Lungenärzte: zwei Seiten Behauptungen, kein einziger Beleg (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 29.01.2019, 16:52 (vor 1460 Tagen) @ H. Lamarr

Mehr als hundert Fachärzte sind dem Aufruf von Kollegen gefolgt, die Schadstoffgrenzwerte für einen "Witz" halten. In ihrem Namen werden andere Forscher diskreditiert und fundierte Erkenntnisse bestritten - ohne jeden Beweis.
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Kommentar: Vielleicht sollten berufstätige Ärzte generell weniger schräge Positionspapiere und "Offene Briefe" verfassen, sondern sich mehr um ihre Patienten kümmern. Rentner haben hingegen den Freibrief. Vielleicht sollte man aber auch einmal kritisch anmerken, dass zwar alle über das "Positionspapier" der Lungenärzte reden, mir aber kein Medium einen Link auf dieses Papier reichen will. Sich selbst vom Inhalt zu überzeugen geht also nicht oder zumindest nur über fünf Ecken. Alles was ich finden konnte war das oben verlinkte Rundschreiben von Prof. Köhler an seine Kollegen. Mich erinnert das an "Reflex", da war es genau so. Alle redeten drüber, bis auf eine dünne Präsentation von Franz Adkofer war aber rund ein Jahr lang mehr nicht zu haben. Auch die berühmt-berüchtigte "Naila-Studie" folgte diesem Muster der Dramatik des nicht Habbaren.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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