Smart Meter=falscher Ansatz (Technik)

Kuddel, Sonntag, 05.10.2014, 18:21 (vor 1892 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Kuddel, Sonntag, 05.10.2014, 18:54

Wird mit "PV-Heatern" schon so praktiziert, nicht für Schwimmbäder, sondern für private WW-Boiler.

Es wäre effizienter, sich gleich ein paar WW-module anstelle von PV Modulen aufs Dach zu legen, weil der Wirkungsgrad viel höher ist. Bei Steuerung von Heizgeräten über das EVU könnte auch die Windkraft eingebunden werden, die den wesentlich größeren Ökostromanteil ausmacht.

Die Stunde der Smart Meter wird erst nach der Energiewende kommen, wenn es viele Anbieter mit zahllosen komplizierten Tarifen geben wird.

Gruselig.

Die Smart-Meter heutiger Konzeption sind meines Erachtens falsch gestrickt.

Warum ?
Weil sie nur Daten vom Kunden zum EVU senden, aber keine Daten vom EVU empfangen, wie z.B. minutenaktuelle Strompreise, die groß im Display des Zählers angezeigt werden könnten.
Heutige Smartmeter erfassen lediglich Daten (im Minutentakt), aber das hilft in keiner Weise Energie einzusparen, sondern nur Verbrauchsprofile zu erstellen und "Big DATA" des EVU zu füllen.


Wenn hingegen das EVU aktuelle Strompreise zum Zähler senden würde, könnte der Zähler mit dem jeweils aktuellen Tarif direkt die Abrechung in Euro übernehmen und es wäre gar nicht nötig, "Big Data" (Verbrauchsprofil) beim EVU anzulegen, sondern die Daten (Verbrauchskosten in Euro)könnten bis zum Abruf der aufintegrierten Kosten im Zähler bleiben.
Die vielzitierte Waschmaschine oder die Therme oder Gefriertruhe könnte sich über ein Heimnetzwerk "beim Zähler" nach dem aktuellen Strompreis "erkundigen" und abhängig von einer individuell vorprogrammierten Schwelle ein-oder ausschalten.

Vorteile:
Der Verbraucher kann sein Verhalten dem Strompreis anpassen, hat immer einen Überblick über aufakkumulierte Verbrauchskosten und es fließen nur sehr wenig private Daten (Verbrauchsprofil) zum EVU => lediglich die aufakkumulierten Verbrauchskosten, z.B. monatlich oder jährlich.
Die zu übertragenden Datenmengen sind im Gegensatz zur Übertragung minütlicher Verbrauchswerte sehr klein und könnten per Powerline in dem schon heute für Rundsteuersignale genutzten Spektrum (< 30kHz) auf dem Stromkabel übertragen werden, ohne Mobilfunk- und ohne DSL-Anbindung.

K

Tags:
Powerline, Stromverbrauch


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