EU-Resolution - erst quaken, dann Brust (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 12.03.2010, 00:08 (vor 4244 Tagen) @ Doris

Dass es eine Antwort der Europäischen Kommission auf die Resolution gibt, das enthalten diese Kritiker ihren Lesern vor.

Und noch etwas ...

Der Entwurf der EU-Resolution ist ein Werk des "Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit", mit eben der hübschen Frédérique Ries als Berichterstatterin. Der Entwurf, der später die EU-Resolution werden sollte, wurde im Ausschuss mit 43:1 Stimmen bei drei Enthaltungen angenommen. So weit, so gut. Würden nicht auf dieser EU-Webseite ganz unten die Namen der Ausschussmitglieder genannt und würde dort nicht eine Hiltrud Breyer auftauchen.

Klingelt's? Hiltrud Breyer war damals eine EU-Abgeordnete (die Wiederwahl 2009 hat sie nicht mehr geschafft), die in EMF-Fragen durch eine auffallend einseitige Orientierung unangenehm in Erinnerung geblieben ist. Die Frau war von Alarmkritikern mMn mehr inspiriert als von seriöser Wissenschaft. Politikerverantwortung stelle ich mir jedenfalls ganz und gar anders vor, und deshalb finde ich es in Ordnung, dass Frau Breyer nicht wieder gewählt wurde. Der Gedanke, dass eine derartige Inkompetenz in EMF-Fragen in dem Ausschuss bei der Schlussabstimmung häufiger vertreten war, macht mir Kummer. Oder es war damals sowieso alles nur heiße Luft, immerhin ging es bei dem einen oder anderen Ausschüssler im Wahlkampf um die Wurst. Oder anders gesagt: Man muss nur quaken, dann kommt die Brust.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EU-Kommission, Resolution, Breyer


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