Leidensgenossen der EHS (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 29.05.2011, 14:31 (vor 3891 Tagen) @ ES

Ja, das sind 30 Minuten, die sich jeder, vor allem EHS, ansehen sollten. Es geht hier um Zwangsstörungen, gezeigt an drei Beispielen: Waschzwang, Ordnungszwang, Agoraphobie. Die Betroffenen sind ebensowenig zu beneiden wie überzeugte EHS.

Ich kann bis heute nicht einschätzen, was Ihnen die Kompetenz verleiht, dies zu beurteilen.

Macht ja nichts, mir ergeht es genauso bei überzeugten EHS.

Was machen Sie eigentlich, wenn sich ("offiziell wissenschaftlich belegt") herausstellt, dass Sie unrecht hatten, wie einige andere hier?
Forum löschen und gut?

Nicht löschen, stilllegen. Das passiert in jedem Fall, auch wenn das Gegenteil eintritt, eben deshalb sehe ich ja das IZgMF als selbstzerstörend.

Die vielzitierte "Psychiatrisierung der Betroffenen" findet in dem Beitrag nicht statt, das endlose Gerede von "wuff" zu diesem Thema hat mMn nur den Zweck, EHS vom notwendigen und möglicherweise erlösenden Gang zu Psychodocs abzuhalten. Vielleicht fürchtet er, sonst am Schluss ganz alleine dazustehen. Wenn es so ist, hat er selber dringend eine Therapie nötig. Doch wie der Film zeigt, ist das alles ziemlich mühsam und niemand garantiert den Erfolg.

Sie scheinen wuff ja richtig hinterherzutrauern...:-)

Ich kann bis heute nicht einschätzen, was Ihnen die Kompetenz verleiht, dies zu beurteilen :lookaround:.

So oft wie ich den Namen hier lese...

Ein Scherz aus der Abteilung "Mein Stalker und ich".

Jetzt mal eine "kleine" Ferndiagnose von mir, Sie kommen mir vor, als würden Sie unter starker Vergesslichkeit leiden, denn der "möglicherweise erlösende Gang zum Psychodoc", erlöst einen höchsten von der Vorstellung, mit einem "normalen Problem" konfrontiert zu sein... ich bin sicher nicht der einzige, der das so dargestellt hat, dass auch Sie es erfassen konnten.

Anscheinend irren Sie sich.

Alle Menschen, die ein Problem mit Elektrosmog haben, dass nicht durch die gegenwärtige Medizin geklärt oder gelöst werden kann, gehen auf die Kappe derer, die die Erkenntnisse zu diesem Thema verschleiern, ignorierten, oder wie Sie gar irrational zu "Gegenargumenten" umformulieren.

Nein, Sie machen den zweiten vor dem ersten Schritt wenn Sie behaupten, es gäbe EHS. Alle mir bekannten EHS-Tests galten nicht "Problemen mit Elektrosmog", sie galten schlicht der Frage: Können die Probanden die behauptete unerwünschte Fähigkeit unter kontrollierten Bedingungen reproduzierbar zeigen. Getestet wurden mehr als 1200, gekonnt hat es keiner. Die Folge: Ich bin nicht (mehr) bereit, die Diskussion erst ab dem zweiten Schritt zu führen, solange der erste nicht geklärt ist. Darauf bin ich schon zu oft hereingefallen. Und ich sehe nach rund zehn Jahren Teilnahme an der Debatte nur noch minimale Chanchen, dass je ein Kausalzusammenhang zwischen schwachen Funkfeldern und EHS-Beschwerden gefunden wird. Das für mich mit Abstand plausibelste Erklärungsmodell für EHS ist inzwischen die Elektrosmog-Phobie - auch wenn Ihnen das überhaupt nicht zusagt.

Nochmal: Ich bin nicht mehr bereit über Aspekte von EHS zu diskutieren, die erst nach einer Objektivierung der subjektiven Behauptungen relevant sein könnten, beispielsweise sogenannte "Schutzzonen" für EHS, Frühverrentungsansprüche, die bunte Welt der EHS-Spielarten (z.B. der E-Motor meiner Armbanduhr macht mich krank ...) oder Grenzwertsenkung und all das Zeugs, was mit Vorliebe bei Gigaherz - ergebnislos - die Tonleiter rauf und runter diskutiert wird. Nein, da mach' ich nicht mehr mit.

Wie weit sind Sie denn mit Ihrer eigenen Objektivierung fortgeschritten?

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Objektivierung, Kausalzusammenhang, Objektivität


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