Rücksichtslos gegen Opfer und Angehörige (Allgemein)

RDW ⌂ @, Samstag, 10.11.2012, 07:41 (vor 2560 Tagen) @ Lilith

Zur Zeit machen sich Schweizer Mobilfunkgegner über den im März 2012 vorgefallenen, tragischen Busunfall im Schweizer Sierre-Tunnel her.

Bei dem Unglück starben 28 Menschen, darunter 25 Kinder, die in dem Bus wie bereits schon Tausende andere von einer Skifreizeit auf dem Weg nach Hause unterwegs waren.

Der Schweizer Gigaherz-Tarnverein „Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein“ hat sich des Themas nunmehr in geradezu niederträchtiger Weise angenommen. Man nimmt die gesamte Tragik des Unfalles für eine rücksichtslos anmutende Propaganda her, die die alten Thesen von der Gefährlichkeit des Mobilfunks mit dem Unfallgeschehen verknüpfen will.

Die aus der Luft gegriffenen, ausschliesslich aus Vermutungen zusammengebastelten Thesen, die man sich dazu ausgedacht hat, lauten auf einen kurzen Nenner gebracht:

Der Mobilfunk macht das Autofahren gefährlich.
Niemand ist mehr sicher.
Es gibt bereits Tote deswegen.

Und was ist wohl, wenn all diese voreingenommen gestellten Fragen dieses Laienvereins bereits seriös abgeklärt wurden bzw. werden und sich all das wieder einmal in Luft auflöst?
Hoffen dann diese vermeintlich menschenfreundlichen Kämpfer auf den nächsten Unfall, damit sie sich ein weiteres Mal in den Vordergrund drängen können?
Die unübersehbare Freude dieser Art Mitmenschen über jede Studie, die mehr oder weniger seriös irgendwelche vermeintlichen Auswirkungen des Mobilfunks zeigt bzw. sich in dieser Weise interpretieren lässt, lässt genau dieses stark vermuten. Ebenso wie der Mangel an wirklichem Anstand, der sich bei vielen Mobilfunkkritikern erschreckend klar an ihren Worten und Taten erkennen lässt, die sie gegen jene richten, die sie in ihrem Sinne beeinflussen wollen oder die womöglich nicht ihre Ansichten teilen.

Erbärmlich, einfach erbärmlich.

RDW

Tags:
Unseriös, Voreingenommen, Verein


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