Swiss Shield Vorhänge günstig abzugeben (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Samstag, 03.01.2015, 01:27 (vor 1776 Tagen)

Eine Betroffene hat sich bei Gigaherz gemeldet und schreibt:

Guten Tag,
ich habe gebrauchte Swiss shield vorhänge günstig abzugeben, da ich
umgezogen bin, sind genäht für Türen und Fenster. habt ihr mir eine
Kontakt Adresse wie ich Betroffene damit unterstützen kann, da ich selber
mal stark betroffen und weiss wie das ins Geld gehen kann. Ich kann somit
die "Leidenden" gut verstehen. Gutes neues Jahr.

Interessierte können hier Fragen stellen, beispielsweise nach den Massen und dem Preis oder sich per pn bei mir melden zwecks Kontaktaufnahme mit der Betroffenen.

Elisabeth Buchs

Kommentar: Dieses Sonderangebot für überzeugte Elektrosensible stellte Frau Buchs am Nachmittag des 25. Dezember 2014 bei Gigaherz ein. Das war also vor 9 Tagen. Seither wurde das Posting bis jetzt 43-mal aufgerufen, mindestens 3-mal von mir - eine Antwort aber gab es nicht. Sie kann einem leid tun, die Frau Buchs. Außerdem ist davon auszugehen: Die Vorhänge sind noch immer zu haben, andernfalls hätte Frau Buchs ihr Posting um einen Hinweis ergänzen müssen, dass die Ware verkauft ist. Aber das kann ja jetzt noch ganz schnell so kommen, rein zufällig, selbstverständlich.

Was sagt uns das?

Es sagt uns, der Abnehmerkreis für überflüssige Elektrosmog-"Schutzprodukte" ist so klitzeklein ist, dass selbst angeblich günstige Gebrauchtware offensichtlich nur mit Mühe abzusetzen ist. Dies passt nahtlos zu hier aufgelisteten Beobachtungen, denen zufolge die von selbsternannten EHS-Schutzpatronen gerne herbei geredeten rauen Mengen an Elektrosensiblen (in der Schweiz) nichts anderes sind als blühende Phantasie - oder nur schlicht Lügen. Zu keiner Zeit wurden dort mehr als 30 EHS zusammen gesichtet, es gibt keine Protestmärsche auf Bern, keine Vereine von Betroffenen, keine Versammlung von EHS, die nicht mühelos in Hinterzimmern von Wirtshäusern Platz fände.

Und dennoch: Am Lagerfeuer der Szene erzählen die Alten seit eh und je ihre Märchen, werden Parolen ausgegeben und phantastische Pläne geschmiedet. Wie man das eben so macht, wenn die Einschläge zunehmend näher kommen und die Reihen lichter werden.

Es war nicht klug von Frau Buchs, diese ungewollte Steilvorlage zu liefern. Sie ist mit diesem Defizit indes keineswegs alleine. Welche paranoide Lösung hese gefunden hat, um eine ähnlich gelagerte Pleite in eine vermeintliche Erfolgsstory umzudekorieren, das kann man sich kopfschüttelnd erst hier und dann bei hese ansehen.

Ich bleibe dabei: Das größte Problem der Anti-Mobilfunk-Szene ist ihr Personal.

Hintergrund
Elektrosmog-Szene: Sickerweg einer Falschmeldung
Diagnosecode Z58: Nur sieben Fälle in zwölf Jahren

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Minderheit, Abschirmung, EHS-Geschichte, Elektrosmog-Schutzprodukte, EHS-Phobiker, Beweisführung


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