National Roaming: Debatte im Bayerischen Landtag (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 19.10.2018, 17:35 (vor 1504 Tagen) @ H. Lamarr

Am 27.09.2018 trugen im Bayerischen Landtag ...

Thorsten Glauber (FREIE WÄHLER)
Erwin Huber (CSU)
Annette Karl (SPD)
Markus Ganserer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Klaus Holetschek (CSU)
Klaus Stöttner (CSU)
Staatsminister Franz Josef Pschierer

... knapp 1 Stunde lang ihre Standpunkte über die Idee der Freien Wähler vor, "nationales Roaming" in Bayern für die Netzbetreiber verpflichtend einzuführen und so das Problem der abgelegenen "grauen Flecken" (dort ist im Gegensatz zu "weißen Flecken" immerhin schon ein einzelner Netzbetreiber vertreten) auf den Versorgungskarten wirtschaftlich in den Griff zu bekommen.

Video der Debatte
PDF mit den Textbeiträgen der Debatte

Ich habe ein bisschen reingeschaut in das Video und kann es jedem empfehlen, der mitreden möchte, denn man bekommt Pro- und Kontra-Argumente auf dem Servierteller geboten. So lohnt sich etwa bei der kommenden 5G-Lizenzversteigerung ein Blick in die Bestimmungen der BNetzA, ob dort "nationales Roaming" verpflichtend vorgegeben ist, wie die Freien Wähler glauben – oder eben nicht.

Für "Elektrosensible" ist "nationales Roaming" ein zweischneidiges Schwert. Einerseits spart es auf dem flachen Land den einen oder anderen Sendemasten ein, andererseits treibt es die Auslastung der vorhandenen Sendemasten nach oben. Ein pauschales "gut" oder "schlecht" ist so nicht möglich, denn jeder Einzelfall kann anders sein.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Roaming


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