Schneeglöckchenstraße: "Ich würde es wieder tun" (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 28.03.2016, 18:23 (vor 1301 Tagen)

Nachdem Frau Weber wenig erfreut ist, wenn meine Frau und ich unseren Ostersparziergang rund um ihren Sendemasten machen, haben wir diesmal einen alten anderen Tatort besucht: die Schneeglöckchenstraße. Und wie es der Zufall will, steht, gerade eben als wir vorbeikommen, der Standortvermieter vor seinem Haus und ist bereit, unsere Fragen zu beantworten.

Herr L., geschätzt 78 Jahre alt und inzwischen Witwer, sagt, er würde es wieder tun: Er würde sein Hausdach noch einmal an einen Netzbetreiber vermieten, weil er jetzt besser wüsste, was auf ihn zukommt und wie er damit umzugehen habe. Seine Frau aber habe damals, als die Nachbarn mit "Montagsdemos" vor seinem Haus großen sozialen Druck machten, sehr gelitten. Er habe die ganzen Vorgänge gesammelt und könnte damit einen Film bestreiten.

Der gelernte Maschineneinrichter wusste in dem 45 Minuten dauernden Gespräch so viele Details zu erzählen, dass ich mir nur die Wichtigsten merken konnte und versuche, sie hier stichpunktartig aufzuzählen.

2016 sieht der Sendemast in der Schneeglöckchenstraße nicht viel anders aus (großes Foto) als 2003 (kleines Foto, zum Vergrößern auf Foto klicken). Plakate und Transparente sind verschwunden, die Menschen haben sich fast alle arrangiert und kümmern sich um Wichtigeres.
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2016....................................................................................................2003

Hintergrund
News aus der Schneeglöckchenstraße
Standortvermieter: allein gegen die Nachbarschaft

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Schneeglöckchen, Standortvermieter, Demo, Auszug, Umzug, Plakataktion, Nachbar, Verpächter


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