Selbst ist der ES (Elektrosensibilität)

Fee, Montag, 18.06.2007, 22:39 (vor 6214 Tagen) @ KlaKla

Solange man sich nicht geeinigt hat, was man unter ES versteht so lange kann jeder Test in die Hose gehen. Man hat die ES beim Wort genommen und Test durchgeführt. Nun sollten sie akzeptieren das ihre Behauptung nicht zutreffend sind und davon Abstand nehmen.

DIE ES gibt es nicht, es scheint individuell einige Unterschiede zu geben. Nicht alle spüren dasselbe (NF, HF, verschiedene Verursacher) im selben Ausmass und gleich rasch. Ich kenne Betroffene, denen es bei Befeldung nur langsam immer schlechter geht und an guten Orten langsam wieder besser. Mir scheint, dass zuerst aufrichtige weitergehend suchende Tests unter Einbezug beider Parteien und der ES gemacht werden müssten, bevor man zu einer Einigung gelangen kann, was man unter ES versteht. Bei solchem Vorgehen, würde nichts in die Hose gehen, sondern es würden nur weitere Erkenntnisse gewonnen und das Vorgehen diesen angepasst. Ich nehme zum Beispiel nach wie vor keinen Abstand von meiner Beobachtung, dass ich zeitweise die Antennen auf der Autobahn spüre, weiss jedoch nicht, ob es diesbezüglich Abklärungsmöglichkeiten geben würde. Denn die Auslastung, Modulation könnte auch eine Rolle zu spielen. Wenn Frau Kaul nicht gleich am TV mit der Psycho-Masche angekommen wäre, wären die Chancen auf Akzeptanz der Ergebnisse durch die ES sicher viel besser gewesen.

Oder sie entwickeln selbst einen Test, der anerkannt wird. Dann müssen sie aber runter von ihrem hohen Ross und sich der Kritik stellen. Haben sie sich nicht mal gefragt, warum dahingehende in den letzten Jahren nichts geschehen ist?

Jedenfalls mir können Sie kein hohes Ross nachsagen. Weshalb kein eigener Test entwickelt worden ist, könnte am Fehlen von Finanzen, Zeit, Kraft und wissenschaftlichem Know How gelegen haben, vermutlich auch daran, dass die ES auf die offizielle Forschung gehofft haben. Wenn ich denke, zu welchen überragenden Forschungen die heutige Wissenschaft manchmal in der Lage ist, wirkt die bisher praktizierte ES-Forschung wie die volle "Verarsche".

Warum kann Hese-Projekt so was nicht auf die Beine stellen? Statt dessen tingelt Warnke, Eger, Waldmann, Scheingraber, Scheiner, Virnich, Klitzing, Hecht und wie sie alle heißen von Vortrag zu Vortrag und was wird damit erreicht, nur das noch mehr Menschen verunsichert sind.

Da im voraus keiner weiss, ob und ab wieviel Elektrosmog-Belastung es ihn/sie selber trifft, noch abgesehen von der Unsicherheit mit den Langzeiterkrankungen wie Krebs, haben diese Vorträge durchaus ihre Berechtigung und sind nicht Verunsicherung. Wenn man einen Anti-Raucher-Vortrag hält, sind die Warnungen auch berechtigt, obwohl es nicht jede/n im selben Ausmass trifft, jedoch ist das Risiko eindeutig erhöht. Und da es sich beim Elektrosmog um ein flächendeckendes unfreiwilliges Risiko handelt, müsste eindeutig mehr Vorsorge und Schutz von schwer Geschädigten stattfinden.

Nicht mal eine öffentliche Meldestelle hat man auf die Beine stellen können.

Beim Hese-Projekt scheint es an der Finanzierung zu liegen. Außerdem verspreche ich mir nicht so viel von Ihrer vorgeschlagenen Art von öffentlich einsehbarer Meldestelle, es ist ein längerer Weg, bis es einen als ES zunehmend egal wird von miesen Subjekten als Psycho von der Seite her angemacht zu werden. Die von Frau Kaul erwähnten Heerscharen von ES werden sich dort kaum in Scharen melden. D.H. die ES brauchten eine geschützte Meldestelle, die gleichzeitig Hilfe z.B. medizinische zur Linderung, Angebote von elektrosmogarmen Wohnräumen, elektrobiologische Sanierungen, anbieten würden, so wie in der CH geplant von den Aefu.

Tags:
, Spinner, Theorie, Geld, Feindbild, Ausreden, Psychoecke, Autobahn


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