Hamburg: Winterhuder wehren sich gegen Mobilfunkmast (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 01.11.2015, 20:34 (vor 1472 Tagen) @ H. Lamarr

Wie üblich haben die Instant-Experten von Googles Gnaden auch schon eine eigene Website gebastelt (wegen fehlendem Impressum abmahnanfällig), mit der sie ihr persönliches Problem auf die Schultern möglichst vieler anderer abladen wollen.

Das Problem mit dem Impressum ist jetzt beseitigt. Das Problem, dass die BI sich mit ihren Sorgen und Ängste nicht direkt mit den Verantwortlichen auseinandersetzt, sondern ihr Heil darin sieht, mit Öffentlichkeit im Rücken Druck aufzubauen, bleibt bestehen. Die Leute sind sich über die Schadwirkung dieser Vorgehensweise (schüren subjektiv empfundener Ängste) offenbar nicht im Klaren. Jetzt ist das Hamburger Abendblatt dafür zuständig, die Blicke der Welt auf die Flüggestraße 15 zu lenken. Wobei ich einräume: Der Mast ist vom Rand der Dachterrasse der von Geisos nur etwa 17 Meter entfernt und überragt diese nur wenig. Sollte der Mast in Betrieb gehen, dürften auf der Dachterrasse schätzungsweise Werte um 50 mW/m² herrschen (Effektivwert). Das hatten wir damals in einer ähnlichen Situation auch. So ein Wert ist zwar noch immer weit unter Grenzwert, aber eben 100-mal höher als gängige Werte. Das kann einem gut und gerne Angst machen und die einschlägig bekannten Angstmacher werden schon dafür sorgen, dass die Angst die Anwohner dort zerfrisst - so wie sie es 2002/2003 mit uns gemacht haben.

Da die Aussicht von der Dachterasse ohnehin nicht so prickelnd ist, würde ich an Stelle der Bewohner eine unauffällige Hasendrahtinstallation ins Auge fassen. Die schirmt, das beruhigt, und durchschauen kann man auch noch gut. Die Windlast wäre nur schwach, so dass eine Montage am Geländer der Dachterrasse statisch unbedenklich wäre.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Anwohner


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