Blut-Hirn-Schranke (Allgemein)

KlaKla, Dienstag, 28.11.2006, 08:19 (vor 4677 Tagen)

Gunde Ziegelberger vom Bundesamt für Strahlenschutz gab den Teilnehmern der Tagung einen Überblick über Umfang und Schwerpunkte des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms. Ihre Gesamtdarstellung wurde durch die Präsentation von sieben Einzelprojekten durch die Forschungsnehmer umfassend ergänzt.

Zum Themenkomplex "Blut-Hirn-Schranke" (BHS) wurden vier unabhängig voneinander durchgeführte Wiederholungsstudien aus Frankreich, Japan und den USA vorgestellt, welche die im Jahr 2003 publizierten Resultate der schwedischen Forschergruppe um Leif Salford nicht bestätigen konnten. Salford hatte in seiner Studie eine erhöhte Durchlässigkeit der BHS nach Exposition von Versuchstieren in Mobilfunkfeldern gefunden und darüber hinaus eine erhöhte Anzahl sogenannter "Dark Neurons" festgestellt. Auch Salford selbst konnte seine älteren Ergebnisse in einer neu durchgeführten Untersuchung nicht verifizieren, so dass diesen Befunden im Hinblick auf die Bewertung gesundheitlicher Risiken des Mobilfunks kaum noch ein Stellenwert eingeräumt werden kann.

Weiterführende Informationen finden sie auf der Webseite Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramm

Quelle: Mobilfunk-Newsletter Ausgabe 04/2006 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
vom 23. November 06

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