzschutzmitteln? Die Menschen wurden für psychisch krank erklärt, weil sie sagten, seit ich das Holz im Hause habe bzw. gestrichen habe, leide ich an Kopfschmerz usw. Wie viele waren es denn die kämpften, bis endlich zu aller Wohle hier etwas getan wurde? Wie war es denn bei Contergan? Ein einzelner Arzt und mutige Eltern mussten kämpfen und es waren schon an die 5000 missgebildeter Kinder geboren. Wie schwierig war das? Doch bei Mäusestudien hat sich nichts ergeben, also alles in Butter und noch ca. 2 Jahre weiter so! Weitere Beispiele nachlesbar in "Späte Lehren aus frühen Warnungen", gibt es kostenlos beim BMU.

Es ist meine feste Überzeugung, dass diese derzeitige Kommunikationstechnik nicht so bleiben wird, es sei denn, man gibt den größten Teil des Staatshaushalts für Krankheitskosten aus und ist mit Bürgern zufrieden, die nur noch einen Bruchteil normaler Arbeitsleistung erbringen können.

Eva Weber

Tags:
Contergan

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

Skeptiker, Samstag, 21.08.2010, 02:03 (vor 4044 Tagen) @ Eva Weber

Wie war es denn z.B. mit den Holzschutzmitteln? Die Menschen wurden für psychisch krank erklärt, weil sie sagten, seit ich das Holz im Hause habe bzw. gestrichen habe, leide ich an Kopfschmerz usw. Wie viele waren es denn die kämpften, bis endlich zu aller Wohle hier etwas getan wurde? Wie war es denn bei Contergan? Ein einzelner Arzt und mutige Eltern mussten kämpfen und es waren schon an die 5000 missgebildeter Kinder geboren. Wie schwierig war das? Doch bei Mäusestudien hat sich nichts ergeben, also alles in Butter und noch ca. 2 Jahre weiter so! Weitere Beispiele nachlesbar in "Späte Lehren aus frühen Warnungen", gibt es kostenlos beim BMU.

Es gibt weder missgebildete Mobilfunkkranke, noch eine auch nur annähernd mit dem Holzschutzmittelskandal vergleichbare Situation wg. "Mobilfunk".

Machen Sie sich klar: Hunderttausende haben seit Jahren DECT im Haus, niemand beklagt sich.

Irgendwann sollte mal Schluss sein mit diesen Behauptungen.

Hier geht es zum abgetrennten Posting "Wer erklärt EHS offiziell für psychisch krank?"

Subjektiv empfundene Notlage

KlaKla, Samstag, 21.08.2010, 08:50 (vor 4044 Tagen) @ Eva Weber
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 21.08.2010, 09:16

Wie war es denn bei Contergan? Ein einzelner Arzt und mutige Eltern mussten kämpfen und es waren schon an die 5000 missgebildeter Kinder geboren. Wie schwierig war das? ...

Es ist meine feste Überzeugung, dass diese derzeitige Kommunikationstechnik nicht so bleiben wird, es sei denn, man gibt den größten Teil des Staatshaushalts für Krankheitskosten aus und ist mit Bürgern zufrieden, die nur noch einen Bruchteil normaler Arbeitsleistung erbringen können.

Der Feind der Wahrheit ist die Überzeugung! Lassen sie sich das mal vom Literatur Professor erklären.

Über Contergan haben wir hier schon diskutiert. Der Grünenthal Skandal ist mMn nicht mal ansatzweise mit ihrer subjektiv empfundener Notlage zu vergleichen. 50 Jahre nach Contergan, die Wunden bleiben offen.

Fragen sie mal Dr. M. Kern ob seine Nachbarn in der JVA ähnliche Probleme haben wie sie bzw. seine Ehefrau. Da sind die Insassen sowie das Personal der Funkstrahlung dauerhaft ausgesetzt, aus Gründen der Sicherheit. Da sitzen die wirklich schweren Jungs ein.

Ihnen Frau W. fehlen kompetente Unterstützer. Ihnen bleibt nichts anderes übrig als mit Behauptungen und längst überholten Argumenten ins Feld zu ziehen. Sie werden benutzt und ihr persönlicher Profit, so sehe ich's, ist die ihnen zu Teil kommende Aufmerksamkeit.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
EHS-Phobie, Contergan, Notlage, Kern, Eltern, Nächstenliebe

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

cassandra, Montag, 23.08.2010, 14:06 (vor 4042 Tagen) @ Eva Weber

Ich waere dafuer, dass die selbsternannten EHS erst einmal ein Physikstudium absolvieren und geeignete Kenntnisse erwerben.

