1&1 will Lowband, kein Roaming (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 16.03.2026, 19:35 (vor 35 Tagen) @ H. Lamarr

Für 1&1 ist National Roaming vorübergehend lebenswichtig. Deshalb hat die BNetzA alle anderen Netzbetreiber dazu verpflichtet, mit 1&1 über National Roaming zu verhandeln. Hat 1&1 bis 1. Januar 2026 keinen Roaming-Partner gefunden, behält sich die BNetzA das Recht vor, National Roaming zugunsten von 1&1 anzuordnen.

Genau das ist nicht passiert. Und damit rückt jetzt der Schritt näher, den die Behörde ausdrücklich als Option vorgesehen hatte: eine Anordnung statt weiterer ergebnisloser Runden. mehr ...

Einem Bericht von inside digital zufolge strebt die BNetzA National Roaming von einem der 1&1-Konkurrenten an plus Ausgleichszahlungen von jedem der drei in Höhe von 2 Millionen Euro pro Jahr für fünf Jahre. Doch dagegen positioniere sich 1&1 mit dem zentralen Satz: Roaming habe man bereits (über Vodafone). Man wolle weder „Sharing“ noch neue Roaming-Konstrukte, sondern Lowband-Frequenzen.

1&1 rüstet nach eigener Darstellung weiterhin einen großen Teil neuer Standorte mit Lowband-Antennen aus, weil man fest damit rechne, Lowband zu bekommen. Dazu kommt eine klare Spitze Richtung Konkurrenz: Der Vorwurf, 1&1 würde Frequenzen nicht nutzen, wird zurückgewiesen – im Gegenteil, 1&1 behauptet, jede verfügbare Frequenz auf jeder Antenne zu nutzen. Bekäme man wie geplant die Lowband-Frequenzen, würde man bis Ende des Jahres [2026; Anm. Postingautor] 40 Prozent Netzabdeckung realisieren können. Ohne seien es wohl nur 35 Prozent.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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