Das Geschäft mit den Standortgutachten - Baierbach (Allgemein)

KlaKla, Sonntag, 20. März 2016, 10:39 (vor 554 Tagen)
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 20. März 2016, 11:24

Besorgte Bürger fordern von der Gemeinde, einen alternativ Standort zu überprüfung. Die Gemeinde scheint noch genügend Geld zu haben. Sie kommt dem Bürgerwillen nach und beauftragt den Verein: Umweltinstitut München e.V. Ergebnis, der alternative Standort ist nicht geeignet.

... Es gibt zwar bereits einen Masten an der Bahnstrecke in Scheiberloh, der aufgerüstet werden könnte, doch das brächte Nachteile mit sich: „Selbst wenn nur ein weiterer Sender an den Mast kommt, wäre dort die Belastung für die Anwohner viel höher, als bei einem neuen Mast für die Anwohner in Baierbach.“

Der vorgeschlagene Standort sei tatsächlich die beste Lösung. Der Experte* machte auch klar, dass die Gemeinde ihr Mitspracherecht verliert, wenn sie der Bahn keinen Vorschlag unterbreitet. „Die bauen dann einfach da einen Mast hin, wo sie ein Grundstück dafür bekommen. Da können Sie dann wahrscheinlich nichts dagegen machen.

* Hans Ulrich vom Umweltinstitut München e.V. ist kein vereidigter EMF-Sachverständiger, er genießt lediglich das Vertrauen besorgter Bürger, die selbst keine Kompetenz haben.

Eine Gemeinde hat keinen Einfluss auf private Standortverpächter bedeutet sie kann keinen Baustopp erwirken. Auch Herr Ulrich kann das nicht. Er dient als Vermittler zwischen besorgte Bürger, Gemeinde und Betreiber. Bezahlt von der Gemeinde. Er bewertet Liegenschaften als gut oder schlecht und gibt nicht weiter zu überprüfende Immissionswerte an. Siehe hier zu, das Gutachten Herrenberg: Mindesthaltbarkeitsdauer 0 Tage

Mit bunten Broschüren von unterschiedlichen Vereinen, gemischt mit Wahr- und Halbwahrheiten wird seit Jahren Angst vor Sendemasten verbreitet. Misstrauen gegenüber staatlicher Stellen geschürt und Mitsprache ist dringend einzufordern. Laien vertrauen selbst ernannten Experten aus Vereinen, deren fachliche Kompetenz darin liegt, dass sie sich ein florierendes Geschäftsmodell basierend auf Angst vor Sendemasten erarbeitet haben. Am Ende gewinnen einzig und allein die Geschäftemacher. Diesmal das Umweltinstitut München e.V. Für die Gemeinde und die Bürger, außer Spesen nichts gewesen.

Misstrauen staatlicher Stellen schüren: Textpassage aus der Broschüre des Umweltinstitut München e.V.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte Mobilfunk-Strahlung im Mai 2011 als „möglicherweise krebserregend“ ein. Pikanterweise wurde Prof. Dr. Lerchl, damals leitendes Mitglied der deutschen Strahlenschutzkommission, wegen Zweifeln an seiner Unabhängigkeit von wirtschaftlichen Interessen aus dem WHO-Gremium ausgeschlossen, wie das Ecolog-Institut im Februar 2011 mit Hinweis auf Lerchls Verbindungen zu einer Lobbyorganisation der Mobilfunkbetreiber berichtet.

FEE-2-Projekt - kommunaler Geldtopf gegen EMF-Hysterie

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
OVB-online, Broschüre, Mittelsmann, Zweifel, Misstrauen, WHO, SSK, Erfüllungsgehilfe, Bürgerbeteiligung, Mitsprache, Vermittler, Ulrich, Chemiker, Kompetenz, Umweltinstitut München, Geschäftsmodell, EMF-Sachverständiger, Werbung


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum