Uli Weiner mit 07000-Rufnummer (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 02.11.2018, 19:49 (vor 380 Tagen) @ H. Lamarr

Da der Uli so versteckt lebt wie einst Osama Bin Laden ist es schier unmöglich, ihn unangemeldet aufzusuchen. Dies passt mMn so gar nicht zu seinem Drang nach verfilmten öffentlichen Auftritten. Er könnte gut und gerne Pilgerstätte für überzeugte Elektrosensible sein und die Verehrung in vollen Zügen genießen. Ein denkbarer Grund der Geheimnistuerei: Uli reist erst dann zu seinem Walddomizil an, kurz bevor er dort Besuch erwartet. Ansonsten lässt er es sich in komfortableren vier Wänden gut gehen, z.B. bei Mutti in Augsburg. Dort kann er dann auch gleich selbst die Post aus seinem Postfach abholen und nach willkommenen Anfragen von Sensationsjournalisten durchgehen.

Ursprünglich war der oben geäußerte Verdacht rein spekulativer Natur. Doch die Kontaktdaten auf der geschäftlichen Website von Uli Weiner (http://www.weiner-kom.de) stützen den Verdacht.

Weiner nennt dort vermeintlich 07000-Nummern. Diese Sondernummer aber gibt es in Deutschland gar nicht. Tatsächlich handelt es sich um eine 0700-Sondernummer, der eine 8-stellige Rufnummer folgt, die mit einer 0 beginnt. Die Tarnung hat mutmaßlich den Zweck, die Website für Suchroboter von Abmahnanwälten unsichtbar zu machen, denn unter gewissen Umständen sind 0700-Nummern in Impressen angreifbar. Ein Schutz gegen Geier wäre es schon, würde Uli auf seiner Site darauf hinweisen, dass Anrufe bei ihm Geld kosten (von z.B. einem Telekom-Anschluss aus max. etwa 12 Cent pro Minute), sogar dann, wenn der Anrufer einen Pauschaltarif (Flatrate) hat.

Eine 0700-Nummer ist für Weiner die ideale Lösung für sein Versteckspiel. Denn eine solche Nummer teilt einem die BNetzA (gebührenpflichtig) lebenslang zu. Der Witz dabei ist: 0700-Nummern sind nicht orts-, sondern personenbezogen, der Nummerninhaber kann eingehende Anrufe an eine beliebige Kette von Endgeräten weiterleiten lassen, z.B. zuerst auf einen gewöhnlichen Festnetzanschluss in Augsburg, hebt dort keiner ab auf ein Handy im Schwarzwald, dann auf einen Anschluss in Brasilien und zuletzt auf einen AB. Der Anrufer bemerkt davon nichts und der Angerufene ist immer erreichbar, egal wo er sich momentan aufhält. 0700-Nummern sind u.a. für mobile Leute gedacht, die überall erreichbar sein möchten, ohne die Rufnummern ihrer Endgeräte preiszugeben.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Weiner, Täuschung, Impressum


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