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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: Kostproben ...</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: Kostproben ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Summa summarum hat die Vernehmlassung also rd. 3226 Stellungnahmen von Privatpersonen ohne erkennbaren fachlichen oder institutionellen Hintergrund eingebracht. Statt fundierter fachlicher Argumentation steht hier die Wahrung individueller Betroffenheitsinteressen im Vordergrund.</p>
</blockquote><p>Verena B. teilte am 31. März 2026 dem Bakom-KF-Sekretariat mit (Kopie u.a. an Rebekka Meier):</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Sehr geehrte Damen und Herren</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Unten stehendes Schreiben haben wir heute an das UVEK geschickt.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Erlauben Sie mir eine Anmerkung: Ich habe noch nie ein Standortdatenblatt ohne mindestens einen gravierenden Fehler in Händen gehabt. Es ist eine Schande, dass unsere Einsprachemöglichkeit derart drastisch eingeschränkt wird. Haben Sie sich schon einmal überlegt, dass es für jemanden, der elektrohypersensibel ist, keine Barrierefreiheit gibt?</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Ich selber bin eine betroffene Elektrohypersensible. Ich kann in der Schweiz weder ein Restaurant besuchen (auch nicht im Aussenbereich), noch Konzerte, Veranstaltungen, ja nicht einmal bei einer Gemeindeversammlung kann ich teilnehmen.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Wir haben unser Haus so gut wie möglich abgeschirmt. Doch derzeit werde ich auch hier stark geschädigt (WLAN von ein bis zwei HP-Office-Jet-Drucker von Nachbarn die ca. 10 Meter weg wohnen). D.h. am Morgen geht es mir ca. 1h gut (ich schlafe völlig <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /> abgeschirmt), aber dann beginnen starke Herzrhythmusstörungen, die mich sehr beeinträchtigen. Uns noch mehr unkontrollierter und grösserer Strahlung auszusetzen ist menschenverachtend und ein Akt gegen Leib und Leben.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>In südlichen Ländern, beispielsweise Italien, in einer abgelegen Gegend der Provence und auf der ionischen Insel Kefalonia, ist es mir noch möglich, in Restaurants zu gehen. Doch wie es mit mir hier weitergeht, weiss ich nicht.</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Verena wird ihr offensichtlich irrationales Überzeugungssystem wahrscheinlich mit ins Grab nehmen. Dass Bundesrat Rösti die E-Mail der egozentrischen Weltenbummlerin ernst nehmen wird, sehe ich allerdings nicht. </p>
<p>▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬</p>
<p>Niggi Polt (Diagnose-Funk) schlägt vor:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] In der Ausgangslage wird NICHT unterschieden zwischen wichtiger und unwichtiger Mobilfunknutzung: Wichtige wie «Notruf» sind unwichtigen wie «Videos anschauen» zu priorisieren. Das soll softwaremässig auf Betreiberseite umgesetzt werden. [...]</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Hätte Herr Polt eine KI befragt, wüsste er, dass Notrufe seit eh und je von Mobilfunknetzen priorisiert behandelt werden.</p>
<p>▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬</p>
<p><a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64788">Ursula Niggli</a> lässt Bundesrat Rösti in einem sechsseitigen Schreiben u.a. wissen:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Es liessen sich noch viele Beispiele anführen. Gegenwärtig scheint es mir jedoch wichtiger, die Frage aufzuwerfen: Wie weit ist EHS: Electrohypersensivity, so der medizinische Fachterminus, und auf Deutsch: Elektrosensibilität in der Bevölkerung verbreitet? Prof. Martin Röösli sprach früher von 8-13 % Strahlungsbetroffenen. Gemäss Protokoll eines Treffens vom 31.3.2022 zwischen den Verantwortlichen des BAFU mit verschiedenen NlS-Schutzorganisationen geht das BAFU von 5-10 % der Bevölkerung aus. Das wären annähernd eine halbe bis eine Million Menschen allein in der Schweiz, gewiss keine quantité négligeable.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Nach den wahrheitsgetreu und ohne Übertreibung geschilderten Beispielen warte ich gespannt auf Ihre Stellungnahme.</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Frau Niggli tischt Bundesrat Rösti ein uraltes Märchen auf. Sie versucht den Eindruck zu erwecken, das seriöse eidgenössische Bundesamt für Umwelt (Bafu) gehe von 5 % bis 10 % &quot;Elektrosensiblen&quot; in der Bevölkerung aus (was das Bafu auf Nachfrage wirklich sagte, lesen Sie <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=72739"><span class="underline">hier</span></a>). Da Frau Niggli lange genug im Geschäft ist, um die wahren Zusammenhänge zu kennen, unterstelle ich ihr, sie versucht den Bundesrat nicht versehentlich, sondern absichtlich in die Irre zu führen. Denn sie verschweigt, dass &quot;Elektrosensibilität&quot; in Ermangelung anerkannter Diagnosekriterien medizinisch seriös nicht zu diagnostizieren ist und die genannten Zahlen deshalb Personen beschreiben, die sich <span class="underline">selbst</span> die Diagnose &quot;Elektrosensibilität&quot; stellen. Es ist absurd von 500'000 und mehr &quot;Elektrosensiblen&quot; in der Schweiz zu fantasieren. Das <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75325">Projekt MedNIS</a> brauchte ungefähr zwei Jahre, um für eine Kohortenstudie rd. 500 überzeugte Elektrosensible zu rekrutieren. </p>
<p>▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬</p>
<p>Hans-U. Jakob, Ex-Präsident von Gigaherz und personifizierte Nis-Schwachstelle des Vereins, stapft unverdrossen auf das 90. Lebensjahr zu und hat noch immer nicht die elementarsten gesellschaftlichen Umgangsformen gelernt. Sein Beitrag zur Vernehmlassung schließt mit gewohnt selbstgewissen Worten:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>FAZIT: Wir haben Euch bis in den hintersten Winkel durchschaut. Also lasst es bleiben.<br />
Das bisherige Einspracherecht war immerhin ein Sicherheitsventil, um bei Wutbürgern etwas Dampf abzulassen. Bildlich ausgedrückt: Das Sicherheitsventil eines Dampfkessels zuzuschweissen, auf welchem Sie selber sitzen, zeugt nicht gerase [sik] von besonderer Intelligenz!</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Mich erinnert Jakob stark an William Westmoreland. Der US-General forderte im Vietnamkrieg immer neue Truppen vom Kongress an, zuletzt, als dieser den Forderungen nur noch zögerlich nachkam, mit der Begründung, er sehe Licht am Ende des Tunnels. Damit stellte der General den ersehnten Sieg in Aussicht. Das Licht, das er am Ende des Tunnels gesehen haben wollte, waren allerdings die Grubenlampen der Vietcong, die in ihrem verzweigten Tunnelsystem zur erfolgreichen Tet-Offensive angetreten waren.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75578</link>
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<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 20:49:27 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: Teilnehmer &amp; Schwänzer (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mich wundert es ja, das Gigaherz.ch und der Verein Schutz-vor-Strahlung regulär zu einer Stellungsnahme eingeladen waren, diese jedoch nicht genutzt wurde. Zumindest ich finde in dem Dokument keine Stellungsnahme dieser beiden Vereine.</p>
<p>Die machen lieber alberne Postkarten Aktionen.</p>
</blockquote><p>Ja, so sieht es auf den ersten Blick aus. Doch ganz so ist es nicht. Strahlenschutzpräsidentin Rebekka Meier ist nebenbei auch noch Präsidentin des sogenannten Dachverbands funkstrahlung.ch und hat in dieser Funktion im Abschnitt 09 der Vernehmlassungsergebnisse eine ellenlange Stellungnahme abgegeben. Es wäre sinnlos gewesen, hätte sie den Text wortgleich noch einmal als Präsidentin von <em>Schutz vor Strahlung</em> vorgetragen. Der hohle &quot;Dachverband&quot; gibt zumindest als Papiertiger mehr Prestige her.</p>
<p>Etwas verwickelter ist es bei Gigaherz. Das &quot;neue&quot; Präsidium hat die Arbeit nicht erfunden, z.B. daran erkennbar, dass es sich bis heute nicht dazu aufraffen konnte, einen Bericht der Jahresversammlung vom 28. März auf gigaherz.ch zu veröffentlichen. Ich kenne die Satzung des Vereins nicht, üblicherweise ist dort festgelegt, wer den Verein nach außen vertreten darf (Sprecher). Selbst wenn Hans-U. Jakob gewollt hätte, er hätte mutmaßlich nicht als Vertreter von Gigaherz an der Vernehmlassung teilnehmen dürfen. Also tritt er dort als Privatmann Hans-U. Jakob in Erscheinung, aber nicht nur als Versender einer albernen Postkarte, sondern zusätzlich als Privatperson im Abschnitt &quot;12 Weitere Vernehmlassungsteilnehmende Privatpersonen&quot; unter &quot;Jakob Hansueli&quot;. Der dusselige Text den er dort abgedrückt hat, ist zum Fremdschämen und wäre mMn vereinsschädigend, stünde er als Stellungnahme des Vereins im Abschnitt 09. Gigaherz kann sich Jakob nicht mehr leisten.</p>
<blockquote><p>In der letzten Arena Sendung vom SRF ging es um die Regulierung der letzten Schweizer Grossbank und diese verschickte im Vorfeld einen Brief an alle National- und Ständeräte. Ein Nationalerat in der Sendung erzählte, er hat sich mal die Mühe gemacht und derartige Briefe gezählt. Letztes Jahr waren es ca. 150 Briefe, angefangen bei der IG Mineralwasser bis zur Bankiervereinigung. In Anbetracht der Menge solcher Lobby-Briefe dürfte deren Wirkung doch recht beschränkt sein.</p>
</blockquote><p>Gut zu wissen!</p>
<p>Generationen von Kindern wurden von den Eltern rd. 100 Jahre lang mit bitterem aber angeblich stark eisenhaltigen und deshalb gesunden Spinat gequält, bis sich herausstellte, der besonders hohe Eisengehalt des Spinats beruht auf einem Irrtum <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 16:19:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: Teilnehmer &amp; Schwänzer (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mich wundert es ja, das Gigaherz.ch und der Verein Schutz-vor-Strahlung regulär zu einer Stellungsnahme eingeladen waren, diese jedoch nicht genutzt wurde. Zumindest ich finde in dem Dokument keine Stellungsnahme dieser beiden Vereine.</p>
<p>Die machen lieber alberne Postkarten Aktionen.</p>
<p>In der letzten Arena Sendung vom SRF ging es um die Regulierung der letzten Schweizer Grossbank und diese verschickte im Vorfeld einen Brief an alle National- und Ständeräte. Ein Nationalerat in der Sendung erzählte, er hat sich mal die Mühe gemacht und derartige Briefe gezählt. Letztes Jahr waren es ca. 150 Briefe, angefangen bei der IG Mineralwasser bis zur Bankiervereinigung. In Anbetracht der Menge solcher Lobby-Briefe dürfte deren Wirkung doch recht beschränkt sein.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 15:00:04 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: Teilnehmer &amp; Schwänzer (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die überwältigende Mehrheit der 15'633 Teilnehmer an der Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision hat Namen, die in der Anti-Mobilfunk-Szene der Schweiz eher unbekannt sind. Einige bekannte Vertreter der Szene ließen sich aber doch ausmachen, andere hingegen haben die Vernehmlassung geschwänzt. Die folgende Liste des Postingautors erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann nachträglich aktualisiert werden:</p>
<p><strong>Teilnehmer</strong><br />
Capender Reto<br />
Masson André<br />
Niggli Ursula<br />
Sasek Ivo<br />
Meier Rebekka<br />
Polt Niggi<br />
Buchs Elisabeth<br />
Jakob Hansueli<br />
Stettler Hansueli<br />
Hofmann Marcel (<span style="font-size:smaller;">Stiftung «The World Foundation for Natural Science for Europe»</span>)</p>
<p><strong>Schwänzer</strong><br />
