Diagnose-Funk muss Kosten senken (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 25.06.2015, 23:26 (vor 1630 Tagen)

Als im Mai 2010 Diagnose-Funk Deutschland auf der Anti-Mobilfunk-Bühne erschien, konnte der junge Verein ab Juni schwungvoll mit zwei "Infoformaten" aufwarten. Das eine war das kostenpflichtige zweimonatliche Magazin "impuls", das andere die Monatsinfo "kompakt", die als PDF gratis war, auf Papier im Jahresabo 20 Euro kosten sollte (Nichtmitglieder 30 Euro).

2011 "impuls" am Ende: Schon im Juni 2011 war das Magazin "impuls" am Ende und wurde eingestellt. Übrig blieb die Monatsinfo "kompakt", die nicht 12-mal, sondern 10-mal im Jahr erscheint und in aller Regel einen Umfang von acht bis zwölf Seiten hat.

2012 "kompakt" läuft unrund: Im ersten Halbjahr 2012 erscheint die Monatsinfo "kompakt" noch monatlich, ab Jahresmitte nur noch zweimonatlich (Doppelnummern).

2013 "kompakt" 2-monatlich: Im Jahr 2013 beruhigt sich die Situation, Diagnose-Funk bringt alle zwei Monate eine Doppelnummer heraus, "kompakt" wird auf der Website des Vereins weiterhin unbekümmert als "Monatsinfo" geführt. Der Umfang beträgt jetzt konstant 16 Seiten pro Ausgabe.

2014 "kompakt" läuft erneut unrund: Diagnose-Funk hat bemerkt, eine "Monatsinfo", die nur alle zwei Monate erscheint, verstört die Leser. Die kastrierte "Monatsinfo" heißt deshalb ab 2014 "Magazin". Der Webmaster ist unschlüssig und lässt bis heute beide Bezeichnungen auf seiner Website zu (Bild). Bis in den Herbst 2014 kann Diagnose-Funk die zweimonatliche Erscheinungsweise durchhalten, planmäßig kommen vier Doppelnummern heraus. Dann stottert der Motor erneut. Die beiden folgenden Doppelnummern werden in einer Vierfachnummer für die Monate September bis Dezember zusammengelegt, im Sprachgebrauch von Diagnose-Funk ist auch dieser "Quattro" nur eine Doppelnummer.

Screenshot vom 25. Juni 2015 - zur Originalseite
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2015 "kompakt" quartalsweise: Ein "Quattro" ist wirtschaftlicher zu produzieren und zu versenden als eine Doppelnummer. Mit Beginn des Jahres 2015 stellt Diagnose-Funk die einstige Monatsinfo auf quartalsweises Erscheinen um. Ausgabe 1/2015 des Magazins hat 24 Seiten, Ausgabe 2/2015 nur 20 Seiten. Im Abo kosten die vier Print-Ausgaben 30 Euro, ein Rabatt für Vereinsmitglieder wird nicht mehr genannt. Der Webmaster kann sich noch immer nicht entscheiden zwischen 4-mal und 6-mal jährlichem Erscheinen sowie zwischen "Monatsinfo" und "Magazin" (siehe Bild). Diese widersprüchlichen Angaben stehen seit nunmehr vier Monaten unbemerkt auf der Website von Diagnose-Funk. Da sich der Verein seit jeher extrem schwer damit tut, selbst kapitale Fehler zu berichtigen, bin ich gespannt wie es diesmal läuft. Mein Bauch sagt mir: "Spatenpauli, sie werden dich hassen - und diskret korrigieren."

(wird fortgesetzt)

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Sinkflug


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