Grenzwert-Märchen: Jakob wahlweise dumm oder hinterlistig (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 02.10.2019, 20:19 (vor 390 Tagen) @ Gustav

Da brüstet sich Jakob lautstark mit

Die Leser dieser Zeilen werden deshalb gebeten, das Original auf https://www.gigaherz.ch/5g-explosives-aus-dem-bafu/ auszudrucken und an ihre Kantonsregierung zu schicken.

Das Original ist nicht der Sreenshot, den die Drama-Queen anbietet, sondern das Bafu-Dokument Mobilfunk und Strahlung: Aufbau der 5G-Netze in der Schweiz vom 17. April 2019 (PDF, 8 Seiten).

Interessanter als Jakobs Schwurbelei finde ich die unten rot markierte Passage aus dem Dokument:

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat hochfrequente Strahlung als möglicherweise krebserregend klassiert, gestützt auf Befunde bei der Nutzung von Mobiltelefonen. Für die wesentlich schwächere Belastung durch ortsfeste Sendeanlagen fehlen aussagekräftige Langzeituntersuchungen. Die WHO stellt diesbezüglich jedoch fest, dass epidemiologische Studien zu Sendeanlagen (Radar, Radio, TV, Mobilfunk-Basisstationen) nicht auf ein erhöhtes Krebsrisiko durch deren Strahlung hinweisen.

Jakobs Märchen vom Märchen der 10-mal besseren Grenzwerte

Und obwohl mir Jakobs Dauerdesinformation über das angebliche Märchen von den 10-mal tieferen Vorsorgewerten in der Schweiz schon lange zum Hals raushängt, hier zum wiederholten Male der Hinweis darauf, dass das Bundesgericht der Schweiz die Behauptung des Schwarzenburgers schon 2004 klipp & klar widerlegt hat. Jakob belügt davon unbeirrt die Schweizer Bevölkerung seit 15 Jahren weiter.

Kernaussage der Widerlegung Jakobs ist die Feststellung des Bundesgerichts, dass die von Jakob immer wieder ins Feld geführte Gebäudedämpfung bei der Betrachtung, ob der Anlagegrenzwert eingehalten wird, dann nicht berücksichtigt werden darf, wenn in der befeldeten Hausfassade Fenster sind! In der Vollzugempfehlung des Buwal (heute Bafu) heißt es dazu unmissverständlich:

Für eine Fassade mit Fenstern wird grundsätzlich keine Gebäudedämpfung (0 dB) berücksichtigt.

Jakob verschweigt diese wesentliche Randbedingung und gaukelt seinen Opfern vor, die Gebäudedämpfung gelte bei der Berechnung der Immission immer. Da es kaum ein Haus gibt, in dessen Fassade kein Fenster ist, gibt Jakob wissentlich seit 15 Jahren einen Ausnahmefall als Regelfall aus. Das ist wahlweise grenzwertlos dumm oder aber schamlos hinterlistig.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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