BNetzA: EMF-Karte zeigt keine Sicherheitsabstände mehr (Allgemein)
Der Schutzbereich einer solchen Anlage besitzt häufig keine einfache geometrische Form mehr. Er kann je nach Richtung unterschiedlich weit reichen und unregelmäßige Ausbuchtungen oder Einschnürungen aufweisen. Ein einzelner Sicherheitsabstand in Metern wäre daher nur eine grobe Vereinfachung und könnte sogar zu Fehlinterpretationen führen. Die Bundesnetzagentur verzichtet deshalb auf die Veröffentlichung einzelner Abstandswerte und beschränkt sich auf die Kernaussage, dass der gesamte Schutzbereich innerhalb des kontrollierbaren Bereichs liegt.
Ich sehe darin trotz allem einen Rückschritt, denn so sparsam die Angaben bisher auch waren, sie erlaubten Anwohnern zumindest überschlägig die Beurteilung einer konkreten Befeldungssituation. Jetzt aber geht überhaupt nichts mehr, man ist auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, dass die BNetzA alles im Griff hat. Bei Neubauten neben vorhandenen Sendeanlagen habe ich daran aber berechtigte Zweifel.
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –