Anfrage an Gesundheitsamt Sonthofen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 05.01.2008, 14:57 (vor 6012 Tagen) @ KlaKla

Das ist nur eine Vermutung. Klären könnte man es vielleicht durch ein E-Mail an das Gesundheitsamt von Sonthofen oder ein E-Mail an Anke Kern.

Sehr geehrte Frau Dr. Harms,

der Arbeitskreis "Mobilfunk und Gesundheit", Kempten, verbreitete am 4. Januar 2008 eine Nachricht, in der es unter anderem heißt:

"Wie wir selbst durch Telefonate mit dem für Kempten zuständigem Gesundheitsamt Sonthofen erfahren mussten, lehnt man dort die Mithilfe in Bezug auf die Kemptener Blutuntersuchung ab mit Berufung auf die "Vorgesetzten". Nun ist es aber so, dass die Aufgabe von Gesundheitsämtern genau dies wäre: das Beobachten von Gefahren und das Handeln diesbezüglich! Wir müssen höchstwahrscheinlich davon ausgehen, dass es eine Anweisung von Bundes- und Länderebene an die Gesundheitsämter gibt, zum Thema Mobilfunk nichts zu unternehmen."

Sprecher des Arbeitskreises sind Frau Anke Kern und Herr Wolfgang Jogschies.

Bitte beantworten Sie uns in Bezug auf die o. a. Nachricht folgende Fragen:

1) Ist es zutreffend, dass das Gesundheitsamt Sonthofen eine Mithilfe an der Kemptener Blutuntersuchung aus welchen Gründen auch immer ablehnt (Hinweis: Mit "Blutuntersuchung" ist eine Untersuchung an vielen Personen gemeint mit dem Ziel, eine schädliche Einwirkung von Mobilfunkfeldern aufs Blutbild nachzuweisen)?

2) Gehört es zu den Aufgaben der Gesundheitsämter, Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung zu beobachten und ggf. einzuschreiten?

3) Gibt es direkt oder indirekt eine Anweisung auf Bundes- und Länderebene an die Gesundheitsämter, zum Thema Mobilfunk nichts zu unternehmen?

4) Wieviele Krankheitsfälle, deren Ursache der Einwirkung (schwacher) elektromagnetischer Felder unterhalb der geltenden Grenzwerte zugeschrieben werden, sind dem Gesundheitsamt Sonthofen in seinem Zuständigkeitsbereich bekannt?

5) Beabsichtigt das Gesundheitsamt Sonthofen irgendwelche Aktionen, um Meldungen über Erkrankungen wegen der Einwirkung (schwacher) elektromagnetischer Felder auf den Grund zu gehen?

Berücksichtigen Sie bitte, dass wir Ihre Antwort auf der Website des IZgMF veröffentlichen möchten.

Wer wir sind? Das IZgMF greift Mobilfunkthemen technischer, gesundheitlicher, gesellschaftlicher und politischer Natur kritisch auf, verbreitet sie über seine Website www.izgmf.de oder stellt sie im Forum der Website zur Diskussion. Mit den Aktivitäten sollen Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk, andere Mobilfunkkritiker, Politiker und Medien mit belastbaren Informationen aus mobilfunkkritischer Sicht versorgt werden. Ziel dieser Aufklärung ist es, mögliche reale Gefahren des Mobilfunks aufzuzeigen, irrationale Ängste vor vermeintlichen Gefahren abzubauen und der Verbreitung angstschürender unwahrer Behauptungen entgegenzuwirken. Das IZgMF ist unabhängig von politischer, konfessioneller oder wirtschaftlicher Einwirkung, in jeder Hinsicht weisungsungebunden und finanziert sich zu 100 % aus privaten Eigenmitteln.

Mit freundlichen Grüßen
IZgMF

Stephan Schall

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Blutuntersuchung, Kern, Gesundheitsamt


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