BfS bewertet Risiken des Mobilfunks (Allgemein)

M. Hahn, Dienstag, 11.07.2006, 16:26 (vor 6552 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Dienstag, 11.07.2006, 17:40

Vielleicht hatten Sie diesen Satz im Hinterkopf:
Wie die jüngst veröffentlichten Leitlinien zum Strahlenschutz zeigen, führt die grundsätzlich begrüßenswerte Öffnung gegenüber gesellschaftlichen Gruppen im Falle des BfS durch das fehlende Korrektiv eines starken Forschungsbereichs stellenweise zu einer bedenklichen Vermengung von Wissenschaft mit außerwissenschaftlichen Gruppeninteressen.
...den ich auf deutsch übersetzen würde:
Weil´s politisch gewollt war, hat man schon mal schnell "politisch korrekte", aber fachlich nicht begründete Warnungen losgelassen.
Meines Erachtens nicht völlig unbegründet der Vorwurf, NIR und IR betreffend.
Wenn man sich der wissenschaftlichen Qualität zuliebe sowas zukünftig besser verkneifen will/sollte, dann erst recht sollten doch schärfere Risikobewertungen nur dann kommen, wenn es auch wirklich neue und/oder härtere Fakten gibt. Eine Behörde mit wissenschaftlichem Anspruch wird dadurch immuner gegen Vorwürfe der Unwissenschaftlichkeit, dass sie ihre Aussagen ausschließlich aus seriöser Wissenschaft ableitet. Egal was wer auch immer gerne hören würde. Was die Politik draus macht, dafür sind die Politiker da...
Das dachte ich mir so, und deswegen sah ich die Logik bei Ihrer Vermutung nicht und fragte "wieso denn?"
Na dann schaun wir mal.

M.H.

Tags:
Risiko, Risikobewertung


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