EU-Umweltagentur empfiehlt Politikern: trefft Vorsorge (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 22.10.2011, 00:35 (vor 4119 Tagen)

Die Europäische Umweltagentur (EEA) hat sich in einer aktuellen Stellungnahme für Vorsorgemaßnahmen im Mobilfunk ausgesprochen und empfohlen, die Nutzer darüber aufzuklären, dass z. B. Freisprechanlagen zu rund 10-fach reduzierten Feldstärken führen im Vergleich zur Nutzung eines Handys am Kopf. In ihrer Veröffentlichung „Gesundheitsrisiken durch Mobilfunkstrahlung – warum Experten unterschiedlicher Meinung sind“ geht die Agentur auf die wissenschaftliche Kontroverse über einen möglichen Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks ein. „Wir empfehlen in solchen Fällen die Anwendung des Vorsorgeprinzips als Leitfaden für politische Entscheidungen. Das bedeutet, dass Entscheidungsträger sich trotz mangelnden Wissens nicht davon abhalten lassen sollten, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen“, so David Gee, Senior-Berater der EEA.

Weitere Infos: EEA

Quelle: E-Mail-Newsletter des IZMF | Ausgabe 90 | Oktober 2011

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Gee, Risikobewertung, EMF-Leitlinie, EEA, Umweltagentur


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