Der Glimmertintling ist an allem schuld ... (Forschung)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 07.11.2010, 16:44 (vor 4968 Tagen) @ Doris

b) warum werden solche Kombinationsstudien durchgeführt?

Als ausgewiesener Laie in solchen Fragen verdünne ich kompetente Antworten mit meiner dilletantischen Vermutung, es könnte sich ähnlich wie beim Pilzgift Coprin verhalten, das erst in Verbindung mit Alkohol unangenehme Auswirkungen hat.

Coprin ist ein Pilzgift. Es wurde zuerst im Faltentintling Coprinus atramentarius gefunden, außerdem kommt es im Netzstieligen Hexenröhrling und im Glimmertintling vor. Es verursacht im Zusammenhang mit Alkoholgenuss das Coprinus-Syndrom: Schweißausbrüche, die Körperhaut verfärbt sich lila, das Gesicht rot, Ohrläppchen und Nasenspitze bleiben dabei weiß. Das Gift verbleibt bis zu vier Tage im Körper, nach erneuter Alkoholeinnahme zeigen sich erneut die Symptome. Ohne Alkohol ist es unschädlich (Quelle).

Auch Mehrfachkombinationen sind denkbar, etwa ...

"charles" + "EMF" ist harmlos,
"charles" + "EMF" + "Weber" ist bereits reizend,
"charles" + "EMF" + "Weber" + "Scheiner" ist toxisch ;-).

Die Konstante "EMF" kann rausgekürzt werden, am Resultat ändert dies nichts.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Humor


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