Fabelhaft (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Freitag, 13.11.2020, 11:35 (vor 751 Tagen) @ H. Lamarr

Uli W., Deutschlands Vorzeige-"Elektrosensibler" aus Augsburg, hat sich einen tragischen Lebenslauf zurechtgebastelt, der seine Karriere vom erfolgreichen Kleinunternehmer (W... Kommunikationstechnik GmbH) zum gejagten "Elektrosensiblen" in (fast) allen Einzelheiten schillernd dokumentiert.
[...]
Wer sich die Chronik des Untergangs von W.s Firma und seinen Weg in die "Elektrosensibilität" ansieht, wird sich einer anderen Offenbarung kaum entziehen können: Aller Voraussicht nach ist nicht Elektrosmog die Ursache von W.s "Elektrosensibilität", sondern die traumatische Erfahrung, mit seiner Karriere vom Millionär zum Tellerwäscher Gottes Auftrag gründlich vermasselt zu haben.

Hier ein Beispiel, wie sich die Mythen und Sagen um die geschäftliche Karriere des Augsburgers sogar in der Schweiz festgesetzt haben. Kolporteure sind wie immer Medien, die sich mehr für alternative Fakten begeistern können, denn für Tatsachen.

Auszug aus der Ausgabe 132 (Juni/Juli 2014) des Schweizer Magazins Zeitpunkt von Christoph Pfluger (Magazin für intelligente Optimistinnen und konstruktive Skeptiker :-)):

Vor zwölf Jahren hat Ulrich Weiner seine florierende Firma verkauft, einen Wohnwagen erstanden und lebt seither tief im Hochschwarzwald in einem der rar gewordenen «guten Funklöcher».

Pfluger desinformiert auch heute noch gerne über das "Risiko Mobilfunk".

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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