Schlumpf Joe <br />
Burger Vital<br />
Burri Petra <span style="font-size:smaller;">(Gigaherz-Vorstand)</span><br />
Obi Daniel<br />
Oesch Christian<br />
Favre Daniel<br />
Dinger Uwe<br />
Zahnd Martin<br />
Schlegel Peter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75575</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75575</guid>
<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 13:20:49 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: viel Masse, wenig Klasse (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Am 20. April 2026 veröffentlichte die Publikationsplattform des schweizerischen Bundesrechts die <a href="https://www.fedlex.admin.ch/filestore/fedlex.data.admin.ch/eli/dl/proj/2025/99/cons_1/doc_8/de/pdf-a/fedlex-data-admin-ch-eli-dl-proj-2025-99-cons_1-doc_8-de-pdf-a.pdf">Ergebnisse der Vernehmlassung</a> zur Teilrevision des Fernmeldegesetzes. Das PDF ist ein Monstrum. Es wiegt rd. 358 MByte und hat 4780 Seiten mit etwas mehr als 3360 Stellungnahmen, fein säuberlich geordnet in zwölf Kategorien angefangen mit Stellungnahmen der Kantone bis hin zu der Unterschriftensammlung von &quot;weiteren Vernehmlassungsteilnehmern&quot;. Das sieht nach einer Sisyphusarbeit für bedauernswerte Auswerter der Vernehmlassung aus, doch der Eindruck täuscht.</strong></span><br />
 <br />
Die Postkartenaktion des Vereins <em>Schutz vor Strahlung</em> (siehe Startposting) wurde von den Behörden zwar der Vernehmlassung zugeschlagen, erfolgreich war diese Aktion jedoch nicht. Dem PDF zufolge wurden nur 112 Postkarten verschickt, 99 an Bundesrat Rösti und 13 an das Bundesamt für Umwelt (Bafu). Unter den Absendern finden sich bekannte Namen wie Jakob und Buchs aber auch unbekannte Namen wie ein Herr Bratwurscht. Erstaunlicherweise ist keine Stellungnahme anonymisiert worden, alle geben mindestens Namen, Vornamen und Wohnort preis.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2026042519515569ed1b5b38dd7.jpg" class="left" alt="[image]" width="500" height="333" />◄ Schmuckbild ChatGPT<br />
<span style="color:#fff;">.<br />
.<br />
.</span><br />
Erfolgreicher war der Verein Schutz vor Strahlung mit seiner Sammlung von Unterschriften, eine mögliche Erklärung dafür ist <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=75289#p75507"><span class="underline">hier</span></a> beschrieben. Das PDF enthält 2891 Unterschriftenlisten (gleichbedeutend mit 2891 gleichlautenden Stellungnahmen), auf denen jeweils bis zu acht Eidgenossen ihren Protest gegen die FMG-Teilrevision zum Ausdruck bringen konnten. Übergeben wurden diese Listen dem Bundesamt für Kommunikation am 31.<span style="color:#fff;">.</span>März 2026 in einer populistisch aufgeladenen Aktion, bei der einem Mitarbeiter des Amts 15 Kartons mit den Listen übergeben wurden. Die Kartons waren allerdings halb leer. Wären sie voll gewesen, sechs oder sieben Kartons hätten bei der Übergabe genügt.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Deutschschweiz: Spitzenreiter und Schlusslicht</span></p>
<p>Die mit Abstand meisten Unterschriftenlisten (2237) kamen aus der Deutschschweiz. Der französischsprachige Landesteil steuerte 596 Listen bei, die italienische Schweiz 58. Anders sieht die Reihenfolge aus, betrachtet man, wie viele Personen durchschnittlich ihren Namen auf so eine Liste setzten (Wertebereich 1 bis 8). Mit 6,1 Personen erzielte hier die französische Schweiz den Spitzenwert, gefolgt von der italienischen Schweiz (4,9) und dem Schlusslicht Deutschschweiz (3,9).</p>
<p>Ermittelt man mit diesen Durchschnittswerten und der Anzahl der Unterschriftenlisten pro Landesteil die Anzahl der Teilnehmer an der Unterschriftensammlung des Vereins, lautet die Summe rd. 12'640 Unterschriften. Der Verein will am 31. März jedoch 15'160 Unterschriften an das Bakom übergeben haben. Die Differenz von 2360 Unterschriften erkläre ich damit, dass ich zur Ermittlung der mittleren Unterschriftenanzahl pro Liste nur zehn Listen pro Sprache ausgewertet habe. Von dieser kleinen Stichprobe ist keine hohe Genauigkeit zu erwarten. Tendenziell sehe ich daher in der Abschätzung eine hinreichende Bestätigung der vom Verein gemeldeten 15'160 Unterschriften.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Anzahl Stellungnahmen</span> </p>
<p>Einschließlich der Postkartenaktion (112 Stellungnahmen) und den 2891 Unterschriftenlisten hat die Kampagne des Vereins 3003 Stellungnahmen hervorgebracht, die allesamt gleichlautend sind und deshalb inhaltlich wie eine einzige Stellungnahme behandelt werden dürfen. Hinzu kommen 221 weitere jedoch individuelle Stellungnahmen von Privatpersonen, darunter je eine von Ivo und Julia Sasek. Ich habe mir einige dieser Stellungnahmen angesehen und bin zu der Einschätzung gekommen, dass diese teils mit großem Fleiß geschriebenen Eingaben, die zuweilen aber auch mit Unterstellungen und Vorwürfen bis an die Grenze zur Beleidigung gehen, im Wesentlichen der ablehnenden Argumentationslinie des Vereins zuzuordnen sind. Summa summarum hat die Vernehmlassung also rd. 3224 Stellungnahmen von Privatpersonen ohne erkennbaren fachlichen oder institutionellen Hintergrund eingebracht. Statt fundierter fachlicher Argumentation steht hier die Wahrung individueller Betroffenheitsinteressen im Vordergrund.</p>
<p>Den 3224 Stellungnahmen aus der Bevölkerung stehen etwa 140 fachlich qualifizierte Stellungnahmen gegenüber von Kantonen, einigen Städten/Gemeinden, politischen Parteien, Verbänden und Organisationen sowie von Unternehmen und Fachinstitutionen. Gesamt hat die Vernehmlassung somit 3364 Stellungnahmen erbracht. Der Anteil qualifizierter Stellungnahmen beträgt daran nur rd. 4,2 Prozent.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Anzahl beteiligter Personen</span></p>
<p>Betrachtet man nicht die Anzahl der Stellungnahmen, sondern die Anzahl der beteiligten Personen sieht die Berechnung so aus:</p>
<p><span class="underline">Bevölkerung</span><br />
15'160 Unterschriften + 112 Postkartenabsender + 221 Privatpersonen = 15'493 Personen</p>
<p><span class="underline">Institutionen</span><br />
~140 Personen</p>
<p>Gesamt hat die Vernehmlassung 15'633 Personen mobilisiert. Der Anteil qualifizierter Personen beträgt daran nur rd. 0,9 Prozent.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
Bevor der Verein Schutz vor Strahlung die Idee hatte, die Vernehmlassung der FMG-Teilrevision zu kapern, überrannten im Herbst 2025 französische Mobilfunkgegner eine öffentliche Konsultation der staatlichen Frequenzüberwachung ANFR. Von insgesamt 6040 Stellungnahmen gingen rd. 5670 vorformulierte auf das Konto organisierter Mobilfunkgegner. Das entspricht einem Anteil von rd. 93 Prozent, welche den Vorschlag der Behörde ablehnten. Die Mühe war allerdings vergeblich, der Vorschlag von ANFR wurde angenommen. Um was genau es bei der Konsultation ging, lässt sich <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75259"><span class="underline">hier</span></a> nachlesen. Auch, dass ein bisschen gemauschelt wurde.<br />
 <br />
<em>[Admin: Die genannte Anzahl der Postkarten wurde am 26.04.2026, 21:25 Uhr um zwei verringert, weil eine Prüfung ergeben hat, dass eine Person (Heidi L.) drei gleiche Postkarten an Bundesrat Rösti schickte]</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75574</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75574</guid>
<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 20:17:37 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Was die Schweizer wirklich mobilisiert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Jedoch kein Vergleich zu den aktuell fast 190'000 (virtuellen) Unterschriften, die innerhalb von nur zwei Tagen zusammen kamen, damit Patrick Fischer wieder als Eishockey Nationaltrainer eingestellt wird.</p>
</blockquote><p>Jetzt sind es schon mehr als 225'000 ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75559</link>
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<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 11:56:55 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Was die Schweizer wirklich mobilisiert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gigaherz und der Verein Schutz-vor-Strahlung rühmen sich damit, 12'000 Unterschriften in rund 75 Tagen gesammelt zu haben. Anständige Leistung, könnte man meinen. Jedoch kein Vergleich zu den aktuell fast 190'000 (virtuellen) Unterschriften, die innerhalb von nur zwei Tagen zusammen kamen, damit Patrick Fischer wieder als Eishockey Nationaltrainer eingestellt wird.</p>
<p>Er wurde entlassen, weil er Urkundenfälschung beging, indem er sich ein gefälschtes COVID-Impfzertifikat besorgte, damit er ohne Quarantäne zur Eishockey-WM nach China reisen konnte. Dummerweise erzählte er dies freiwillig und ohne Not einem SRF-Journalisten bei einem Interview.</p>
<p><a href="https://nati-coach.ch/">Lasst Patrick Fischer die WM coachen</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75558</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75558</guid>
<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 06:30:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Postkartenaktion für Denkfaule: nur Mittel zum Zweck (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Am 27. Dezember 2025 startete der Verein &quot;Schutz vor Strahlung&quot; eine Postkartenaktion, mit der auch denkfaule oder einfach nur bequeme Eidgenossen gegen die geplante Novelle des schweizerischen Fernmeldegesetzes protestieren können. Die Aktion dauert bis 31. März 2026, dann endet die Vernehmlassung zu dem Gesetzentwurf. Mit seiner Aktion ergaunert sich der Verein nebenbei von jedem, der protestiert, ungefragt die E-Mail-Adresse.</p>
</blockquote><p>Mit der Postkartenaktion erntete der Verein E-Mail-Adressen von Eidgenossen, die gegen die Änderung des Fernmeldegesetzes (FMG) protestieren wollten. Doch das war nur der erste Schritt eines ziemlich unverschämten Plans. Zwei Wochen später begann mit der Unterschriftensammlung der zweite und entscheidende Schritt der Protestaktionen.</p>
<p>Die mit dem ersten Schritt ergaunerten E-Mail-Adressen konnten jetzt treffsicher dazu verwendet werden, um die Absender per Mail zum Sammeln von Unterschriften aufzufordern. Wahrscheinlich war dies der verdeckte eigentliche Zweck der Postkartenaktion. Für diesen Verdacht spricht, dass der Verein über den Erfolg der Unterschriftensammlung bereitwillig Auskunft gab, über den Ausgang der Postkartenaktion hingegen bis heute kein einziges Wort verloren hat. Dabei weiß der Verein sehr genau, wie viele E-Mail-Adressen er sich mit der Postkartenaktion <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=75289">auf raffiniert einfache Weise</a> erschlich, um seine Zielgruppe für die Unterschriftensammlung ausfindig zu machen.</p>
<p>Anscheinend hat der Plan funktioniert. Voraussetzung dafür war jedoch die mMn nach am Rande der Legalität angesiedelte Beschaffung der E-Mail-Adressen von Personen der Zielgruppe.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75525</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75525</guid>
<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 10:39:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bluttränen vs. Einspracherecht gegen Mobilfunkstandorte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Gigaherz-Vorständin Elisabeth Buchs weiß mehr, <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=87834#p87834">denn sie war dabei</a>, als heute in Biel die Unterschriften, am Ende sollen es gar 15'000 gewesen sein, einem Mitarbeiter des Bakom übergeben wurden.</p>
