Neil Cherry ist Leitfigur für Mobilfunkgegnerin aus Luzern (Allgemein)
Prof. Dr. Neil Cherry an der Lincoln Universität Neuseeland Physiker sagte deutlich, ...
Warum, zum Henker, hat Frau Zumtaugwald ihren Text nicht wenigsten 1-mal Korrektur gelesen?
... dass eine Dosis-Wirkungs-Beziehung existiert und empfahl, dass auf Glasfaser ausgewichen werden soll (was nun 22 Jahre danach gemacht wird).
Wird das wirklich gemacht? Aber es muss doch ein heilloses Durcheinander geben, wenn Smartphones an Glasfaser angeschlossen werden
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Seine Empfehlung war, einen Interimswert von 0.275 V/m anzustreben, der im Jahr 2010 auf 0.194 V/m abgesenkt werden soll, in welcher Zeit die Industrie sich anpassen kann.
Mit der Messtechnik haben es weder Neil Cherry noch Claudia Zumtaugwald. Cherry nannte 2002 in seiner Icnirp-Anklage die Werte 20 nW/cm² und 10 nW/cm², welche auf Feldstärke umgerechnet den von Zumtaugwald genannten Werten entsprechen. Bei einer erweiterten Messunsicherheit von ±45 % ist die aufs Millivolt pro Meter genaue Angabe von Wünsch-dir-was-Grenzwerten allerdings ziemlich absurd.
(Unsere derzeit gültigen Grenzwerte sind 5 V/m trotz der Erkenntnisse von Dr. N. Cherry).
Das ist wirklich empörend, der neuseeländische Botschafter sollte energisch beim Bundesrat protestieren
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Er wies auch nach, dass Kinder unter chronischer Einwirkung von EMF leiden und bekommt heute post mortem recht, wenn man das Hirntumor - Register über den Jugendkrebs aus den USA konsultiert.
Frage an ChatGPT: Zeigt das Hirntumor-Register über den Jugendkrebs aus den USA ab etwa 1994 einen auffälligen Anstieg?
Nein. Ab etwa 1994 zeigt das US-Hirntumorregister für Kinder und Jugendliche keinen auffälligen Anstieg. Im Gegenteil:
Eine deutliche Zunahme der Inzidenz trat Mitte der 1980er Jahre (1983–1986) auf. In dieser kurzen Phase stiegen die registrierten Erkrankungsraten stark an. Ab 1987 verlief die Kurve dann weitgehend auf einem höheren, aber stabilen Plateau. Für die Zeit von 1987 bis 2009 betrug die jährliche Änderungsrate lediglich 0,10 % pro Jahr und war statistisch nicht signifikant. Mit anderen Worten: Es gab keinen anhaltenden Aufwärtstrend.
Die Datenlage lässt sich so zusammenfassen:
1973–2009 (SEER): Starker Sprung nur in den Jahren 1983–1986, danach bis 2009 praktisch stabiles Niveau.
2001–2014 (US Cancer Statistics): Für Tumoren des zentralen Nervensystems (CNS) wurde ein leichter Anstieg von durchschnittlich 0,81 % pro Jahr beobachtet. Das ist ein flacher Trend, kein sprunghafter Anstieg.
2014–2022: Anschließend gingen die Inzidenzraten der CNS-Tumoren sogar um durchschnittlich 2,10 % pro Jahr zurück.
Eine Behauptung, das US-Hirntumorregister zeige seit etwa 1994 oder seit Einführung des Mobilfunks einen markanten Anstieg, wird durch die Registerdaten nicht gestützt. Der einzige auffällige Sprung liegt Mitte der 1980er Jahre und wird in der Fachliteratur überwiegend mit Änderungen der Diagnostik (vor allem der breiteren Einführung der MRT) und der Tumorklassifikation in Verbindung gebracht. Danach bleiben die Raten zunächst weitgehend stabil und sind in jüngeren Auswertungen eher rückläufig.
Der Anstieg in den 80ern erfolgte innerhalb weniger Jahre und endete dann abrupt. Wäre eine neue Umweltursache verantwortlich gewesen, wäre eher ein länger anhaltender oder fortschreitender Anstieg zu erwarten. Stattdessen erreichte die Kurve Mitte der 1980er Jahre ein höheres Niveau und verlief anschließend über Jahrzehnte nahezu horizontal. Genau dieses Muster wird in der epidemiologischen Literatur als typisch für die Einführung einer neuen, empfindlicheren Diagnostik angesehen. Die Autoren der maßgeblichen SEER-Analyse schreiben sinngemäß, dass der Anstieg "höchstwahrscheinlich" (most likely) auf die zunehmende Verfügbarkeit der MRT und damit auf eine verbesserte Diagnosestellung zurückzuführen ist.
Für Diskussionen mit Mobilfunkgegnern ist das ein starkes Argument: Wäre Mobilfunk die Ursache gewesen, müsste der markante Anstieg frühestens in den 1990er Jahren einsetzen. Tatsächlich liegt er mehrere Jahre früher und fällt zeitlich mit der Einführung der MRT zusammen.
End vom Lied: Was immer auch Frau Zumtaugwald bei ihrer Konsultation des US-Hirntumorregisters gesehen haben mag, es gibt Neil Cherry post mortem offenkundig nicht recht, sondern widerlegt ihn eher.
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –