Olle Johansson braucht Platz: Petition für Bürofläche (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 17.07.2010, 16:45 (vor 4114 Tagen)

Eine Schweizerische MCS-Selbshilfegruppe hat bei Gigaherz einen Aufruf zur Unterstützung von Olle Johansson eingestellt. Und auf seiner Leitseite bastelt Gigaherz-Vorsitzer Hans-Ulrich Jakob an einer neuen Legende in der legendenreichen Mobilfunkdebatte: Am Karolinska Institut in Schweden möchte man einen nicht-industriekonformen Forscher loswerden.

Es geht in der Tat um Kolossales, nämlich darum, dass Johansson seine Bürofläche im Karolinska-Institut in vollem Umfang behalten darf. Schon vor einer Woche durchfloss dieser "Skandal" die üblichen Kanäle.

Dabei gab es, gefunden von "Doris", am 10. Juli folgende stimmige Erklärung

Wichtige Information zu Olle Johansson:

Nachfolgend die Antwort von Professor Staffan Cullheim, Chef der Abteilung, in der Olle Johansson am Karolinska-Instititut beschäftigt ist. Die Gerüchte, wonach Olle Johansson gefeuert werden oder seinen Arbeitsplatz verlieren soll, sind unzutreffend. Vielmehr ist es so, dass Gespräche mit ihm geführt werden, weil er seit dem Jahr 2000 in der Abteilung eine ungewöhnlich große Fläche von 120 m² belegt, erheblich mehr als jeder andere in der Abteilung. Normalerweise stehen 120 m² sieben bis acht Mitarbeitern zu. Olle Johansson wurden Ersatzflächen an anderer Stelle im Institut angeboten. Alle anderen Forscher der Abteilung, auch Professor Cullheim, sind seit der letzten großen Reorganisation im Jahr 2000 mindestens einmal umgezogen, mit Ausnahme von Olle Johansson.

Mit freundlichen Grüßen

Solveig Silverin
Quelle mit englischem/schwedischen Originaltext

Es ist einfach nur absurd, wie die räumliche Reorganisation im Karolinska-Institut von Heidi Streminger, Präsidentin der MCS-Selbsthilfeorganisation Schweiz, in einen Angriff gegen Olle Johansson uminterpretiert und zum Anlass genommen wird, den Präsidenten des Karolinska-Instituts mit Bettelbriefen um Platz für Olle zu bedrängen. Statt "absurd" wüßte ich noch ein paar kräftigere Vokabeln, die aber leicht als Beleidigung aufgefasst werden könnten.

Duplizität der Ereignisse: Vor rund drei Jahren traf es einen anderen, Dr. Joachim Mutter, der damals an der Uni Freiburg versetzt wurde und seine Amalgam-Ausleitungen einstellen musste, woraufhin auch er schon nichts dagegen hatte, dass "liebe Mitstreiter" sich für ihn beim Institutschef einsetzten. Frappierend, auch damals gab es die - vergebliche - "Rettungsaktion" einer Selbsthilfegruppe.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
MCS, Schweden, Johansson, Ausland, Karolinska-Institut, Rücktritt, Ausscheiden

Ärger am Karolinska Institut

Doris @, Samstag, 11.09.2010, 23:56 (vor 4058 Tagen) @ H. Lamarr

Eine Schweizerische MCS-Selbshilfegruppe hat bei Gigaherz einen Aufruf zur Unterstützung von Olle Johansson eingestellt. Und auf seiner Leitseite bastelt Gigaherz-Vorsitzer Hans-Ulrich Jakob an einer neuen Legende in der legendenreichen Mobilfunkdebatte: Am Karolinska Institut in Schweden möchte man einen nicht-industriekonformen Forscher loswerden.

Ob das wirklich so ist, wie die in Aufruhr geratenen Mobilfunkaktivisten dies sehen??

"Power struggle hits Karolinska Institute", erschienen am 10. August, zeigt welchen Ärger es derzeit am Karolinska Institut gibt.

http://www.nature.com/news/2010/100810/full/466803a.html

Tags:
Karolinska-Institut, Nature, Fachjournal

Karolinska: Aktueller Stand im Streitfall Olle Johansson

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 15.09.2010, 14:23 (vor 4054 Tagen) @ H. Lamarr

Weil sich öffentlich zur Causa Olle Johansson nichts mehr getan hat und die letzte Stellungnahme des Karolinska-Instituts im Juli auch schon lange zurückliegt, habe ich vor ein paar Tagen bei Prof. Cullheim nachgefragt, Olle Johanssons Chef, was der momentane Stand der Dinge sei. Nachfolgend der englische Wortlaut seiner Antwort vom 14. September 2010. Dass er mich darin freundlicherweise zum Doktor befördert, zeigt, dass er im Umgang mit E-Mail-Anfragen aus den Niederungen des gemeinen Volkes noch nicht so viel Erfahrung hat.


Dear Dr Schall,

Thank you for your letter expressing concerns about Dr Olle Johansson's research activities at the Karolinska Institutet.

Unfortunately, the basic facts regarding his situation seems to have been misunderstood by some people who have supported Dr Johansson through various petitions, however. Somehow, the impression has been given that we have decided to acutely withdraw Dr Johansson's premises or least change them in a way that brings large obstacles to his work.

In reality, there is indeed a plan to move his laboratory within our department, but he will be offered premises and conditions following a time table that will suit his activities well.

