NF+HF: Ist gemischte Exposition biologisch aggressiver? (Allgemein)

Kuddel, Samstag, 08.06.2013, 11:42 (vor 3530 Tagen) @ charles
bearbeitet von Kuddel, Samstag, 08.06.2013, 12:14

Handy GSM900, Trägerwelle 900+MHz, Pulsrate 217Hz
Sendemast GSM900, Tragerwelle 900+MHz, Pulsrate 1344Hz.

Charles, Sie verwechseln da etwas.

Mit "gemischter Befeldung" ist eine Mischung aus niederfrequent gepulsten Magnetfeldern zeitgleich mit einer hochfrequenten Exposition gemeint, welche unterschiedlichen Ursprung (Quelle) haben.
Die Pulsung der Hochfrequenz ist dabei völlig egal.

Ein niederfrequent gepulstes, hochfrequentes Signal enthält überhaupt keine niederfrequenten Magnetfelder!
Real ist nur ein hochfrequentes Signal vorhanden, dessen Intensität mit der "niedrigen" Freqenz schwankt.

=> Ein NF-Magnetfeld-Meßgerät würde unmittelbar an der Antenne eines Sendmasten nichts anzeigen, nur ein HF-Meßgerät würde etwas anzeigen !
=> Hier geht es um Expositionen, wo ein "HF-Meßgerät" und ein "NF-Meßgerät" zeitgleich etwas anzeigen !

Ein niederfrequentes Magnetfeld kann sich auch nicht -wie eine hochfrequente Welle- von der Antenne ablösen und in den Raum abgestrahlt werden.

Es bleibt quasi innerhalb kurzer Distanz an die "Magnetfeld-Quelle" gebunden (z.B. rotierender Magnet in einem Dynamo, Elektromotor, Bahnstrom, Haushaltsstrom umittelbar an der Leitung...)

Eine solche gemischte Befeldung kann z.B. bei einem GSM Mobiltelefon vorkommen. Die Antenne steuert den hochfrequenten Anteil bei, der schwankende Gleichstrom durch den Akku des Mobiltelefons steuert den niederfrequenten Anteil bei.

Ein ähnliches Szenario ist ,wenn Sie neben einem großen Transformator stehen und zeitgleich mit einem "analogen" Funkgerät arbeiten => gemischte Befeldung.

K

Tags:
, Pulsung, Gleichfelder, Magnetfeld, Wechselfelder


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum