In 2 Jahren ist auch in Dittishausen alles vorbei (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 14.08.2009, 17:13 (vor 3766 Tagen) @ KlaKla

500- bis 1000-fach unter den Grenzwerten

Nehmen wir mal an, Frau Dr. Dohmen sprach von den Grenzwerten für ortsfeste Sendeanlagen und nicht von der EU-Ratsempfehlung für Handys. Dann redet sie also von Werten zwischen 4,5 mW/m² und 20 mW/m². Dies sind beim gegenwärtigen Netzausbau keineswegs sehr niedrige, sondern relativ hohe Werte, so hohe Werte, dass davon - wenn überhaupt jemand - nur wenige betroffen sind.

Und nur diese wenigen müssen sich dann entscheiden, ob sie der etablierten Wissenschaft glauben wollen, die selbst 500- bis 1000-fach höhere Werte für unbedenklich erklärt, oder Alarmkritikern wie Dr. Dohmen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass, wer beschlossen hat sich der Angst hinzugeben, den Alarmkritikern zunächst einmal das Vertrauen schenkt, denn nur sie bestätigen einen in der getroffenen Entscheidung. Erst wenn das Hirn wieder Oberwasser kriegt und die unauflösbaren Widersprüche in den Argumentationen der Alarmkritiker nicht mehr verdrängt werden können, dann wendet sich das Blatt. Je lauter ein Mobilfunkgegner mit abgekupferten Parolen die vermeintlichen Gefahren des Funks angeprangert hat, desto schwerer fällt die Einsicht. In aller Regel scheiden die leiseren Leute nach 0,5 Jahren aus der Szene aus, die lauteren nach 2 Jahren. Nur ganz wenigen gereicht die Mobilfunkdebatte zum Lebensinhalt, schon ein paar mehren allerdings zum Lebensunterhalt.

[Hinweis: B. Dohmen ist Ärztin und nicht Dr. med..
Arzt wird hierzulande ein Student, wenn er das Studium der Medizin erfolgreich mit dem Staatsexamen beendet. Zum Dr. med. bedarf es zusätzlich einer Promotionsleistung, die, so Wikipedia, dem Nachweis der Befähigung zu vertiefter wissenschaftlicher Arbeit dient.]

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Widerstand, Klarstellung, Alarmkritiker, Mobilfunkgegner, Dohmen


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