Mobilfunk: Wiener Schüler werden bewusst desinformiert (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 03.11.2010, 12:14 (vor 3645 Tagen)

Wiener Schüler werden bewusst desinformiert ...

beklagt die Ärztekammer für Wien. Dabei gäbe es doch so viel mehr EMF-Desinformation von anderer Seite zu beklagen, doch dazu schweigt die ÄK ausnahmslos. Schon putzig, wie die "Desinformation" hüben wie drüben in der Mobilfunkdebatte zum Schlagwort geworden ist.

Zurück nach Wien: Das Problem bei dieser Meldung ist die Quelle, der Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien, Erik Huber, ein "Zögling" von Gerd Oberfeld. Problem deshalb: Herr Huber gehört zu den routinierten EMF-Warnern, die immer nur warnen können und immer nur schweigen, wenn es etwas zum Entwarnen gibt. Damit ist Herr Huber mMn in den Kreis derer einzuordnen, die sich bereits so festgelegt haben, dass ein zurück ohne Gesichtsverlust nicht mehr infrage kommt. Huber muss deshalb immer weiter warnen und verkommt so zu einer dieser Sirenen, auf die keiner mehr hört, weil eine lange Kette von "Fehlalarmen" die Leute ermüdet hat. Herr B.-R. Müller vom BUND ist mMn ebenfalls so eine Sirene, auf die nur noch neu Zugezogene hören während alle anderen eher genervt die Augen verdrehen.

Die fixe Zuordnung einer Person zu einem der beiden Lager in der EMF-Debatte ist für die Person der Anfang vom Ende der Glaubwürdigkeit. Sich Ergebnisoffenheit zu bewahren ist allerdings auch eine große Herausforderung, die durch die offene und versteckte Polemik der EMF-Debatte nicht weniger wird. Einer der wenigen, die diese Herausforderung mMn meistern ist Dr. Neitzke (Ecolog), der sich einfach nicht so recht in eine Schublade stecken lässt, auch beim BfS habe ich solche Ergebnisoffene kennen gelernt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
, Oberfeld, Desinformation, Alarmschläger, Wien, Glaubwürdigkeit, Alarmkritiker, Müller, Aerztekammer


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