Ich wäre z.B. nicht dafür, wenn Sie zum Arzt müssten und meinen Sie hätten Blinddarm und er sagt Ihnen, machen Sie erst mal ein Medizin-Studium, bevor Sie hier was sagen.

Ich gehe auch nicht mit der Einstellung zum Arzt, besser ueber Medizin Bescheid zu wissen als er, sondern glaube seinen Aussagen.

Frage zur "Neue Studie zu Mobilfunk ..."

KlaKla, Mittwoch, 28.07.2010, 09:32 (vor 4068 Tagen) @ Eva Weber

Nein, das wäre nichts! Die Gründe glaube ich ausführlich dargelegt zu haben. Dies diente nur zu weiteren Auslassungen bzgl. der vielfach erklärten "Hetzerin" und Anderen in diesem Forum.

Nun, das ist ihre Sicht der Dinge. Ich würde darin einen Schritt in Aufklärung sehen. Denn damit würde ihr individueller Schwellenwert bekannt.

Im Übrigen, sehe ich gar keine Chance bei einem Grenzwert von 10 Mill. Mikrowatt mit Messungen irgend etwas belegen bzw. bewirken zu können, ja auch nur irgend eine Diskussion führen zu können, die ES, ich schreibe das nicht gerne, aber von Funk Betroffene darf ich nicht schreiben, nicht weiterer Verunglimpfung und Psychiatrisierung aussetzt. Wie Dr. Weiss auf einer Rede in Berlin zum DMF in etwa sagte, wird die Strahlung weiterhin zunehmen. Also was soll es!

Nun Frau Weber, lassen sie mal die Kirche im Dorf. Studien (EHS-Test) haben keinen einzigen EHS gefunden der seine aufgestellte Behauptung belegt. Das man dann von einer Angststörung redet ist nicht weiter verwerflich. Was überwiegend EHS daraus machen ist mMn verwerflich. Wobei selbst schon die konsequente Verweigerungshaltung, darüber mal laut nachzudenken, einen Schluss zu lässt den sie nicht hören wollen.

MMn kommt diese enorme Aufrüstung einer Technik, deren Ungefährllichkeit ja belegt sein soll, die aber von Versicherern nicht versichert wird, mMn aus weiser Vorsaussicht, in meinen Augen einer blanken Verurteilung von Menschen gleich.

Ich denke da Missverstehen sie mal wider.
Wie definieren sie den das zu versichernde Risiko. Angst vor HF-Strahlung?

D.H. es gibt Menschen, ja eine Gruppe, die man der Einfachheit halber, wie mir das Prof. Lerchl schriftlich gab, einer "subjektiv empfundenen Notlage" zuordnet, um ein Problem, das m.E. keines sein darf, abzuwehren. Es ist für mich hier alleine die Frage, wie hoch der Prozentsatz sein muss, bis Reaktionen und Technikveränderungen eingeleitet werden.

Frau Weber, es ist ihr persönliches Problem und sie verweigern sich auch der Ursachen Forschung. Stichwort: EHS-Test für Frau Weber.

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Meine Meinungsäußerung

Das BfS und die WHO

Doris @, Mittwoch, 28.07.2010, 11:06 (vor 4068 Tagen) @ Eva Weber

Leider kann er* mMn in Bezug auf Mobilfunk gar nichts tun, weil er sich ja an die wissenschaftlichen Vorgaben halten muss und mittlerweile m.E. alles an die WHO und Wirtschaft abgegeben wurde oder abgeben werden musste.

(* Anmerkung von mir: gemeint ist hier Wolfram König vom BfS)

Vielleicht interessant für Ihre Meinungsbildung, dass die Trennung zwischen BfS und WHO gar nicht so ist, wie Sie meinen und darstellen...

Pressemitteilung 05 vom 18.02.2010

Weltgesundheitsorganisation baut Zusammenarbeit mit Bundesamt für Strahlenschutz aus
Aufgabenspektrum wird von drei auf fünf Bereiche erweitert

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) baut die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in den Bereichen ionisierende und nichtionisierende Strahlung aus. Das Aufgabenspektrum, mit dem das BfS als anerkanntes internationales Kooperationszentrum aktiv in die Arbeit der WHO eingebunden ist, wird von drei auf fünf Themenbereiche erweitert. „Ich freue mich über diese Auszeichnung, mit der die WHO das BfS auch weiterhin als international renommierten und kompetenten wissenschaftlichen Partner anerkennt“, sagte BfS-Präsident Wolfram König. Das BfS, das erstmals 2006 als Kooperationszentrum der WHO ausgewählt wurde, wird zunächst für weitere drei Jahre Partner der Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das öffentliche Gesundheitswesen. Neben den bisherigen Schwerpunkten in den Bereichen elektromagnetische und UV-Strahlung (die künftig unter dem Begriff nichtionisierende Strahlung zusammengefasst werden) und Radon wird das BfS künftig auch Kooperationszentrum der WHO beim medizinischen Strahlenschutz, der Erforschung von Strahlenrisiken sowie bei der biologischen Dosimetrie. König: „Durch die Anerkennung der WHO kann das BfS einen entscheidenden Beitrag Deutschlands leisten, um den Strahlenschutz für Mensch und Umwelt auch auf internationaler Ebene zu verbessern.“

weiter.....

Tags:
WHO, Risiko, BfS, Radon, König, UV-Strahlung

Neue Studie zu Mobilfunk und gesundheitlichen Beschwerden

RDW ⌂ @, Montag, 26.07.2010, 18:40 (vor 4070 Tagen) @ Alexander Lerchl

Es ist eine neue Studie in der Zeitschrift "Umweltmedizin in Forschung und Praxis" (Heft 15 (3), S. 159 - 166 (2010))erschienen.

Titel: Ergebnisse einer Querschnittsstudie zum Zusammenhang von elektromagnetischen Feldern von Mobilfunksendeanlagen und unspezifischen gesundheitlichen Beschwerden

Autoren: Jürgen Breckenkamp; Maria Blettner; Bernd Kowall; Joachim Schüz; Brigitte Schlehofer; Sven Schmiedel; Christian Bornkessel; Ursula Reis; Peter Potthoff ; Gabriele Berg-Beckhoff
....
Quelle: http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/abstract/ArtikelId/11119

Diese Studie ist nicht wirklich neu. Sie entspricht inhaltlich diesem Projekt des DMF:
Querschnittsstudie zur Erfassung und Bewertung möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch die Felder von Mobilfunkbasisstationen

RDW

Neue Studie zu Mobilfunk und gesundheitlichen Beschwerden

Ditche, Montag, 26.07.2010, 21:25 (vor 4070 Tagen) @ RDW
bearbeitet von Ditche, Montag, 26.07.2010, 22:31

Diese Studie ist nicht wirklich neu. Sie entspricht inhaltlich diesem Projekt des DMF:
Querschnittsstudie zur Erfassung und Bewertung möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch die Felder von Mobilfunkbasisstationen


Prima Link, danke!

Hilft mir auch bei einer noch ausstehenden Antwort an Doris ...

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Nachtrag um 22.25 Uhr: Speziell den Abschlußbericht (PDF) fand ich sehr erhellend!

179:8

H. Lamarr @, München, Montag, 26.07.2010, 22:40 (vor 4070 Tagen) @ RDW

Diese Studie ist nicht wirklich neu.

Auch du meine Güte! Im ersten Moment fürchtete ich, dass "wuff" aus der Doppelveröffentlichung einen zig Postings umfassenden Fortsetzungsroman über "Verdünnungsstrategie" mixen könnte: Zwei Veröffentlichungen mit unterschiedlichen Titeln aber gleicher Datenbasis. Also sozusagen das gespiegelte Hardell-Syndrom. Wie Sie wissen wertet Hardell sein Datenmaterial gerne mehrfach aus, so dass schnell der unzutreffende Eindruck von vielen voneinander unabhängigen Hardell-Studien entstehen kann.

Bei den Bielefeldern ist das etwas anders, die Studiendokumentation umfasst üppige 179 Seiten, ein Gourmet-Tempel für Bücherwürmer, die jetzt publizierten Ergebnisse sind dagegen mit nur acht Seiten etwas für Schnellrestaurant-Besucher.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Hardell, Verdünnungsstrategie

179:8

Ditche, Montag, 26.07.2010, 23:20 (vor 4070 Tagen) @ H. Lamarr

Bei den Bielefeldern ist das etwas anders, die Studiendokumentation umfasst üppige 179 Seiten, ein Gourmet-Tempel für Bücherwürmer, die jetzt publizierten Ergebnisse sind dagegen mit nur acht Seiten etwas für Schnellrestaurant-Besucher. (Fett von mir)

... und aus meiner Feder mit gewissem Unterhaltungswert fast Tendenziös zu nennen. ;-)

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