Kernen: Wenn Mobilfunkgegner Stuss verbreiten (Medien)

H. Lamarr @, München, Samstag, 28.11.2015, 22:51 (vor 1447 Tagen)

In der Meldung Schnelles mobiles Internet weckt Sorgen der Stuttgarter Nachrichten geht es um zwei unbelehrbare Mobilfunkgegner aus der Gemeinde Kernen im Speckgürtel von Stuttgart.

Hier die mMn wichtigsten Auszüge:

In der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend im Bürgerhaus in Kernen hielten die beiden tapfer je ein Plakat gegen die erhöhten Strahlungsmengen in vielen Wohnungen, insbesondere in der Nähe des Rathauses, in die Höhe.
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Dass die Strahlungsquellen wie befürchtet stärker werden, hat im Auftrag der Gemeindeverwaltung der Messtechniker und Diplom-Ingenieur Dietrich Ruoff aus Erkenbrechtsweiler nachgewiesen.
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Ein Handyempfang ist sei aber bereits bei 0,00005 Mikrowatt je Quadratmeter gesichert. Laut der Simulation durch Ruoff beträgt aber die Belastung der nächsten Wohngebäude nördlich des Rathauses, wenn alle vorhandenen Mobilfunk-Standorte in Kernen einbezogen werden, bereits jetzt 3,48 Volt pro Meter. Später könnten es sogar 4,9 Volt pro Meter werden.
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Mobilfunk-Kritiker Thomas Bezler und fordert, dass die Gemeinde ein vorausschauendes Mobilfunkkonzept erstellt.
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Die Simulation, die ja auch mit hohen Kosten verbunden war, wurde bis jetzt bedauerlicherweise nur dazu verwendet, kleinere Veränderungen an der Einstellung der Antennen an den angefragten Standorten zu diskutieren. Die hohen Kosten einer Simulation sind aber eigentlich nur gerechtfertigt, wenn sie auch wirklich für eine ernsthafte Standortplanung verwendet wird.

Wie immer also, Mobilfunkgegnern fällt seit zehn Jahren nichts Neues mehr ein ...

Wie hemmungslos Mobilfunkgegner in Kernen die Bevölkerung ängstigen, ist aus folgendem Screenshot ersichtlich, entnommen dem Mitteilungsblatt Kernen vom 10. Juni 2015:

[image]

Wie unschwer zu erkennen ist, hetzt hier ein Mobilfunkgegner ausgerechnet mit der jüngsten Mäusestudie von Prof. Lerchl, nur um dann auf den Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk zu verweisen. Die Bretter, die in Kernen von Mobilfunkgegnern gebohrt werden, sind extra dünn. Schlimm finde ich, dass der Hetzer mit keinem Wort die besonderen Umstände der Studie erwähnt, dass nämlich die Mäuse nicht gesund waren, sondern noch vor ihrer Geburt im Mutterleib eine krebsauslösende Substanz verabreicht bekamen.

Ebenso verzerrt ist das Geschwafel über die 2A-Eingruppierung von EMF durch die IARC. Der Hetzer verschweigt, dass Kurt Straif, Chef der IARC-Monograph-Programme, sich inzwischen ziemlich deutlich von der 2B-Eingruppierung distanziert hat, und zwar nicht in Richtung 2A.

Wüsste ich, welcher Depp diesen Stuss im Kernener Mitteilungsblatt verbreitet hat, ich würde mich um eine Privataudienz des Täters bei Dieter Nuhr bemühen, auf dass dieser ihm beibringe: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Stuttgart, IARC, Täuschung, Manipulation, Klassifizierung, Immissionsgutachten, Baubiologische Messtechnik, Ruoff, 2B, Plakataktion, Straif


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