In all companies and organisations it is accepted that the location of various activities may change with time in order to optimize the effectivity of the organisation. The rooms that Olle Johansson uses at the moment are planned for an extension of a special facility for microscopic imaging. But, as already stated, he will be offered alternative premises.

Thus, our aim is to offer Olle Johansson premises of the same standard as those he is currently using, excluding sources of disturbances by electromagnetic fields. We will discuss alternative locations in the building where our department is located. The size of the premises will be adjusted somewhat to harmonize with the use of space of the other 35 research groups at the department. The costs for premises are shared between the research groups and the department.

This is the first time Olle Johansson needs to move since the department assembled in the Retzius building in 2000. Almost all other researchers, including myself, have already moved within the house at least once during this time. We will of course see to that we minimize the troubles linked with the moving process so that Olle Johansson's work can be continued in an efficient way. I will discuss with him during the autumn a plan that will give the least inconvenience for him.

Sincerely yours,

Staffan Cullheim
Professor,
chair Department of Neuroscience Karolinska Institutet

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Tags:
Anfrage, Karolinska-Institut

Karolinska: Aktueller Stand im Streitfall Olle Johansson

Doris @, Freitag, 27.05.2011, 19:27 (vor 3800 Tagen) @ H. Lamarr

gefunden bei Mast Victims (27. May 2011)

OUTRAGE: Prof. Olle Johansson Evicted from Karolinska

Dear Madame or Sir,
Due to unforeseen circumstances I am now being evicted from my premises.
This means I can not respond to your highly interesting and important e-mail letter.
I have no information about when I will be - if ever - back in the saddle.

I just want to take the opportunity to thank you for your interest in our research as well as support of it. Without you the world would have been a much less delightful place to live in.

I wish you the very best of GOOD LUCK for the future!

...And never forget: It is far better to die standing than to live your life on your knees.

With my very best regards
Yours sincerely
Olle (Johansson)

(Olle Johansson, assoc. prof.
The Experimental Dermatology Unit
Department of Neuroscience
Karolinska Institute
171 77 Stockholm
Sweden

&

Professor
The Royal Institute of Technology
100 44 Stockholm
Sweden

Karolinska: Aktueller Stand im Streitfall Olle Johansson

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 01.06.2011, 01:05 (vor 3796 Tagen) @ Doris

gefunden bei Mast Victims (27. May 2011)

Zuletzt hatte ich am 1. Mai 2011 bei Prof. Cullheim nachgefragt, wie sich die Geschichte mit Olle Johansson denn nun weiterentwickelt hat. Beide Anfragen blieben jedoch unbeantwortet.

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Olle Johansson soll seinen alten Arbeitsplatz zurück bekommen

H. Lamarr @, München, Samstag, 27.12.2014, 18:21 (vor 2490 Tagen) @ H. Lamarr

Eine Schweizerische MCS-Selbshilfegruppe hat bei Gigaherz einen Aufruf zur Unterstützung von Olle Johansson eingestellt. Und auf seiner Leitseite bastelt Gigaherz-Vorsitzer Hans-Ulrich Jakob an einer neuen Legende in der legendenreichen Mobilfunkdebatte: Am Karolinska Institut in Schweden möchte man einen nicht-industriekonformen Forscher loswerden.

Drei Jahre später versucht es die EHS-Szene abermals. Diesmal soll mit Hilfe einer doof illustrierten und schleppend verlaufenden Avaaz-Petition Olle Johansson seinen alten Arbeitsplatz zurück bekommen:

Sign this urgent petition and ask Karolinska to give back the work space allocated to Professor Olle Johansson so he can continue his extremely important EMF and EHS research.

Wie üblich sind die in der Petition genannten Zahlen der angeblich in Schweden von "Elektrosensibilität" heimgesuchten nur Fehlinterpretationen durch Leute, die aus einer verschwindend kleinen Minderheit von Phobikern nur zu gerne eine bedeutende gesellschaftliche Gruppe von Elektrosmog-Kranken machen möchten. Das Prinzip der Täuschung ist stets dasselbe und hier am Beispiel Deutschland beschrieben.

Der arme Olle! Womöglich weiß er gar nichts von dieser peinlichen Aktion, mit der aus meiner Sicht die ohnehin schon angeschlagene Reputation des schwedischen Wissenschaftlers weiter in Richtung absoluter Nullpunkt gezogen wird.

Gestartet am 7. Oktober 2014 hat die Petition bislang weltweit nur 2310 Unterstützer gefunden. Momentan findet sich pro Woche nur ein einziger zusätzlicher Unterstützer.

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Tags:
Petition, Johansson, Karolinska-Institut, Avaaz

Olle Johansson soll seinen alten Arbeitsplatz zurück bekommen

H. Lamarr @, München, Sonntag, 08.05.2016, 21:21 (vor 1992 Tagen) @ H. Lamarr

Gestartet am 7. Oktober 2014 hat die Petition bislang weltweit nur 2310 Unterstützer gefunden. Momentan findet sich pro Woche nur ein einziger zusätzlicher Unterstützer.

Heute, am 8. Mai 2016 steht der Zähler auf 2346 Unterstützer. Dies ist typisches Indiz für eine Inszenierung: Nachdem die Mitglieder der weltweit gut vernetzten Anti-Mobilfunk-Szene alle unterschrieben hatten, brach die Unterstützung Ende 2014 abrupt zusammen. Und man darf schließen: Weltweit gibt es ungefähr 2500 organisierte Mobilfunkgegner. Diese Zahl deckt sich, was die Größenordnung angeht, mit den Zahlen diverser anderer Indikatoren.

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