Wirkungsmechanismus (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 27.03.2012, 01:17 (vor 4437 Tagen) @ kureck

Neues aus dem In- u. Ausland

Abgesehen von tausenden Rechtschreibfehlern ist ein Kommentar wohl überflüssig.

Stimmt, der unübersehbaren Scheuklappen wegen hoffnungslos überflüssig. Vielleicht tut sich etwas zum Guten in 2, 20 oder 200 Jahren.

Was ist eigtl. ein Wirkungsmechanismus? Reicht da schon ein Nachweis dass nicht ionisierende Strahlung gentoxisch ist? Sind die DNA-Strangbrüche aufgrund EMF dann "der Wirkmechanismus"?

Nein, so ein Nachweis reicht eben nicht, dann hätten Sie nur einen Befund (Motor tatsächlich hin) ohne zu wissen, wie es dazu gekommen ist (Loch in Ölwanne, Ölverlust, Kolbenfresser). Ein Wirkmodell (Wirkungsmechanismus) beim Mobilfunk hätte die Aufgabe, die biologischen athermischen Effekte bei schwacher Befeldung zu erklären. Besser: widerspruchsfrei zu erklären, damit der breiten Anerkennung des Wirkmodells nicht so große Steine im Weg liegen. Beispiel: Wieso gibt es z.B. unter schwacher Funkfeldeinwirkung Änderungen im cerebralen Blutfluss (Arbeiten von Achermann et al.). Die Kunst bei solchen Studien ist, habe ich mir sagen lassen, das zuverlässige Vermeiden thermischer Effekte, was in der Praxis merklich schwieriger sein soll als es scheint.

Bislang gibt es mWn kein anerkanntes Wirkmodell, das athermische Effekte widerspruchsfrei erklärt. Nicht anerkannte Wirkmodelle gibt es dagegen einige, z.B. das von Dr. Warnke, der auf induzierten nitrosativen und oxidativen Stress setzt - was immer das auch heißen mag. Einen Widerspruch zu Warnkes Modell finden Sie hier.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Wirkmechanismen, Wärmeeffekt


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