Olle Johansson soll seinen alten Arbeitsplatz zurück bekommen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 27.12.2014, 18:21 (vor 2532 Tagen) @ H. Lamarr

Eine Schweizerische MCS-Selbshilfegruppe hat bei Gigaherz einen Aufruf zur Unterstützung von Olle Johansson eingestellt. Und auf seiner Leitseite bastelt Gigaherz-Vorsitzer Hans-Ulrich Jakob an einer neuen Legende in der legendenreichen Mobilfunkdebatte: Am Karolinska Institut in Schweden möchte man einen nicht-industriekonformen Forscher loswerden.

Drei Jahre später versucht es die EHS-Szene abermals. Diesmal soll mit Hilfe einer doof illustrierten und schleppend verlaufenden Avaaz-Petition Olle Johansson seinen alten Arbeitsplatz zurück bekommen:

Sign this urgent petition and ask Karolinska to give back the work space allocated to Professor Olle Johansson so he can continue his extremely important EMF and EHS research.

Wie üblich sind die in der Petition genannten Zahlen der angeblich in Schweden von "Elektrosensibilität" heimgesuchten nur Fehlinterpretationen durch Leute, die aus einer verschwindend kleinen Minderheit von Phobikern nur zu gerne eine bedeutende gesellschaftliche Gruppe von Elektrosmog-Kranken machen möchten. Das Prinzip der Täuschung ist stets dasselbe und hier am Beispiel Deutschland beschrieben.

Der arme Olle! Womöglich weiß er gar nichts von dieser peinlichen Aktion, mit der aus meiner Sicht die ohnehin schon angeschlagene Reputation des schwedischen Wissenschaftlers weiter in Richtung absoluter Nullpunkt gezogen wird.

Gestartet am 7. Oktober 2014 hat die Petition bislang weltweit nur 2310 Unterstützer gefunden. Momentan findet sich pro Woche nur ein einziger zusätzlicher Unterstützer.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Petition, Johansson, Karolinska-Institut, Avaaz


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