Mumpitz (Allgemein)

Robert, Samstag, 28.06.2008, 15:12 (vor 5264 Tagen) @ Thomas

Hallo Robert,

in keinster Weise, erst wenn Sie mir begründen (mit Ihren Argumenten) warum das hier mit dem hier (Riecht Ihnen das hier) so auf "Kriegsfuß steht", denn eines ist ja wohl klar, einer der "Beiden" irrt gewaltig, - nur Welcher?

Tut mir leid, Thomas. Sie verlangen Unmögliches von mir. Um zu verstehen, warum der Herr Meyl auf dem Holzweg ist, müsste man fundierte Kenntnisse der Physik haben.

ZB
http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Meyls_Versuche.htm
(Ich gestehe, dass ich sowas mittlerweile auch nicht mehr aus dem Ärmel schüttle)

Sie hingegen haben kein Problem, sowas zu glauben :
Sendemasten, die mit Sektorenelementen ausgestattet sind, verbinden sich immer durch 3 Felder im Abstand von 105 cm, Richtfunkantennen koppeln sich durch 67 -133 Felder (je nach Größe der Funkelemente), die im Abstand von 50 cm verlaufen, das neue Modulationsverfahren GPRS-EDGE im GSM Mobilfunk verläuft im Abstand von 25 cm.
Die extrem niederfrequenten Felder bauen sich mit 18,4 Km/h auf und mit der gleichen Geschwindigkeit durch eine Unterbrechung der Felder wieder ab; sie befinden sich mit ihren Intensitäten im Bereich von 0,1-10 Hz.

Wo soll ich da anfangen?

Aber vielleicht dieses:
Dass die Herleitung von Herr Meyl zu seinen Skalarwellen (oder Longitudinalwellen) falsch ist, wurde auch von Klaus Buchner bestätigt, der sicherlich von seiner Ausbildung her qualifiziert ist, das beurteilen zu können. Und der Herr Buchner sollte für Sie unverdächtig sein.

Die FH Furtwangen, an der Herr Meyl Leistungselektronik, Antriebs- und Steuerungstechnik lehrt, distanziert sich in regelmässigen Abständen ausdrücklich von seinen Aktivitäten im Bereich Skalarwellen und Neutrinopower. Ein bemerkenswerter Vorgang!
http://www.fh-furtwangen.de/fachbereiche/cee/deutsch/aktuelles/mitteilungen/index.html?tg=0&cf=default

Eine Untersuchung seines Skalarwellengeräts durch das Institut für Gravitationsforschung hat gezeigt, dass sich alle Effekte auf die "klassische" Elektrodynamik zurückführen lassen.
http://www.gravitation.org/Abschlussbericht_Meyl-Experimentierset_Kurz.pdf

Wenn er lediglich seine wissenschaftlichen Kollegen davon überzeugen wollte, dass Skalarwellen existieren, dann könnte man das noch als gewisse Verbohrtheit akzeptieren.
Das Schlimme ist, dass er mit seinen abstrusen Ideen das gesamte wissenschaftliche Weltbild auf den Kopf stellen will. Und dann wird es völlig absurd, wenn ein Photon aus einem Elektron und einem Positron besteht (wobei das Positron negative Masse hat, was ja klar ist). Manchmal ist auch ein Neutrino so aufgebaut, nach seinen Vorstellungen. Und so weiter, und so weiter.

Oder sowas:
http://www.xy44.de/skalar/huehner.htm
Mein perönliches Highlight.

Eine schöne Übersicht:
http://www.xy44.de/skalar/index.htm

Das hat genau so viel mit Wissenschaft zu tun wie Erich von Däniken.

Und abschliessend, der studierte Ingenieur(!) Meyl über sich selbst in Wikipedia (mittlerweile natürlich gelöscht, aber bei Versionen/Autoren zu finden):

Das Ergebnis der in seinen Büchern veröffentlichten mathematischen Herleitungen ist eine alles beschreibende Fundamentale Feldgleichung, in der sein Schöpfer die lange gesuchte Weltgleichung sieht.

Reicht es jetzt?


PS:
Gehen Sie mal in Wikipedia und sehen Sie sich die Einträge von Meyl und Feynman an. Was glauben Sie, wer irrt?

Tags:
Skalarwellen, Buchner, Richtfunk, Meyl


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