Verein für Elektrosensible: Zuschuss für imaginäre Mietkosten (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 10.09.2017, 15:56 (vor 816 Tagen) @ H. Lamarr

Ganz aus der Schusslinie des IZgMF ist der Verein für Elektrosensible jedoch noch immer nicht. Doch das ist wieder eine andere Geschichte, die ich später erzählen möchte.

Bringen wir diese Geschichte jetzt zuende.

Rückblick: Die Münchener "Elektrosensiblen" gaukelten eine Adresse vor, an der sie angeblich ein Büro hätten. Bei einem Besuch des IZgMF vor Ort stellte sich heraus: Es gab dort weder "Elektrosensible" noch hatten sie dort ein Büro.

Doch die Münchener "Elektrosensiblen" werden von der Stadt (Referat für Gesundheit und Umwelt) Jahr für Jahr finanziell bezuschusst und in einem Dokument (Zuschussnehmerdatei) der Stadt heißt es dazu noch 2017:

Mit dem Zuschuss werden Mietkosten und Sachkosten gefördert.

Wie aber kann die Stadt Mietkosten bezuschussen, wenn die "Elektrosensiblen" keine Miete mehr zahlen, weil sie schon vor Jahren ihr Büro aufgegeben haben? Ergaunert sich der Verein womöglich Zuschüsse, die ihm nicht zustehen, und ist der Vereinssitz inzwischen womöglich heimlich von München nach Stuttgart verlegt worden?

Das IZgMF fragte beim RGU nach, wie sich der Widerspruch erklärt und erhielt die Auskunft, die Nennung bezuschusster Mietkosten in besagtem Dokument sei falsch und müsse für künftige Ausgaben des Dokuments gelöscht werden, denn es sei so, dass die Stadt keine Mietkosten der "Elektrosensiblen" mehr bezuschusse. Diese Auskunft entlastet die "Elektrosensiblen", der Fehler ist nicht ihnen anzulasten, sondern der Stadt München. Und tatsächlich hat die Stadt ihre Zuschüsse für den Verein zurück gefahren: Bis 2013 flossen vom RGU jährlich noch 4700 Euro, 2014 sank der Zuschuss auf 3970 Euro und seit 2015 sind es noch 3000 Euro. Ohne diese Reduzierung hätte die kleine Adressmauschelei der Strahlenflüchter das RGU in arge Erklärungsnöte gebracht. So aber passt alles widerspruchsfrei zusammen, das RGU bekundet, die "Elektrosensiblen" weiter bezuschussen zu wollen und das IZgMF kann die Akte "Charles-de-Gaulle-Str. 4" schließen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Finanzierung, Täuschung, München, RGU, EHS-Verein, Linkschleuder, Zuwendung


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