</blockquote></blockquote><p>Ach Gott, was sind schon 15'000 Unterschriften bei mehr als 9 Mio. Eidgenossen. Die Anhänger der Resl von Konnersreuth waren weitaus erfolgreicher, sie mobilisierten 40'000 Unterschriften, obwohl Konnersreuth, im bayerischen Landkreis von Tirschenreuth gelegen (Stichwort Bürgerwelle), gerade einmal rd. 1740 Einwohner hat. Beider Sammlungen Anliegen beruhen auf umstrittenen Glaubensfragen. Die schweizerischen Mobilfunkgegner pochen auf ihr Recht, meist sinnlose Einsprachen gegen Mobilfunkstandorte vorbringen zu dürfen, die Anhänger von Resl (Therese) Neumann fordern vom Vatikan die Seligsprechung der 1962 verstorbenen Mystikerin.</p>
<p>Resl Neumann war eine am Karfreitag 1898 geborene Bauernmagd, die als katholische Mystikerin durch ihre angeblichen Stigmata (blutende Wundmale wie bei Jesus Christus) und die ihr nachgesagte jahrelange Nahrungslosigkeit weit über Bayern hinaus bekannt wurde und regelrechte Wallfahrten auslöste. Die Stigmata sowie Blutungen aus den Augen (Bluttränen) zeigten sich ab Februar 1926, was zu einem starken Besucherandrang führte. Teilweise wurden an Karfreitagen, an welchen die Stigmatisierungen besonders deutlich in Erscheinung traten, bis zu 5000 Besucher gezählt. Sie soll auch seit 1926 außer der Kommunion weder gegessen noch getrunken haben. Die Wundmale trug Therese Neumann bis zu ihrem Lebensende. Unter dem anhaltenden Druck der organisierten Anhängerschaft stimmte der Vatikan nach langem Zögern der Eröffnung eines Seligsprechungsverfahrens im Jahr 2005 schließlich zu. Wie in der Mobilfunkdebatte gibt es auch in der Glaubensfrage um die Resl von Konnersreuth leidenschaftliche Fürsprecher und Kritiker. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Therese_Neumann">mehr ...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75522</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75522</guid>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 12:00:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gesetzgebung in der Schweiz: Kompromiss statt Konfrontation (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Weil es so ist, wie es ist, kann sich Rebekka Meier gegenüber Pascal Sigg auch so verdammt siegessicher geben und flöten: «Soll dieser Entwurf Gesetz werden, werden wir das Referendum ergreifen. Die nötigen Unterschriften hätten wir schnell zusammen.» Dies könnte tatsächlich traurige Wahrheit werden und es ist zu befürchten, dass basisdemokratische Regularien wie das schweizerische Referendum bei einem gezielten Angriff mit technischen Hilfsmitteln in große Not geraten können.</p>
</blockquote><p>Im <a href="https://www.fedlex.admin.ch/filestore/fedlex.data.admin.ch/eli/dl/proj/2025/99/cons_1/doc_1/de/pdf-a/fedlex-data-admin-ch-eli-dl-proj-2025-99-cons_1-doc_1-de-pdf-a.pdf">Änderungsentwurf</a> für das Fernmeldegesetz steht am Schluss: &quot;Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum&quot;. Im politischen System der Schweiz hat dieser Hinweis eine ganz konkrete Bedeutung:</p>
<p>Es heißt: Das Gesetz tritt nicht automatisch endgültig in Kraft, sondern kann von der Bevölkerung noch angefochten werden.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Fakultatives Referendum = optionales Volksveto</span></p>
<p>Nach der Verabschiedung durch das Parlament (Bundesversammlung der Schweiz) beginnt eine Frist.<br />
Innerhalb von 100 Tagen können Bürger ein Referendum verlangen. Dafür braucht es 50'000 gültige Unterschriften (oder acht Kantone, die ein Referendum verlangen). Wenn genügend Unterschriften zusammenkommen, gibt es eine Volksabstimmung. Das Volk entscheidet dann mehrheitlich:<br />
Ja = Gesetz tritt in Kraft<br />
Nein = Gesetz ist gescheitert</p>
<p>Wird kein Referendum ergriffen, tritt das Gesetz nach Ablauf der Frist automatisch in Kraft.</p>
<p>Das Referendum wurde 1874 eingeführt mit genau 50'000 Unterschriften. Damals hatte die Schweiz rund 2,7 Millionen Einwohner. Heute: über 9 Millionen Einwohner. Das bedeutet: Relativ zur Bevölkerung ist die Hürde heute deutlich niedriger als ursprünglich. Versuche, die Schwelle auf 75'000 oder 100'000 anzuheben hat es gegeben, sie sind jedoch alle gescheitert.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Einordnung</span></p>
<p>Das fakultative Referendum ist ein zentrales Instrument der direkten Demokratie in der Schweiz. Es wirkt wie eine &quot;Notbremse&quot; gegen Parlamentsentscheide.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Abgrenzung</span></p>
<p>Im Unterschied dazu steht das obligatorische Referendum: Bei diesem muss immer abgestimmt werden (z.B. bei Verfassungsänderungen), ganz ohne Unterschriftensammlung.</p>
<p>Deutlich schärfer als das Referendum ist eine bundesweite &quot;Volksinitiative&quot; mit dem Ziel einer Verfassungsänderung: Diese müssen innerhalb von 18 Monaten 100'000 Stimmberechtigte unterschreiben. Doch hier reicht die Unterschriftensammlung nicht. Es braucht zusätzlich ein sogenanntes doppeltes Mehr:</p>
<p>Volksmehr: Mehrheit der Stimmen in der Bevölkerung (Volksabstimmung)<br />
Ständemehr: Mehrheit der Kantone stimmt zu</p>
<p>Nur wenn beides erfüllt ist, wird die Verfassung geändert.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Wie oft wird das fakultative Referendum genutzt?</span></p>
<p>Pro Jahr werden im Schnitt fünf bis zehn Referenden ergriffen (starke Schwankungen je nach politischer Lage). Seit Einführung 1874 wurden mehrere hundert fakultative Referenden durchgeführt. Nur ein Teil der verabschiedeten Gesetze wird überhaupt angefochten – viele passieren &quot;stillschweigend&quot;.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Wie häufig hat das Volk Erfolg (gegen das Parlament)?</span></p>
<p>Die Erfolgsquote liegt grob bei 40 Prozent bis 50 Prozent. In etwa jedem zweiten Fall kippt das Volk ein Gesetz der Bundesversammlung der Schweiz. Das ist bemerkenswert häufig und im internationalen Vergleich ein sehr starkes Korrektiv. Aber: Für Referenden, die primär von Bürgerkomitees (ohne starke Parteistrukturen) getragen werden, liegt die Erfolgsquote typischerweise bei nur etwa 20 Prozent bis 30 Prozent.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Politische Wirkung</span></p>
<p>Der eigentliche Effekt liegt weniger in den Abstimmungen selbst, sondern im Vorfeld:</p>
<p>► Regierung und Parlament (Bundesrat (Schweiz) und Bundesversammlung) formulieren Gesetze oft bewusst konsensorientiert, um kein Referendum zu provozieren.<br />
► Interessengruppen (Parteien, Verbände) nutzen die Referendumsdrohung als Druckmittel im Gesetzgebungsprozess.<br />
► Dadurch entsteht der typische schweizerische Politikstil: Kompromiss statt Konfrontation.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Typische Akteure</span></p>
<p>Referenden werden häufig ergriffen von:</p>
<p>► politischen Parteien (links wie rechts),<br />
► Wirtschaftsverbänden,<br />
► Gewerkschaften,<br />
► Bürgerbewegungen.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Fazit</span></p>
<p>Das fakultative Referendum ist weniger ein &quot;ständiger Showdown&quot;, sondern eher ein permanentes Drohpotenzial, das den gesamten Gesetzgebungsprozess prägt. Oder zugespitzt: Viele Gesetze sehen deshalb so aus, wie sie aussehen, weil es dieses Instrument gibt.</p>
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<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 14:55:36 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rebekka: The show must go on ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In der Schweiz hat eine Petition jedoch keinerlei Wirkung, das Parlament muss sie lediglich annehmen, es gibt nicht einmal ein Recht auf eine Antwort. Wenn der Bundesrat eine Antwort gibt, dann nur aus Höflichkeit.</p>
</blockquote><p>Wenn ich mich nicht irre, wurde die infantile Aktion in Biel noch nicht einmal als Petition (Bittschrift) etikettiert, sondern nur als Unterschriftensammlung mit einer Forderung ans Bakom. Die Chancen der Aktivisten, ernsthaft wahrgenommen zu werden, stufte ich ursprünglich als sehr gering ein, aber (noch) nicht mit null. Doch Jakob hat mit seinem <a href="https://www.gigaherz.ch/15160-unterschriften-gegen-die-antennenflut/">jüngsten hanebüchenen Blödsinn</a> auch diese Minimalchance zerbröselt. Er wird mMn für die Szene zunehmend zur Belastung. Denn wer an maßgeblicher Position soll solche abgedrehten Nörgler denn noch ernst nehmen?</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 21:12:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rebekka: The show must go on ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dabei wäre es zulasten des Showeffekts und zugunsten der Ökologie auch mit viel weniger Kartons und Papier gegangen, im Extremfall sogar komplett papierlos. Nämlich dann, wenn Rebekka dem tapferen Bakom-Mitarbeiter feierlich einen USB-Stick mit den gescannten Unterschriften überreicht hätte.</p>
</blockquote><p>Bei Volksinitiativen oder einem Referendum ist die Übergabe der beglaubigten Unterschriften jeweils eine grosse Sache, da sie den krönenden Abschluss Monate ode gar Jahre langer Arbeit darstellt. Elektronisch ist das noch nicht möglich. </p>
<p>In der Schweiz hat eine Petition jedoch keinerlei Wirkung, das Parlament muss sie lediglich annehmen, es gibt nicht einmal ein Recht auf eine Antwort. Wenn der Bundesrat eine Antwort gibt, dann nur aus Höflichkeit.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:10:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schwurbeln in Biel und Berlin (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Foto zur Aktion zähle ich 19 Personen, plus Fotograf wären es also gerade mal 20.<br />
Sind wir grosszügig und rechnen 5-10 Personen dazu die nicht aufs Foto wollten oder gerade nicht da waren. Macht max. 30 Personen und damit recht überschaubar.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:02:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schwurbeln in Biel und Berlin (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Verein &quot;Schutz vor Strahlung&quot; feiert seine jüngste Aktion <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/news/15160-unterschriften-eingereicht/">jetzt auch selbst</a>.</p>
</blockquote><p>Der 31. März 2025 war der Tag der Schwurbler. In Biel schwurbelten angeblich 50 Mobilfunkgegner, in Berlin waren es angeblich 20'000 Coronaschwurbler. Spiegel-TV mochte sich den Spaß in Berlin nicht entgehen lassen, war an Ort und Stelle und zählte höchstens ein paar hundert Teilnehmer. Mobilfunkgegner und Coronaschwurbler haben in erster Näherung nichts miteinander zu tun, auf den zweiten Blick aber sind die irrationalen Überzeugungssysteme Infizierter doch sehr ähnlich. Die der Mobilfunkgegner kennen wir gut, Überzeugungssysteme der Coronaleugner <a href="https://www.spiegel.de/panorama/corona-leugner-sind-wieder-da-kundgebung-in-berlin-spiegel-tv-a-b7e2dffd-fcc9-4c75-871e-7e3177e82efe">lassen sich hier bestaunen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 21:38:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rebekka: The show must go on ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verein &quot;Schutz vor Strahlung&quot; feiert seine jüngste Aktion <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/news/15160-unterschriften-eingereicht/">jetzt auch selbst</a>. Für mich am lustigsten ist die Bekundung: &quot;<em>... haben wir das Ziel von 10’000 Unterschriften weit übertroffen!</em>&quot; Warum lustig? Nun, wenn man zuvor kein Sterbenswörtchen über das Ziel hat verlauten lassen, dann lässt sich im Nachhinein jede beliebige Zahl als Ziel nennen. Frau Meier hat sich für 10'000 entschieden, ich erkläre 20'000 zum Ziel <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
