Hochspannungsfreileitung: Was, wenn ein Mast umfällt? (Technik)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 05.07.2018, 11:18 (vor 498 Tagen)

Ex-Elektriker Jakob malt auf gigaherz.ch wieder einmal den Teufel an die Wand. Anlass ist eine geplante 380-kV-Höchstspannungsfreileitungstrasse von Chamosson nach Chippis im Kanton Wallis, die angeblich auf einer geologisch bedenklichen Strecke verlaufen soll. Steinschlag, Erdrutsche, Geländabsenkungen und Murenabgänge nach Überschwemmungen seien die potentiellen Gefahren für den sicheren Stand der Masten. Die Drama-Queen aus Schwarzenburg glaubt nun zu wissen:

Als Zweites ist festzustellen, wenn Höchstspannungs-Freileitungsmaste mit dieser vorgesehenen Bestückung umfallen, gibt es 100m links und rechts der Unfalltrasse infolge von heftigsten 380’000Volt-Stromschlägen kein Überleben mehr. Wehe allen Menschen und Tieren, die sich in diesem Streifen befinden.

Möglich, dass Jakobs Befürchtungen realitätsnah waren, als der heute 80-Jährige seine Lehre antrat. Aber heute? Ich könnte mir vorstellen, Jakob tischt ungeniert Schmäh von gestern auf, hat aber keine Ahnung von der aktuellen Technik. Wenn einer Ahnung davon hat, dann das eidgenössische Bundesamt für Energie (BfE). Deshalb habe ich dort angefragt, was an Jakobs Schreckensszenario dran ist.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Jakob, Inkompetenz, Hochspannung, BfE


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