<p>Lustig finde ich auch die <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/site/wp-content/uploads/2026/04/Uebergabe-BAKOM-6.jpg">15 Kartons</a>, mit denen 5G-Rebekka 15'160 Unterschriften beim Bakom abgeliefert haben will. Lustig deshalb, weil dies darauf hindeutet, dass nahezu alle eingereichten Unterschriftsformulare maximal nur zwei Unterschriften tragen, obwohl acht hätten unterschreiben können. In einen der Kartons passen etwa 500 Blatt Papier, macht bei 15 Kartons 7'500 Blätter (15'000 Unterschriften). Dabei wäre es zulasten des Showeffekts und zugunsten der Ökologie auch mit viel weniger Kartons und Papier gegangen, im Extremfall sogar komplett papierlos. Nämlich dann, wenn Rebekka dem tapferen Bakom-Mitarbeiter feierlich einen USB-Stick mit den gescannten Unterschriften überreicht hätte.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75514</link>
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<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 20:43:33 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Unterschriften wie Sand am Meer: Schein &amp; Sein (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Gigaherz-Vorständin Elisabeth Buchs weiß mehr, <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=87834#p87834">denn sie war dabei</a>, als heute in Biel die Unterschriften, am Ende sollen es gar 15'000 gewesen sein, einem Mitarbeiter des Bakom übergeben wurden. Sie berichtet von einem friedlichen Protestmarsch von ca. 50 Personen mit Plakaten, Trillerpfeifen und Ratschen.</p>
</blockquote><p>Es ist doch immer wieder das Gleiche: Auf dem Papier präsentieren organisierte Mobilfunkgegner scheinbar mühelos <span class="underline">große Zustimmung</span> in Form von beipflichtenden Unterschriften, in Präsenz aber ist ihre Anzahl <span class="underline">verschwindend klein</span>.</p>
<p><span style="font-size:large;">Wie kommt das?</span></p>
<p><strong>Meine Erklärung</strong>: Alle mir bekannten organisierten Mobilfunkgegner sammeln mit großem Eifer und auf unterschiedliche Weise E-Mail-Adressen von Sympathisanten. Ein aktuelles von mehreren Beispielen aus der Hexenküche des Vereins &quot;Schutz vor Strahlung&quot; ist <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75289"><span class="underline">hier</span></a> beschrieben. Die Sammelwut sollte über die Jahre hinweg Adressdaten von tausenden potenziellen Mobilfunkgegnern ergeben. Im Bedarfsfall, wie jetzt bei der Aktion gegen den Entwurf des &quot;Antennenflutgesetzes&quot;, lässt sich dieser Schatz mühelos heben.</p>
<p>Es genügt einen Massenmailer mit der Adressdatenbank zu koppeln und die &quot;lieben Mitstreiter&quot; mit ein paar freundlichen aber drängenden Worten um ihre gütige Teilnahme an einer ehrenwerten Aktion zu bitten. Die Empfänger der E-Mail werden nach allen Regeln der Kunst eingewickelt. Sie haben keine Chance sich ergebnisoffen zu informieren, die meisten werden daher der Aufforderung Folge leisten. Ein Formular im Anhang ist schnell ausgedruckt und unterschrieben, Opa und Oma, Tante und Onkel dürfen auch, wenn sie wollen – und ab geht die Post. Auch schön: Im Gegensatz zu Klopapier lässt sich dieses Verfahren beliebig häufig benutzen, immer dann, wenn Masse vorgetäuscht werden soll, die in Präsenz von der Szene nie und nimmer zu mobilisieren wäre.</p>
<p>Weil es so ist, wie es ist, kann sich Rebekka Meier gegenüber Pascal Sigg auch so verdammt siegessicher geben und flöten: «Soll dieser Entwurf Gesetz werden, werden wir das Referendum ergreifen. Die nötigen Unterschriften hätten wir schnell zusammen.» Dies könnte tatsächlich traurige Wahrheit werden und es ist zu befürchten, dass basisdemokratische Regularien wie das schweizerische Referendum bei einem gezielten Angriff mit technischen Hilfsmitteln in große Not geraten können.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75507</link>
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<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 19:57:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kostenerstattung nur bei substanziellen Einsprachen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nachdem dort alle politischen Versuche gescheitert sind, das Problem der schleppenden Netzverdichtung mit einer Lockerung der Anlagegrenzwerte substanziell anzugehen, versucht es der Staat jetzt auf dem Verfahrensweg, den Gordischen Knoten der eidgenössischen Netzverdichtung zu lösen.</p>
</blockquote><p>Rebekka Meier behauptet in dem <a href="https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/mobilfunk-setzt-der-bundesrat-nun-auf-abschreckung/">Artikel auf Infosperber</a>: <em>Gemäss einer Auswertung ihres Vereins würden bereits heute zwei Drittel der Baugesuche für Mobilfunkantennen gravierende Fehler aufweisen.</em></p>
<p>Nee, ohne Belege kaufe ich das der Uhrmacherin nicht ab.</p>
<p>Die Behauptung von Meier lässt sich aus meiner Sicht jedoch <span class="underline">bestens</span> mit den ebenfalls lautstark beklagten neuen (hohen) Verfahrenskosten für Einsprachen verbinden. Die Idee ist ganz simpel: Wer Einsprache gegen ein Funkmast-Baugesuch einlegt, muss erstmal die Verfahrenskosten verauslagen. Doch sollte die amtliche Prüfung der Einsprache mindestens einen gravierenden Fehler im Baugesuch bestätigen, erhält der Einsprecher seine verauslagten Kosten erstattet. Sollte die Prüfung indes lediglich die schablonenhaft vorgetragenen Scheinargumente organisierter Mobilfunkgegner vorfinden, entfällt die Kostenerstattung und der Einsprecher geht (zurecht) leer aus. Für die Parteikosten müssen Einsprecher immer selber aufkommen, das war bislang auch schon so. Auf diese Weise werden substanzielle Einsprachen belohnt, Ängste von Rebekka Meier wegen massenhaft fehlerhaft errichteter Funkmasten zerstreut und substanzlose Einsprachen mit Kosten zugunsten der Staatskasse sanktioniert <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75505</link>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 21:24:46 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hält Pascal Sigg EHS insgeheim für Spinner? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Beistand bekommt Frau Meier von Pascal Sigg mit dessen Artikel auf Infosperber &quot;<a href="https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/mobilfunk-setzt-der-bundesrat-nun-auf-abschreckung/">Mobilfunk: Setzt der Bundesrat nun auf Abschreckung?</a>&quot;</p>
</blockquote><p>Die folgende Passage aus dem Artikel halte ich wegen der doppelten Verneinung für diskussionswürdig:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] So wäre etwa denkbar, dass bei bestimmten Personen bereits die geringste Überlastung oder geringfügige Zusatzbelastung – gemeint ist jene etwa durch Mobilfunkstrahlung – Symptome hervorruft, während bei anderen Personen keine Symptome auftreten. Salopp ausgedrückt: Es kann keineswegs ausgeschlossen werden, dass Elektrosensible nicht spinnen. [...]</strong></em></span></p>
<p>Sigg macht in seinen Artikeln zum Thema EMF keinen Hehl daraus, dass er mit der Sache von Mobilfunkgegnern sympathisiert. Und <a href="https://www.woz.ch/2515/elektrohypersensitivitaet/die-reise-ins-strahlenreduit/!HR0NFZ5CBHE2">mit diesem Artikel</a> zeigt er viel Verständnis für eine &quot;Elektrosensible&quot;, die seit vielen Jahren die Glaubensstärke ihrer Anhänger auf eine harte Probe stellt.</p>
<p>Der Schlusssatz in obigem Zitat aber besagt ohne doppelte Verneinung: &quot;Es ist durchaus möglich, dass Elektrosensible nicht spinnen.&quot; Diese Umformulierung ist logisch korrekt, das hat mir ChatGPT bestätigt, umgangssprachlich impliziert sie aber auch die Interpretation &quot;Es könnte auch sein, dass Elektrosensible spinnen.&quot; Die doppelte Verneinung fungiert hier für ChatGPT als rhetorischer &quot;Weichzeichner&quot;, der eine abwertende Hypothese einführt (Elektrosensible könnten auch spinnen), ohne sie offen auszusprechen. Offen bleibt, ob der Autor die verdeckte Hypothese bewusst mitteilen wollte oder sie versehentlich in seinen Text geriet.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75504</link>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 20:30:27 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Unterschriftenübergabe in Biel: 50 Mann und kein Befehl (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Momentan sieht es nicht danach aus, dass ein Sturm tausender Wutbürger auf das Bakom stattgefunden hat, so wie von Trump-Anhängern auf das Capitol am 6. Januar 2021. Auf X (vormals Twitter) <a href="https://x.com/bakomCH">zwitscherte das Bakom</a> jedenfalls nichts von einer Belagerung durch organisierte Mobilfunkgegner. Da das Amt allerdings überhaupt nichts twittert, ist nicht auszuschließen, dass es von Rebekka Meiers Sturmtruppen voll und ganz eingenommen wurde <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
</blockquote><p>Gigaherz-Vorständin Elisabeth Buchs weiß mehr, <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=87834#p87834">denn sie war dabei</a>, als heute in Biel die Unterschriften, am Ende sollen es gar 15'000 gewesen sein, einem Mitarbeiter des Bakom übergeben wurden. Sie berichtet von einem friedlichen Protestmarsch von ca. 50 Personen mit Plakaten, Trillerpfeifen und Ratschen. Da das Bakom in Biel schätzungsweise rd. 300 Mitarbeiter zusammengezogen hat, war Rebekkas Streitmacht dem Gegner 6:1 unterlegen. Carl von Clausewitz zufolge erklärt dies die Friedfertigkeit der angereisten Wutbürger schlüssig.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 18:55:13 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Staatliche Abschreckung von Bürgerrechten vs. Verfahrensökonomie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Rebekka Meier, Präsidentin des Vereins &quot;Schutz vor Strahlung&quot; teilt meine Einschätzung nicht. </p>
</blockquote><p>Beistand bekommt Frau Meier von Pascal Sigg mit dessen Artikel auf Infosperber &quot;<a href="https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/mobilfunk-setzt-der-bundesrat-nun-auf-abschreckung/">Mobilfunk: Setzt der Bundesrat nun auf Abschreckung?</a>&quot; Wie bei ihm üblich liefert Sigg einen journalistisch auf solide Fakten gestützten Text ab, der meinungsstark wertend die Perspektive der Anti-Mobilfunk-Szene unterstützt und demonstrativ das Narrativ der staatlichen Abschreckung von Bürgerrechten an die Wand malt. Den Missbrauch dieser Bürgerrechte durch organisierte Mobilfunkgegner sieht Sigg nicht. Damit meine ich den unentgeltlichen und damit sehr niederschwelligen Gebrauch von Einsprachen gegen Mobilfunkbauvorhaben. Organisierte Mobilfunkgegner fördern derartige Einsprachen mit allen Mitteln. Dies verursacht in Gemeinden und Kantonen Kosten und behindert den Ausbau der Mobilfunknetze.</p>
<p>Dagegen wäre nichts einzuwenden, würde die anerkannte Wissenschaft Mobilfunk-Exposition als gesundheitsgefährdend einstufen. Das aber tut sie seit 30 Jahren nicht und schon gar nicht mit Blick auf Mobilfunk-Infrastruktur (Funkmasten). Organisierte Mobilfunkgegner sehen dies anders. Sie hetzen mit wissenschaftlichen Minderheitenmeinungen die Bevölkerung gezielt gegen Mobilfunk-Infrastruktur auf. Nirgendwo auf der Welt gelingt ihnen das wegen weitreichender Bürgerrechte so gut wie in der Schweiz. Nachdem dort alle politischen Versuche gescheitert sind, das Problem der schleppenden Netzverdichtung mit einer Lockerung der Anlagegrenzwerte substanziell anzugehen, versucht es der Staat jetzt auf dem Verfahrensweg, den Gordischen Knoten der eidgenössischen Netzverdichtung zu lösen. Ist er damit erfolgreich, verlieren die Mobilfunkgegner des Landes ihr wichtigstes Druckmittel. Kein Wunder also, wenn sie alle Hebel in Bewegung setzen, um die Teilrevision des Fernmeldegesetzes zu Fall zu bringen. Sie tun dies mMn nicht aus sozialer Fürsorge für die Bevölkerung, sie tun dies aus reinem Selbsterhaltungstrieb heraus.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 14:00:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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